Beiträge von Gandorf

    Saltimbanco

    Es geht um die Strecke, die der Hund noch zurücklegt (egal wie) nachdem du das Kommando gegeben hast.

    Wobei je nach Richter etwas berücksichtigt wird: wie schnell der Hund war und was seine rassetypischen Möglichkeiten sind.

    Beim Rutschen ist halt klar, dass das ein bemühtes Bremsmanöver ist.

    Allerdings besteht zusätzlich das Risiko, dass die Hinterpfoten unter den Bauch rutschen — und statt es “steh” es wie ein halbes “sitz” oder “Platz” aussieht.

    Manche Hunde sind halt schnell. Punkt.

    Und Hunde, die leicht zu motivieren sind und viel Arbeitseifer entwickeln, sind meistens schnell.

    Im Dressurreiten wird der Ausdruck — also wie cool es aussieht — stark mit gewertet. Nicht nur die regelkonforme Ausführung.

    Im Dummysport kann einen Hund 100% korrekt arbeiten. Wenn er keinen Fehler macht, aber zu langsam läuft — hier spricht man von “Style” — kann es bis zu 50% der Punkte kosten.

    An und für sich, soll ja im Obedience Rassegerecht gerichtet werden.

    Trotzdem hatte ich irgendwie ein komisches Bauchgefühl, wenn Rutschtraining so eine zentrale Rolle einnimmt.

    Klar, jeder Sport muss sich irgendwo hin entwickeln, sonst wird’s fad.

    Was wird das Neue sein?

    Quo vadis Obedience?

    Ich glaub, die meisten hier sagen SoKas Gandorf

    Ja.

    Kam mir in den Sinn.

    Bin für die Verwendung auch noch nie abgewatscht worden.

    Was nicht verwunderlich ist, weil wenn man “sogenannte Kampfhunde” sagt, man ja die von Vielen gewünschte Aussage “sind keine Kampfhunde” macht.

    Einen Begriff, der einen neutralen Standpunkt vertritt, gibt’s wohl nicht.

    Am neutralsten ist wohl Listenhunde.

    Solange dann nicht die Meta-Diskussion aufkommt: “Welches Land und welche Liste?”

    Ich mag den Ausdruck “Kampfhunde” nicht, weil

    es sprachlich suggeriert, die Hunde hätten besondere Freude dran.

    Das denke ich nicht.

    Und ein Kampf entsteht halt, wenn die Situation unglücklich ist.

    Allerdings sagt man auch Hütehund zu nem Tier, dass noch nie gehütet hat und Jagdhund zu nem Hund, der noch nie gejagt hat.

    Wenn man “sogenannte Kampfhunde” sagen kann, wird deutlich, dass eigentlich jeder eine Vorstellung davon hat, welche Tiere man so nennen könnte.

    Phonhaus

    Ich wollte bzgl. Hunden nachfragen, wie du sie in dem Absatz genannt hast.

    Deswegen hab ich’s zitiert.

    Ansonsten heißt es ja:

    Wenn man die richtige Bezeichnung nicht kennt,

    (du hattest mich ja korrigiert)

    dann einfach nachfragen, was gewünscht ist.

    Deswegen hab ich’s gemacht.

    hasilein75

    Ja und…nein. Das Umfeld muss nicht vor ihr geschützt werden… mmmh… Handelt (laut Urteil!) grob fahrlässig und hat nie geäußert, dass sie deswegen nächstes Mal etwas anderes machen würde.

    Unter Garantie trifft’s dann wieder jemand Unbeteiligten, sonst würde man einfach in Ruhe abwarten, bis es wieder scheppert.

    So tu ich das mit Bauchschmerzen.

    das ist ein Schlag ins Gesicht der Angehörigen der totgebissenen Frau.

    Ich kenne mich mit österreichischem Strafrecht nicht aus.

    Wir kann so etwas passieren, also die Umwandlung der in einem rechtskräftigen Urteil festgelegten Strafe in eine mildere Strafe?

