Beiträge von Gandorf

    Klar überlebt man es. Ganz ehrlich, wir würden auch ohne Hundesport überleben und für unsre Freizeit was anderes finden.

    Aber muss ich mich jetzt echt verbiegen und mir den simplen Satz verkneifen „find ich nicht gut“?!

    Wenn’s der Mischling selbst nicht bis zur DM oder WM nicht schafft. Kein Thema.

    Wenn er sich qualifizieren könnte, dann ist DM ein Etikettenschwindel, weil mit „gesamt deutsch“ hat das dann nichts zu tun.

    Wenn man von seinen Zuchtergebnissen überzeugt ist, müsste man den Vergleich nicht scheuen. Es sollte sich ja kaum einer überhaupt qualifizieren.

    Bei einer „Belgier“-WM steht dann wenigstens drauf, dass da nur Belgier überhaupt starten dürfen.

    Ein letztes Argument:

    Abgesehen davon, dass es dann gelegentlich einen weiteren Publikumsliebling gäbe, den man dann feiern könnte und über den (und dann auch Obedience) die Hundekäseblätter berichten könnten,

    würde das dann etwas den Fokus auf die *Trainingsleistung* des Menschen zurückrichten.

    Mit nem Border ist es keine Leistung. Ist ja nur Stufe 1.

    Stufe 2 im internen Kreis ist: Es muss Arbeitslinie sein.

    Stufe 3 ist der Run auf: Es muss einer vom Zwinger Tending, Vallhund oder Mind the Dog sein.

    Co_Co

    Bist du selbst auch so ein nachplappernder Ja-Sager, oder traust du dich auch mal anderer Meinung zu sein?

    Mit der selben Logik möchte ich dir sagen: Wenn Dir meine Postings nicht passen, dann melde sie doch oder geh was anderes lesen.

    Im Gegensatz zu dir hab ich aber ein Argument zu meiner Begründung: Sport Vereine erfahren in Deutschland eine Bevorzugung, weil Sport durch alle gesellschaftlichen Gruppen verbindende Funktion hat.

    Eine Werbeveranstaltung gewisser Tierzüchterverbände hätte das nicht, deswegen sollte Hundesport das auch nicht sein.

    Das wäre so, als dürfe man Fußball nur in Adidas Schuhen spielen.


    @Lockenwolf

    Mich nervt auch Gezeter, als würden alle Rassen kein V schaffen, nur weil sie keine Bremsspuren hinterlassen.

    Ich hab nich keinen Richter getroffen, der dumm oder ein Unmensch wäre.

    Mir fallen auf Anhieb zwei Richterinnen ein, die aktiv mit Retrievern starten, eine mit Bobtails, eine mit zwei Schäfern, eine mit nem Airedale und eine mit nem Papillion.

    Die erkennen sicher genauso wie wir alle, ob ein Hund zielstrebig arbeitet.

    Stimmt. Find ich nicht gut.

    Itundra

    Ganz ehrlich? Hab ich nicht erlebt. Ich hör mir alle Richterbegründungen an, bei denen ich es einrichten kann.

    Die Richter hier brechen sich eher einen ab zu betonen, dass es nicht die absolute Geschwindigkeit war, sondern Unterschiede zwischen Übungen oder Hin und Rückweg m.

    Häh? Und wenn der Arbeitslabbi gegen 20 andere Arbeitslabbis angetreten wäre, dann hätte niemand Bock gehabt, die zwei zu feiern?

    Ich find eigentlich, dass Obe für jede Rasse Schwierigkeiten bereit hält. (!!) Unterschiedliche, aber nicht weniger.(!)

    Is ja nicht so, dass es um Schafe schieben gehen würde...?!

    Ein Straßenhund Multimix oder ein Solitär Jäger, dass wär wirklich ein Hammer.:cuinlove:

    Aber Mali, Toller, Arbeitslabbi stehen an Trieb und Will-To-please dem Border in nichts nach. :ka:Auch wenn sie der durchschnittlichen Obe Tante nicht zu liegen scheinen.

