Beiträge von Gandorf

    Fahrrad — damit der Hund nicht ständig auf mich warten muss und ausgiebig rennen/traben kann ohne Stopps (wie beim Apportieren)

    ein nahes Gassi-Gebiet mit etwas Natur und Freilaufmöglichkeit

    Denise Fenzi “Der Hund als Individuum” + “Raus aus der Hundeschule, rein ins Leben”, und irgendein Grundkurs Clickerttraining

    gute Taschenlampe

    Hose mit 4-6 tiefen Taschen

    Stapel alter Handtücher und 10l Eimer

    durchsichtige Schraubgläser (z.B. Dosen von den Mera Hundekeksen) für Trockenfutter und Dentastixx

    Flexi-Leine und Geschirr

    Doggyboxx Leine

    Activet rote Bürste und Metallkamm

    Natural Specialties Shampoo

    Blower, wenn Hund in 15min ganz trocken sein soll

    O Tom Zeckenhaken

    Oral B elektrische Zahnbürste, enzymatische Hundezahnpasta (einmal günstig zB von Beaphar, eine high quality Orozyme oder Virbac, für worst case Platinum Gel)

    Rezept für Karottensuppe nach Moro

    Beaphar Reto

    Mirals Hundewurst als Super-Belohnung

    PlatinumTrockenfutter als effektives, günstiges Leckerli

    Dickes, langes Baumwollknotenseil — nichts lebt länger und ist beliebter

    Kong Spielzeug — Bälle, Futterbälle, Frisbee und Wubba

    Krallenzange für Daumenkralle, Mini Dremel zum Kürzen der übrigen Krallen

    Vet beds besonders für’s Auto und auf Reisen

    Alu-Hundebox fürs Auto, Hitze abweisendes Alu-Netz fürs Auto/Zelt, Wurfzelt falls Hundesport

    Hunde Haftpflicht, OP Versicherung

    Impfung besonders Tollwut, Wurmkur

    Kotbeutel aus Maisstärke — halten bei Regen auch das Smartphone trocken

    Frag mal den Katzenbesitzer.

    Nein, das mach schwer verletzt-leidend nicht besser.

    Aber mal eben der gewaltsame Tod eines vierbeinigen Familienmitglieds ist keine Kleinigkeit, nur weil‘s immer noch schlimmer geht.

    Der vermeintlich mittlere bis geringe Bewegungsbedarf, denn ein dicker/kräftiger Hund hat dem Cliché nach ein gemütliches Wesen.

    Sorry da muss ich lachen. Wenn man etwas mit diesen Hunden tun muss ist es sie körperlich auszupowern. Die machen zwar auch Kopfarbeit gerne aber brauchen körperliche Arbeit.

    Was genau ist er Reiz daran, einen solchen Hund zu haben, wenn es nicht das Aussehen oder das "typisch Kampfhund" ist?

    Das hab ich ja weiter oben in meinem Post geschrieben. Mittelgross, Kurzhaar, grundlegend nett Menschen gegenüber, kein Spezialist aber immer Lust auf Arbeit mit seinen Menschen. Nervenstark. Nicht überaus sensibel. Gesunde, robuste Rasse. (Wobei in der Rasse leider Allergien immer mehr ein Thema sind.)

    Deine Beschreibung klingt, als hättest du sie aus einem der üblichen, rosaroten Rasseporträts abgekupfert, die es für alle Hunderassen irgendwo gibt.

    Genauso wie natürlich Listis das Glück haben, vor allem von Leuten angeschafft zu werden, die sie ausbalanciert Kopfmäßig auslasten und körperlich auspowern.

    Auch wenn solche Menschen für alle übrigen Hunde leider eher rar gesäht sind.

    An neutralen Gründen:

    Das kurze Fell.

    Die mittlere Größe. — Mit Einschränkung: mittlere Höhe, denn schwer sind sie ja schon.

    Der vermeintlich mittlere bis geringe Bewegungsbedarf, denn ein dicker/kräftiger Hund hat dem Cliché nach ein gemütliches Wesen.

    Die Theorie, dass sie Kindern gegenüber gutmütiger sind als andere Hunde und sich von ihnen mehr gefallen lassen.

    (Diese Theorie ist älter als der Begriff Nanny Dog. Die gab‘s mindestens schon 1990 bzgl Rottis, Doggen und Boxern.)

