Beiträge von Gandorf

    Bist du soviel im Ausland unterwegs?

    Bei einem großen internationalen Eventturnier ist das Publikum doch etwas anders. Wer kilometerweit für Agility durch Europa reist, startet dort sicher nicht die erste Saison.

    Aber wie sieht es in diesen Ländern auf dem platten Land aus?
    Und wie sind in diesen Ländern die Hundegesetze?
    In Dänemark und England scheinen die dermaßen streng zu sein, dass schon im Alltag nur die verträglichen Hunde übrig bleiben.
    Da muss man dann für Turniere nicht weiter aussieben.

    @yane

    Und wie ist damit? Bist du oft auf Dorfturnieren im Ausland?

    So, jetzt möchte man bei einem Hund Impulskontrolle überprüfen und beim Mensch, ob er die Trainingsprinzipien soweit beherrscht, dass er seinen Hund zu etwas motivieren kann, das nicht völlig selbstbestätigend ist.

    Nebenherlaufen, Sitz und Platz möchtest du nicht.

    Also, was könnte man machen, wofür man keine extra Geräte kaufen muss?

    Gibt es hier im Forum eigentlich Tibet Terrier Besitzer?
    Kann mir jemand mal ein wenig mehr über die Rasse erzählen?

    Bei uns in der Siedlung gibt es einen Züchter, der nur im Industriegebiet mit seinen Hunden läuft.

    Und einen Tibetterrier Rüden, ein Tut-Nix ohne Leine. Der einzige Hund der Mulder (obwohl ich angeleint hatte und versuchte zu blocken) dieses Jahr angegriffen hat. Zweimal in drei Tagen und beim zweiten Mal mit tiefen Löchern im Gesicht meines Hundes.

    Das Frauchen ist nicht ganz bei Trost, aber ne Auszeichnung für Gehorsam oder Verträglichkeit bekommt die Rasse auch nicht von mir.

    Shi Tsu soll angeblich verwandt sein, oder? Soll eine Hündin haben unsere Nachbarn: zwischen sehr territorial und ängstlich. Sehr bellfteudig.

    @yane

    Auf den Vorschlag hatten wir uns vor mehreren Seiten schon geeinigt. Und zwar mit Fährte und mit Dummy.
    Wär jetzt mit Mulder auch kein unüberwindbar es Hindernis.

    Nah neben einem Menschen herlaufen, an einer Stelle warten, zu seinem Menschen hinlaufen — finde ich gar nicht so speziell.

    Hast du denn Vorschläge für eine nicht selbst belohnende Aufgabe, die man zuhause üben kann ohne Agility Ausrüstung im Wert von mehreren 1000€ zu kaufen?

    Bist du soviel im Ausland unterwegs?

    Bei einem großen internationalen Eventturnier ist das Publikum doch etwas anders. Wer kilometerweit für Agility durch Europa reist, startet dort sicher nicht die erste Saison.

    Aber wie sieht es in diesen Ländern auf dem platten Land aus?
    Und wie sind in diesen Ländern die Hundegesetze?
    In Dänemark und England scheinen die dermaßen streng zu sein, dass schon im Alltag nur die verträglichen Hunde übrig bleiben.
    Da muss man dann für Turniere nicht weiter aussieben.

    (Die Zugkraft großer Hunde lässt jeden relativ kalt, der normalerweise Jungpferde führt.)

    Ok, ihr nehmt also was gummiertes und Handschuhe.

    Was auch immer es dem Menschen griffiger und bequemer macht.

    Und was genau ändert das am Argument?

    Mein Unwort des Jahres sind die „feinen“ Korrekturen.
    Einfach weil die Geräte dazu immer so sind, dass der Menschen am weichen, bequemen Ende sitzt— und das Tier am harten, spitzen Ende.

    Die geschmeidige Fettlederleine in der Hand,
    der breite Zügel in der Hand,
    und die Ferse, die von einem Stiefel geschützt wird.
    Da fühlt sich Druck ganz „fein“ und harmlos an.

    Der selben Druck von Metallstiften auf Haut oder von einer Metallstange mit Hebelwirkung auf Zahnfleisch und Zunge, ist aber viel heftiger.

    Der Mensch weiß gar nicht wie sehr es weh tut, wenn er mal „fein“ zupft oder piekst, weil die Kraft wie bei der Gangschaltung vom Fahrrad erhöht wird.

    Ein Hundesportler könnte sich, statt der normalen Handschlaufe einfach das gleiche Stachelhalsband um das nackte Handgelenk legen.
    Dann weiß er gleich, ob es nur „ein bisschen“ war, und man würde sehen, dass ihn das auch wirklich interessiert.

    @Bonadea

    Es hat schon den einen oder anderen Vorteil, wenn jede Sparte ihre eigene Zulassungsprüfung machen dürfte.

    Wenn einem die dann nicht zusagt, kann man sich dann gleich bei den Kollegen der eigenen Sportart bedanken ;)

    Aber würden in Agility genug Leute zusammen kommen, dass zweimal im Jahr eine Einstiegsprüfung ohne Turnier ist?

    Denn wenn es nur eine A0 Klasse auf einem Turnier ist, dann hat man ja ohne BH plötzlich alle unverträglichen, schlecht trainierten Hunde und/oder unwilligen, unfähigen Besitzer mit rumgeistern, die man vor so einer Großveranstaltung eigentlich rausfiltern wollte.

    @Bonadea

    Ich akzeptiere die BH weil sie Leute rausfiltert, deren Hunde ohne Leine nur in günstigen Situationen bei Ihnen bleiben, deren Hunde andere Hunde und in ihrer Nähe nicht dulden und Leute, die die Trainingsprinzipien nicht soweit anwenden können, dass sie ihre Hunde zu etwas motivieren können, das nicht in hohem Maße selbstbelohnend ist.

    Daher ist es für mich ok, wenn jemand besteht, dessen Hund nur nah am Bein, aber aufmerksam und bereitwillig mitläuft.

    Ein Hund der öfter gerufen werden muss, als in der PO erlaubt, erfüllt doch die PO viel deutlicher nicht.

    Leute durchwinken, damit die endlich das machen können, was sie wollen, finde ich ist überhaupt kein Argument.
    Wenn deren Hunde nicht bei Ihnen bleiben, nicht näher herangeholt werden können und nicht an einer Stelle warten können — was wollen die dann in einem Agility Parcours?

    Oder ist der normale Parcours vom Zaun her so dicht, dass der Hund nicht abhauen kann?

    Dass die BH nicht 100% alle rausfiltert, die nicht turniertauglich sind, stimmt sicher.
    Manche Hunde entwickeln sich noch stark nach 15 Monaten und werden damit vielleicht schwieriger.
    Oder der Trainingsstand im Punkt Gehorsam wird reduziert.

    Oder ein Richter sabotiert durch „durchwinken“ ein eigentlich ganz brauchbares System.
    Solche Menschen gibt‘s immer.

    Aber wieviel mehr unangenehme Mensch-Hund Gespanne wären ohne BH Pflicht auf Turnieren unterwegs?
    Das möchte ich nicht herausfinden.