    Aber Border sind halt die intelligentesten, sportlichsten, liebsten: für die ist das alles Pipifax.

    Ist quasi schon unsportlich mit nem Border zu starten, statt nur mit nem Hund :klugscheisser:

    Ich hab auch eine multiple Allergikerin in der Verwandschaft und die kommt klar, solange der Hund irgendwo im Raum ist und nicht direkt neben ihr und sie ihn nicht berührt.

    Ich nehme gerne nach Kräften Rücksicht und würd mich auch wegen Allergikern, Phobiker und grantigen Kleinhunden umsetzen, wenn man mich nett darum fragt. Oder aus Eigeninitiative.

    Ist doch nicht so dramatisch.

    Aber in öffentlichen Verkehrsmitteln treffen Allergiker auch auf Hunde. An meinem Mantel, der neben ihrem in der Gardarobe hängt, sind vielleicht auch Tierhaare.

    In der Stadt und im Park sind Hunde unterwegs.

    Man muss nicht Allergiker oder Phobiker sein nur um sagen zu dürfen: „Ich möchte nicht angeschnüffelt werden.“

    Wenn ein Restaurant keine Hunde gestattet oder Hundefreie Räume kennzeichnen möchte, dann ist das deren Geschäftsmodell und das akzeptiere ich.

    Aber ansonsten finde ich diesen Einwand übertrieben.

    Wir gehen häufig essen. Manchmal rustikal, manchmal gehoben. Bis auf zwei Ausnahmen waren Hunde immer erlaubt, und bis auf eine Gaststätte ist Mulder dann auch mitgekommen.

    Natürlich gefällt ihm das besser als Zuhause bleiben, was er alltäglich kann und tut. Er hat uns gern als Gesellschaft um sich. Bevor ich ihn ins Restaurant mitnehme, hat er sich gelöst, und hat sich ausgetobt. Rückmeldungen waren immer nett und fast immer wird ungefragt ein Wassernapf gebracht. (Wenn ich meine, dass er Durst bekommen könnte, nehme ich aber unseren eigenen Napf mit.)
    Vorher und nachher kann man eine kleine Schnüffeltour an Grashalmen machen, die er nicht schon tausendmal gesehen hat.

    Er liegt still unterm Tisch, bellt nicht, bettelt nicht, haart nicht, stinkt nicht. Relaxt einfach und schläft meistens.
    Ich muss ich auch nicht unter dem Tisch "festtackern". Er möchte zuhause auch nicht 24/7 hin- und hertraben oder spielen.

    Eines meiner Bedenken gegen einen Zweithund wäre, dass es dann nicht mehr so unkompliziert ist, den Hund dabei zu haben. Vier Shelties a 5-10kg mag noch gehen. Aber 2 Border Collies zusammen 40kg Tier, ist einfach eine andere Menge.

    Ich dachte - vielleicht werde ich überrascht. Aber als Mehrhundehalter ist das easy-going einfach Mit-dabei dann anscheinend gestorben...

    Ich bin neulich über den Namen Pamela (deutsch ausgesprochen) bei einer Frau gestolpert. Gesprochen bzw. betont wie das englische, nur eben nicht wie Pamela (Anderson), sondern mit deutschem a und nicht mit Betonung auf dem e. Irgendwie "gewollt und nicht gekonnt".

    Meine Kinderfreundin hieß so, vielleicht hab ich deswegen nichts gegen den Namen. Also nicht "Pämmella", sondern Pa-mee-la.

    Ist für mich ganz normal...

    Ich kann Namen nicht leiden, die eigentlich Englisch sind und dann gezwungen englisch in ganz schlechtem Akzent ausgesprochen werden. Hat was von "Agathe Bauer".

    Agathe ist ein traditioneller Name in Deutschland altgriechischen Ursprungs.

    Nicht alles was man in den USA antrifft ist auch dort erfunden worden.

    Europa hat auch eine Geschichte, wisst ihr? ;)