    Gesundheit — eigentlich nicht den Ruf als BESONDERS gesunde Rasse.

    Breites Maul, besonders hechelnd, wirkt irgendwie menschlich-gutmütig.

    (Vergleiche KH Collie, der eher wie ein Hund, Fuchs aussieht.)

    Tröti

    Herrmann‘s Nassfutter verfütter ich gerne, aber als Alleinfutter ist es nicht geeignet, weil es nicht bedarfsdeckend ist.

    Beeblebrox

    Ich glaube, dass der Vergleich Mensch/Hund da nicht funktioniert.

    Ein Hund käme nicht auf die Idee später, weniger oder nur bestimmtes Futter zu essen zur Gesundheitsvorsorge oder weil er schön schlank sein möchte.

    Anders herum würden wir nicht lebensgefährlich an Trockenfutter überfressen oder jemanden schlimm verletzen, nur weil sie sich unserem Napf genähert haben.

    Die Allgemeinheit der Menschen ist beim Essen entspannter und reflektierter, als die allermeisten Hunde.

    Ausnahmen mag es geben.

    Eine ganze Tagesration auf einmal zu füttern, egal ob trocken oder nass/gekocht, geht bei meinem Hund nicht. Er frisst es, der Darm produziert dann aber Durchfall.

    Mein Hund bekommt daher jeden Tag 2 Portionen Futter, oft auch 3. (Er hat kein Figurproblem.)

    Meistens großzügig in Form einer Aufgabe, manchmal auch einfach aus dem Napf. Es variiert also nicht nur die Tageszeit, sondern auch die Menge.

    Er zeigt keinen Stress, wenn’s Frühstück mal erst Mittags gibt oder wenn’s abends nichts gibt (weil halt schon früher am Tag passiert).

    Wenn wegen Durchfall mal halber Tag Fresspause und danach Schonkost angesagt ist, dann Merk ich schon, dass er mehr Hunger hat, weil er intensiver beobachtet was wir kochen etc.

    Wenn es Hunde gibt, denen zusätzliches Futter egal ist,

    denen man sonst nichts „bieten“ kann,

    die man nicht mit Futter „erpressen“ möchte,

    die aber dringend etwas lernen sollen,

    — die Frage ist dann, wie beeinflusst man sie dann alternativ.

    Mein Hund „funktioniert“ auch ohne Futterbelohnung und findet spielen gigantisch, streicheln ganz gut — und hat generell kein Problem damit einfach mal für Lob sein Verhalten anzupassen.

    Viel mehr Möglichkeiten, komplexer, spannender und spaßiger wird es für ihn, wenn es was zu gewinnen gibt.

    Ich hätte einen eigenen Thread vorgeschlagen für das Thema. Vielleicht magst du den für dich starten.

    Ich befürchte, dass die Diskussion dort aber nicht so wertschätzend und kultiviert verläuft, wie mit dir.

    Deswegen würde ich (versuchen) mich aus so einem Thema rauszuhalten, weil es mich zB enorm ärgern würde, wenn es jemand so darstellt, als würde jemand den Hund auszehren und abmagern, nur um ihn zu brechen.

    Also zumindest ich würde das nicht und kann es mir bei fast allen Hundebesitzern auch nicht vorstellen.

    Letzten Endes „trainieren“ viele Leute eine Übung 365 Tage im Jahr täglich:

    Das warten auf Futter in der Küche mit Riesenjackpot Belohnung.

    Essensreste und der viel bemühte Getreidebrei, den der heutige „fleischlastige Allesfresser“ Hund historisch bekommen hat, lassen sich kaum schlingen.

    Maximal schlecken.

    Was ist mit Anti-Schling-Näpfen und Schnüffelteppichen? Auch so schlimm?

    Zum Schlingen gehört so viel fressen bis satt. Das wäre bei den meisten Haushunden „bis kotzt (und das … dann nochmal gefressen hat)“ UND DANN aber konsequenterweise auch 1-2 Fastentage um die Wartezeit bis zum nächsten Jagderfolg zu simulieren.

    Das hat jetzt auch wenig damit zu tun, pünktlich zum Frühstück und Abendessen den Napf hinzustellen, als sei man ein vollautomatischer Dosenöffner ohne Persönlichkeit.

    Auch das ist für den Hund ja nicht völlig stressfrei. Schon kurz vor der richtigen Uhrzeit wird drauf hingefiebert, das Abstellen des Napfes hoch angespannt im obligatorischen Sitz erwartet.

