Beiträge von Gandorf

    Jeder Sport kämpft ja so mit Vorurteilen.
    Beim Agility wäre es:

    Ein bis an die Grenze des Wahnsinns aufgeheizter Hund wird wild quietschend über den Platz gejagt und die Konzentrationsspanne beträgt maximal ne Minute.

    Ich möcht‘ Euch ja die Stange halten, aber die letzten Postings machen es einem echt schwer.
    BH ist zu speziell. Ok. Was könnt ihr außer Geräteturnen denn ohne Spielzeug oder Futter in der Hand anbieten?

    Was wärt ihr bereit zu üben?

    Finde ich total faszinierend, wie unterschiedlich die Hunde sind.

    In meiner ersten Beginner Prüfung lag natürlich kein Target in der Box.
    Mulder hat gesucht und gesucht und gesucht...
    der war richtig fassungslos und hat erst gar nicht mitgekriegt das Frauchen ein Steh gerufen hat.

    Daher bin ich sehr erleichtert, dass ich das Target wieder los bin.
    So sehr er es liebt.

    Du kannst das Target auch in gerader Linie hinter die Box legen ;)

    Sich im Steh auch bei Ablenkung nicht zu bewegen, kannst du ja seperat noch festigen. :)

    Lohnt sich auch. Du brauchst es noch für „stehen und betasten“, dass sich keine Pfote rührt.

    Ich hätte nur verschiedene Vorschläge:

    1. Das Target nach hinten versetzen und darauf bestehen, dass er bis dorthin läuft — es sei denn es kommt vorher ein „steh“/„Platz“ von dir.

    2. Das Target abbauen, die Übung einfacher machen (ganz nah rangehen) und darauf bestehen, dass er in der Mitte stoppt.
    Dazu brauchst du aber Fingerzeig Kommandos um ihm ein bisschen helfen zu können.

    3. Du könntest weitermachen wie bisher und beobachten wie es sich auswirkt wenn die Belohnung hinter der Box ist.

    Ich habe manchmal eine Beißwurst zum Zergeln hinter der Box und einen Ball in der Hand.

    Zweimal belohne ich mit Ball, beim dritten Mal darf er nach Freigabe die Beißwurst holen.

    Ich füttere Trockenfutter, weil es weniger Verpackungsmüll ist, das Gewicht von Wasser im Nassfutter nicht transportiert und von mir getragen werden muss (zB im Urlaub)
    und weil sich Teockenfutter auch als Leckerli verwenden lässt.

    Zwischendurch gibt‘s aber auch mal Nassfutter, Gekochtes oder Rohes.

    Leichtverdauliche Kohlehydrate zB Haferbrei wird auch oft empfohlen.

    Die Frage ist, was willst du mehr im Futter haben?
    Mehr Fett ist ja schon aus dem Rennen.
    Mehr Eiweiß zur Energiegewinnung schlecht für die Nieren.

    Dann bleiben nur noch mehr Kohlehydrate. Mehr Energielieferanten gibt es nicht.

    Ich hätte gern ein fettigeres TroFu empfohlen, aber meistens steigt damit auch der Rohproteinwert.

    Welches Extra-fett hast du gefüttert? Wieviel davon? Und hast du es einfach zum Trockenfütter gegeben?

    Vielleicht kommen noch mehr Trockenfuttervorschläge.

    Sonst würde ich mich beraten lassen, welches Fett gut verdaulich ist. Dann würde ich mit einer sehr kleinen Menge davon anfangen
    (Geduldig sein. Abnehmen geht nicht in einer Woche, zunehmen auch nicht.)
    und ich würde es mit leichtverdaulichen Kohlehydraten kombinieren.

    Ich habe schon in mehreren Threads gelesen, dass jetzt mit fallenden Temperaturen viele Hunde an Gewicht verlieren.
    Meiner auch. Er bekommt auch ne extra Energiemahlzeit.
    Bei einer neuen Trockenfutter Odysee, würde er noch mehr abnehmen.

    Ist der Geschädigte in der Pflicht die Anschrift des Hundehalters genau zu bestimmen?

    Müsste man ihm auflauern und bis zum Haus verfolgen, oder reicht Hunderasse/Hundebeschreibung und Straße?
    Erledigt das OA den Rest, oder braucht es eine Anzeige bei der Polizei?

    Hundebisse sind wegen Keimen riskant. Sofort zum Arzt gehen ist wichtig, damit bis in die Tiefe desinfiziert wird. Eventuell braucht es Antibiotika und der Arm oder das Bein muss ruhig gestellt werden.
    Wenn der Schmerz nachlässt, erscheint einem das oft übertrieben, aber eine Blutvergiftung oder eine sich in den Muskel ausbreitende Infektion sind nicht so unwahrscheinlich und machen noch viel weniger Spaß.

    Immer wenn ein mitverschulden Anderer oder eine Kostenübernahme durch eine Versicherung im Raum steht, ist es nötig, dass ein Arzt die „Veränderung am Körper“ und dessen augenscheinliche Ursache offiziell notiert. Es hilft Außenstehenden einzuschätzen was passiert ist und wie relevant es war.

    Ich wohne in einer Siedlung mit sehr friedlichen, stillen Menschen. Leider trifft das nicht auf alle Hunde zu, die trotzdem nicht immer ausreichend gesichert sind.

    Bei zwei Fällen, einmal wurde ein Mensch schwer verletzt, einmal wurden mehrere Hunde verletzt, gingen diesen Vorfällen mehrere kleine Zwischenfälle voraus.
    Aber niemand wollte „böse“ sein, niemand wollte den Aufwand haben und alle haben gehofft, dass entweder der Besitzer etwas daraus lernt oder mal „an den Richtigen“ gerät.

    Es ist einfach wirklich schwierig mit Menschen, die das Verhalten ihrer eigenen Hunde nicht ernst nehmen (wollen).
    Dann muss erst etwas Schlimmeres passieren.
    Und dann geht‘s dem Pechvogel den es erwischt hat doppelt dreckig, weil der andere „noch nie etwas gemacht hat“.

    Wenn der Besitzer des beißenden Hundes sich entschuldigt, sich per Haftpflicht an der Schadensregulierung beteiligt und seinen Hund fortan besser sichert, dann sieht die Sache ganz anders aus. Aber dann gäbe es diesen Thread auch nicht.