Beiträge von Gandorf

    Dieses Gerede mit ,,in welcher gefährlichen Welt lebt ihr?“ ist echt mehr als nervig.

    Man muss in keiner gefährlichen Welt leben! Man ist froh, wenn man bei dem einen Vorfall im Leben weiß was zu tun ist!

    Mich würde das aus harmloser Neugier auch interessieren, wo ihr lebt, dass ihr derart aufwändig Nahkampf trainiert?

    Das nimmt doch unheimlich viel Zeit und Geld in Anspruch bis man als Frau ernsthaft eine Chance hat?

    Eine Einweisung wie man harmlosere Gesellen überrumpelt und abschreckt. Ja.

    Aber den für den Rest des Geldes nehm ich bei den 2-3 Gelegenheiten wo ich es bräuchte lieber ein Taxi von Haustür zu Haustür und leiste mir im Urlaub wenn es schon sein muss, das Hotel in der behüteteren Gegend.

    Sonst bräuchte ich auch einen Bombenschutz Keller, Alarmanlage und Kameras am Haus, Malaria Medikamente, eine Gelbfieber Impfung, einen Stromgenerator und den kleinen OP Schein.

    Aber deswegen die Frage, wo ihr lebt?
    Hätte ich eine entsprechende Nachbarschaft, würde ich das ganz anders sehen.

    bloß nicht.... ätzendes Sozialverhalten

    Stumm, klein, angeleint? Ist doch himmlisch!!

    Zugegeben, ich vergleiche mit „groß, kommt in Gruppe ohne Leine angeschossen“ (Labbi, Mischling), „groß, tobt an der Leine“ (Riesenschnauzer), „groß, voll sozial“ in Wirklichkeit leider nicht :muede: und darf allein entscheiden (Mali, Leonberger)

    Na. Dann lieber Kleinhunde an der Flexi. Wenn die dann auch noch still sind, kommt man wunderbar dran vorbei. Mehr will ich gar nicht.

    Ich meine aber schon die Shibas. Nicht die Akitas.

    Ich kenne Shibas nur an der Flexi, mich um meinen Hund stumm ignorierend.

    Daher sind sie eine der wenigen Rassen, bei der ich eine eventuelle Modewelle entspannt anrollen sehe.
    Hübsch find ich sehr. Dieses ursprüngliche, Fuchs-Hafte ohne das viele Fell vom Spitz.

    Aber wenn ich eine Katze will, dann hol ich mir eine und keine Shiba-Hunde-Katze :D
    Ich mag Katzen übrigens sehr gern. Aber nicht im Hundekörper ;)

    Aber sicher haben die Reste-Hunde von früher eine schnauzengerechte Mahlzeit for free bekommen, die dann nach vollem Napf ausgeschaut hat.

    Hier mal die Nase in den Schweinetrog stecken (bis man verdrängt/verjagt wird), hier mal da etwas zugeworfen bekommen, dort ne Maus erbeuten, da ein paar Schafsköttel fressen.

    Die mussten aufpassen, schnell sein, beim Richtigen betteln, sich bemühen und die Portionen hatten völlig unterschiedliche Größe.

    Kein tägliches Fressen bis zum „wohligen Sättigungsgefühl“. Wenn viel da war eher schnell reinstopfen bis zum Bauchschmerz.
    Und erst wenn man hungrig ist „geht man jagen“?
    Wie jetzt, doch ein jagendes Wolfsrudel als Vorbild?
    Einmal Wolf - einmal Nicht-Wolf - wie denn nun?

    Was ist mit Hunden, die Jagen, weil es selbstbestätigend ist? Die nüchtern Kotzen, wenn sie nur einmal täglich was kriegen?
    Die einen tollen vollen Napf bekommen, und dann ganz freiwillig nur kleine Portionen über den Tag verteilt rausnehmen?

    Es ist für Hunde tatsächlich nicht gesund ohne Pause den ganzen Tag durchzugrasen.
    Aber nur weil keine Pausen ungesund sind, muss man doch nicht gleich ins andere Extrem verfallen und aus ner möglichst langen Fresspause einen Fetisch machen.

    Wer das will und dessen Hund nicht nüchtern kotzt, soll einmal täglich Füttern. Aber genauso viele füttern 2-3 mal täglich. Wie soll das auch anders gehen, wenn man im Training oder für den Super-Rückruf beim Gassi eine Futterbelohnung geben will.
    Das nennt man als Mensch dann „Leckerli“ und nicht „Mahlzeit“ — aber für die Bauchspeicheldrüse und andere Organe ist es auch nur *Futter* das verdaut werden muss.

    Warum immer gleich so extrem?

    Geht es dir hier echt um "Blödheit"?
    Mir ging es hier darum darzustellen, warum es in allen Belangen nicht vertretbar ist einen Hund abzustechen. Man kann so seinen Hund nicht retten. Es gibt da nix zu legitimieren und auch nicht zu verstehen Der Messerstecher hat nicht aus Angst gehandelt. Und zur Feststellung, dass Leute scheisse reagieren können , braucht es ganz sicher nicht einen solchen Vorfall.
    Deshalb hält man seinen Hund erstmal von anderen fern. Das wissen Grosshundehalter im Schnitt besser als Kleinhundehalter, wenn man wieder diese idiotische Kluft aufmachen will.

    Doch. Man kann verhindern, dass ein Hund tötet, der noch zu zögerlich war um das in den ersten Sekunden zu „schaffen“.
    Oder im Laufe der Bestrafungsaktion durch den Größenunterschied oder mangelnde Begabung versehentlich tötet.

    Ich freu mich nicht über einen erstochenen Hund.

    Aber mein neuer, bekanntermaßen Artgenossenaggressiver Hund entkommt durch mein Versagen aus einem Garten, ist *nicht* die Schuld eines Passanten auf einer öffentlichen Straße, wenn er kein todesmutiger Fachmann im Hundetrennen ist.

    Das ist ein Fall von selbst schuld.
    Traurig sein. Sich trösten lassen — ja.
    Aber dem Opfer, die Schuld geben ist dreist und mies.