    Und bei Mahlzeiten der Menschen trotzdem ausdauernd gebettelt.

    Gefüttert wird dann extra Diätfutter, damit das gewählte Napfgeschirr „voll“ aussieht.

    Der Hund soll ja nicht hungern. Gleichzeitig das Dilemma, welche Leckerlis, motivierend aber ohne Kalorien.

    Und das Diätfutter schmeckt dem Moppelhund auch nicht, soll er aber fressen, nicht dass er Hunger entwickeln könnte.

    So viel angestaute und verpuffte Energie,

    mit deren Hilfe man in der Kommunikation mit dem Hund RIesenfortschritte machen könnte, wenn man einfach normales Futter, in normaler Menge zum RICHTIGEN Zeitpunkt überreicht.

    Anstatt immer zur kompletten Uhrzeit.

    Also ein Hund, der sich Gedanken machen kann, ob ihn der Mensch wohl verhungern lässt, wenn‘s Futter gegen Gegenleistung gibt (die ja schon darin bestehen kann, dass der Hund einem Aufmerksamkeit schenkt oder einfach auf ner Decke liegt — oder zum Futter hinläuft und aufsammelt),

    so ein schlauer Hund müsste sich ja auch fragen, was passiert, wenn er nicht zur richtigen Uhrzeit in der Küche ist.

    Wenn der Mensch vielleicht zu spät nach Hause kommt und die Fütterungszeit verstreicht — wird er dann nie wieder was bekommen?

    Futter ist immer ein Erregungs-Peak. Dann doch gleich die Energie in sinnvollen Bahnen abreagieren lassen.

    Interessant ist es aber schon, dass es

    Kein Tier gibt, dessen Futter einfach so bedingungslos immer zur selben Uhrzeit einschwebt.

    Sogar wir Menschen müssen uns in irgendwas einer Form drum kümmern.

    Und dann braucht es wieder environmental enrichment wie Schnüffelteppiche, weil das selbstverständliche, pünktliche Essen psychisch doch wieder nicht reicht.

    Ich würde ja sagen, praktisch allen domestizierten Tieren schwebt das Essen zu einer bestimmten Uhrzeit ein. Und selbst wenn man mit „Essen erjagen“ vergleicht, ist das ja was anderes: Raubtier strengt sich an, hat Jagderfolg und haut sich den Bauch voll. Ob ein (übergewichtiger) Hund ein Sättigungsgefühl hat, wenn er über den Tag lauter Bröckchen kriegt? Der Hunde-Lebensweise der letzen 1.000 Jahre entspricht Futter krokettenweise erarbeiten ja eher nicht.

    Sogar ein Weidetier muss herum marschieren und sein Futter zusammensuchen.

    Bei Pferden vermutet man fast 60% mit Magen geschwüren. — Und kommt ab von der Fütterung zweimal täglich einfach reinkippen.

    Sämtliche Zootiere bemüht man sich vor das Futter eine Art von Aktivität davor zu setzten.

    Selbst ein Aasfresser muss den Hintern erheben und sich auf die Suche machen.

    Wir kamen Hunde zu ihrem Futter?

    Ein Beutetier wird gejagt, und sich Dutzende Male umsonst bemüht, eventuell erstmal an den Mensch abgegeben,

    Müll, Kot und Aas müssen aufgespürt und gesammelt werden,

    Essensreste vom Mensch gab‘s mehr und besser, wenn man bettelt — und sicher auch nur für angenehme Hausbewohner.

    Eigentlich ist es nur für den Mensch eine Kraft und Zeitersparnis, wenn er nur zweimal am Tag ne Schüssel füllt.

    Anstatt auf dem Gassi Hundefutter mit zu schleppen, sich überlegen zu müssen wann er füttert und auf das richtige Timing zu achten.

    Aber es ist halt eine Möglichkeit dem Hund zu erklären, was man von ihm braucht.

    Wenn du wegrennst, wirst du überfahren.

    Wenn ich wegen dir keinen Besuch haben kann, vereinsame ich und muss dich abgeben.

    Wenn du dich auf mich konzentrierst, musst du weniger lästige Leine um den Hals und weniger Maulkorb tragen.

    Ist halt komplexer für den Hund zu verstehen. a

    50 mal ein Stück Futter zur richtigen Zeit erklärt es ihm.