    "Nach dem Urteil habe die Versicherung der 38-Jährigen den Privatbeteiligten, den Hinterbliebenen, 40.000 Euro Schmerzensgeld überwiesen, so Echinger. Das nahm der Verteidiger zum Anlass, im Nachhinein die Milderung der Strafe zu beantragen. Auch die Staatsanwaltschaft habe keine Einwände gehabt. Statt der fünf Monate unbedingter Haft hat die Verurteilte nun 1.800 Euro zu zahlen. Die zehn Monate bedingt bleiben unverändert. Die 300 Tagessätze wurden wegen der finanziell angespannten Situation der Hundehalterin mit je sechs Euro festgesetzt."

    Quelle: https://www.salzburg24.at/news/oesterrei…ndelt-158864953

    Mich freut’s für das kleine Kind, dass dadurch weniger lang auf eine Hauptbezugsperson verzichten muss.

    Und hoffe ehrlich, es profitiert davon.

    Das jemand in finanziell angespannter Situation ein Dutzend großer Hunde hält, ausstellt (was nicht billig ist) und züchtet.

    Aber eigentlich keine Strafe zahlen kann (vermutlich kostet ein Staff-Welpe eines Ausstellungssiegers deutlich mehr als die Strafe),

    ist schon eine Perle des Zynismus.

    Gibt’s einen Begriff über die von dir im Absatz beschriebenen Hunde,

    der kürzer ist als ein Absatz und den man verwenden darf?

    “KampfHunde” zieht heftige Kritik nach sich.

    Listenhunde — je nach Land gibt’s keine Liste.

    Also wie darf ich sie nennen, wenn ich mich nicht über den Begriff streiten möchte?

    "Aber das könnte doch auch alles genauso mit den bösen Yorkies passieren, oder etwa nicht?" /Sarkasmus off

    Schon erschreckend, wie sehr die Pitbulls vorne liegen. Die allein waren wohl für 2/3 der Angriffe verantwortlich.

    Es ist ohne weitere Daten halt schwierig, genaue Erkenntnisse aus den Zahlen zu ziehen, um z. B. zu beurteilen, ob sich daraus ein so drastisch erhöhtes Risiko durch in Österreich oder Deutschland gezogene Hunde der entsprechenden Rassen ergibt, dass strengere Regulierung nötig ist. Da wären Daten, die im jeweiligen Land gesammelt werden, ungleich hilfreicher.

    Hinter „Pit Bull“ in der Kategorie verbergen sich vermutlich nicht nur Pit Bulls nach unserem Rasseverständnis, denn im Artikel ist die Rede von Hunden vom Pit Bull Typ. Wie gesagt: Ich vermute, der American Bully fällt da ebenso drunter wie der AmStaff, Staffordshire Bull, ggf. auch der Bullterrier und entsprechenden Mixen mit dem Phänotyp.

    Wie fast man die politisch korrekt zusammen?

    Darf man “Pit Bull Typ” sagen?

    Eine Sandbahn?

    Ernsthaft? Sowas hat man jetzt als ambitionierter Obedience Sportler?

    Also einen Streifen in der Wiese, auf dem man das Gelenk schonend das Bremsen für Aufgabe 5.

    Mann oh Mann. Was hab ich denn noch so an Neuerungen verpasst?

    Übrigens:

    Einerseits gönne ich jedem Hund gesunde Gelenke. Und manche Hunde rennen einfach schnell und bremsen sehr knackig.

    Insofern absolut verständlich.

    Auf der anderen Seite gefällt es mir nicht so richtig, wenn Sliding Stops wie beim Westernreiten üblich geworden wären.

    Der Frachtraum eines Passagierflugzeugs ist nicht zu vergleichen mit dem eines Frachtflugzeugs.

    Wer seinen Hund nicht mit in die Kabine nehmen kann, ist gut beraten ihn in einem Frachtflugzeug fliegen zu lassen.

    Es gibt einen begehbaren, klimatisierten Frachtraum mit Verbindung zum Cockpit. Außerdem Passagiersitze für Frachtbegleiter.

    Die Polo Ponys, die auf “meinem” Flug ursprünglich von Uruguay nach Frankfurt geflogen sind, waren entspannt und haben Heu gefressen. Sediert musste von denen keines werden und sie haben sich gut gelaunt streicheln lassen.

    Der Pferdebegleiter hat mal getränkt und vor der Landung Heu nachgefüllt, ansonsten mit mir geratscht und geschlafen.