Beiträge von Gandorf

    Hä?

    Wo hätt ich jetzt das gesagt?!

    Nur das man sich nicht wundern darf, dass wenn man Menschen mit einem Riesentier mit grimmigen Gesichtsausdruck präsentiert,

    dass Wenige so gleichgültig lässt, wie ein Durchschnitts-Fiffi.

    (Mit Rassegeschichten und überregionalen Zwischenfällen bewandern sich ja nur wenige.)

    Und manche finden’s halt geil und andere nicht.

    Was daran ist dir jetzt neu?

    Und was daran ist jetzt ein “Du willst uns was vorschreiben!!eins11“

    Hundundmehr

    Danke, aber das ist vergebene Mühe.

    Ich hab für mich akzeptiert, dass der Unterschied zwischen „Diskriminierung“ und „Unterscheidung“ nie Allen klar sein wird.

    Ist dein Eindruck, dass der RR ein "solcher Hund" ist, bzw. dass er so beim Gegenüber ankommt?

    Durchaus, ja. Meist ist es aber eine Mischung aus Faszination und gebührenden Respekt.

    Wobei es einen Unterschied gibt. Leute mit Hunden meiden uns eher, Familien mit Kindern und Migrationshintergrund auch. Andere sind eher interessiert aber zurückhaltend. Mit meiner Bordeauxdogge war es aber schlimmer, das ist richtig.

    Ein Ridgeback hat wirklich nichts von einem Kampfhund.

    Menschen mit Migrationshintergrund haben in ihren Heimatländern Hunde anders erlebt, als es in Deutschland üblich ist.

    Die reagieren auch so auf auf nen stillen Border Collie an der Leine.

    Naja die Frage, ob gewisse Hundetypen in der heutigen Gesellschaft noch eine Daseinsberechtigung haben, möchte ich nur ungern wieder aufwärmen. Aber ja, ich finde es irgendwie erschreckend, dass ein Typus Hund in der heutigen aufgeklärten Zeit Angst, Vorurteile und auch Hass hervorrufen kann. Gerade unter dem Aspekt, wie "wenig" Vorfälle es eigentlich gibt.

    „Wenig“?

    1. Ein unnötiger Toter und Schwerverletzter ist IMMER einer ZUVIEL.

    Der Mensch wird nicht weniger wert, nur weil er nicht im Dutzend daher kommt.

    2. Dunkelziffer. Wieviele glimpfliche Ausgänge waren pures Glück? Wieviel wurde nicht offiziell oder nicht publik?

    Darüber gibt’s keine Infos.

    Genauso wenig darüber welche „Mischlinge“ tatsächlich Labbi- oder Boxer-Mixe sind.

    Zu Teil 1:

    Es haben bereits User geschrieben, wie sehr sie die wehrhafte „Präsenz“ einer Rasse schätzen.

    Gewünscht ist, dass sich die Mitmenschen denken:

    „Oh Wow! Was für ein imposantes Tier. Was hab ich ein Glück, dass der nicht angreift.”

    “Wow — ein XYZ! Würd ich mir nicht zutrauen. DAS muss ein HUNDEFACHMANN sein!”

    “Wow! Da bin ich besser ganz artig. Der Hund passt auf.”

    Soweit die Wunschträume.

    Jetzt kommt die Realität — da denken sich Menschen auch:

    “Oh Gott. So ein Riesenviech. Scheiße, was hab ich Angst. — In die Gegend/das Cafe etc geh ich nie wieder.”

    “Oh ein XYZ! Wissen die, was sie an der Leine haben? Anscheinend eher nicht… Ich verzieh mich dann, soll jemand anders das Bauernopfer sein.”

    “Oh — gleich mal für’s schlimmste bereitmachen.”

    Ja, sorry. Gibt Leute, die haben keine Lust sich so “imponieren” zu lassen.

    Die Medaille hat eben zwei Seiten.

    Kann man sich doch eigentlich denken?

    MoniHa

    Natürlich liegt es in der Hand des Menschen.

    Da hat niemand etwas anderes behauptet.

    Es sind Menschen, die erst so krass (oder bemitleidenswert) züchten,

    dann diese Hund in unpassenden Lebenswelten zerren,

    und dann naiven, überforderten Menschen in die Hand drücken.

    Jeder einzelne dieser Hunde hat auch absolut gar nichts davon, dass das so weitergeht und schön geredet wird.

    Dieses Bäumchen-wechsel-dich Spiel kann einen ganz schwindlig machen.

    Der einen Beitrag wird mit Hirnklatschern gepflastert, weil jemand mal wieder gewagt hat zu sagen, dass nicht alle Hunde gleich gefährlich sind.

    Dann gleich im nächsten Beitrag ist man der Depp, weil man nicht selbstverständlich wusste, dass es Hunde gibt, die im Tötungsrausch durch wortwörtlich nichts aufzuhalten sind.

    Klar. Wer kennt das nicht. Absoluter Alltag jeden Hundehalters.

    Kann jedem passieren, wenn er sich nen Hund kauft. Hat man für den Fall der Fälle immer eine Machete zur Hand.

    Ich geh dann man in die Küche, den Wildschweinbraten für heut Abend richten.

    Da hängt noch das Gebiss des Jagdhundes dran, dass die Sau gefangen hat.

    Was natürlich den Preis für Wildbret erklärt.

    Wenn auf jeder Drückjagd pro erlegtem Stück entweder Tierarzt und OP-Kosten oder gleich ein neuer Hund fällig werden.

    Absolut alltäglich, rentabel und lohnend.