Beiträge von Gandorf

    So ganz ungewöhnlich scheint das mit dem gelegentlich ausgefahrenen Penis nicht zu sein. Hundebesitzer haben sich dafür schon Umschreibungen einfallen lassen „die Rote Rakete blitzen lassen“ oder auf English „showing the lipstick“.

    Mulder hatte das als Junghund gelegentlich, jetzt ist er 5 und ich hab ihn seit Jahren nicht mehr erwischt.

    Hat sich wohl ausgewachsen.

    Genauso wie Menschen/Hunde berammeln (hab ich natürlich unterbunden). Nicht nur, dass er weiß, dass das nicht erwünscht ist, der Drang dazu hat wohl nachgelassen.

    Er ist noch intakt. Entweder normalisiert sich der Hormonpegel, oder er hat sich dran gewöhnt.

    Es wurde zwar stetig besser, aber so richtig souverän (auch mit anderen Rüden) wurde er erst zwischen 3-4 Jahren. Davor hatte halt das Frauchen den Daumen drauf.

    Pipilecken find ich zwar nicht so prickelnd, aber weil er trotzdem noch mit den Ohren bei mir ist, ist es nicht so tragisch und er darf das.

    Ich würde sie auf keinen Fall Kontakt zu fremden Kindern aufnehmen lassen.

    Weil du da eine doppelt unkontrollierbare Situation hast:

    1. Dein überdrehter Hund, der noch nicht zuverlässig im Gehorsam steht.

    2. Kinder, die spontan sind und deren Eltern, auch mit ihren eigenen Ideen.

    Das kann Ruckzuck ein RIESEN DRAMA geben, auch wenn es nur kleine Kratzer sind.

    Mach einen Schritt nach dem Anderen:

    1. Geordneter Alltag und Grundgehorsam.

    2. Trainer, Kurs und angepasste Auslastung.

    Dann erst fremde Erwachsene und Hunde.

    Fremde Kinder kommt ganz, ganz am Schluß.

    Wenn du selber schwanger wirst, kann man einen Plan machen, an dem du dann aber sehr konsequent arbeiten musst.

    Es gibt durchaus einen Unterschied zwischen ruhigen, entspannten, kontrollieren Bewegungen mit wenig Kraftaufwand oder eben dem Gegenteil davon.

    Absolute Bewegungslosigkeit versteift, verhindert den Abbau der Entzündungsprodukte und fährt den Kreislauf runter.

    Wenn irgendmöglich wird jeder Patient nach ner OP sofort einmal auf die eigenen Beine gestellt und reparierte Gliedmaßen bewegt.

    Warum? Weil die Schulmedizin erkannt hat, dass das besser funktioniert.

    Mich freut‘s, dass ihr für manches Wege gefunden habt und nehm‘s als gutes Zeichen, dass er wieder etwas tun will!

    Weiterhin ganz fest gedrückte Daumen und gute Besserung!

    Darf er etwas zerkauen? Rupfen ist wohl blöd, aber vielleicht darf er ein Stück Ochsenziemer/Rinderhaut/Yakkäse/Kaffeeholz?

    Vielleicht könntest du eine Schleckmatte an die Wand oder an eine Kiste nageln, dann muss er zum Lecken den Kopf nicht senken.

    Von Kong gibt‘s Kegel mit Loch, die kann man füllen, indem man etwas cremiges darin gefrieren lässt, oder Trockenfutter mit Käse in der Microwelle drin festschmelzt.

    Dann ist der Hund etwas beschäftigt, das rauszuschlecken/rauszunagen.

    Tricks:

    Verschiedene Gegenstände geben und der Hund soll die möglichst lange ruhig im Maul halten.

    (Super für Fotos. Braucht aber Geduld.)

    Einzelne Schritte vor- zurück- seitwärts gehen. Eventuell mithilfe von Matten/Markierungen auf dem Boden.

    (Wenn der Rücken das darf.)

    Mit den Vorderpfoten auf einer Markierung/Teppich bleiben und du dreht den Hund indem nur die Hinterbeine um diese Markierung laufen.

    Countdown zählen: wie lange kann er ganz still sitzen/liegen/stehen (wo er sich am wohlsten fühlt).

    Bei 3 sek beginnen, Zeitdauer variieren, dich auf 1 min hocharbeiten

    Murmelchen

    Passt, :smile: ich bezog mich auf die Kommentare zur Käfersuche.

    Ich meine zwar selbst bei BCs ist nicht jeder Hund so ablenkbar und führerweich, dass er bei jedem Niesen von HF gleich einknickt, wenn sie triebig ein Ziel verfolgen.

    Aber ich hab - was jetzt das Mantrailing betrifft— eine Reportage gesehen, in der ein Bluthund selbst dann noch einer Person gefolgt ist, als sie eine kurze Strecke mit offenem Fenster/eingeschalteter Lüftung Auto gefahren ist. (!!!)

    Ich kann nich beurteilen, wie seriös diese Doku war. Doch ich muss zugeben, das übersteigt schon fast meine Vorstellungskraft.

    Und da glaub ich sofort, dass die Motivation für so eine Anstrengung nicht unbedingt auftrainierbar ist, sondern, dass das Spur verfolgen für den Hund enorm selbstbestätigend sein muss.

    @Frau Paula

    Ich würde folgendes Heft der Reiterlichen Vereinigung empfehlen:

    Da hast du fachlich fundiert das Wichtigste kompakt zusammengefasst.

    Grob gesagt braucht ein Pferd 1-1,5kg Heu pro 100kg Körpergewicht.

    Aufgeteilt auf mindestens 2 Mahlzeiten. Pferde sind Dauerfresser und dürfen nicht mehr als 10 Stunden Fresspause haben.

    Also zB ein 300kg Pony/Kleinpferd braucht 3 - 4,5 kg Heu.

    In der Weidesaison (März-November) kann man das bis auf ein Drittel reduzieren. Weniger schadet dem Darm.

    Leider ist es nicht so einfach, dass genug Futter/Kalorien ausreichen.

    Für viele Ponys (besonders Shetties, Haflinger) sind die deutschen Weiden zu fett. Sie werden übergewichtig und/oder bekommen Hufrehe.

    Dann musst du Weidezeit/Weidefläche begrenzen, aber dafür Heu/Stroh als Rauhfutter zur Verfügung stellen.

    Die Weide sollte abgeäpfelt werden, besonders nach dem entwurmen.

    Gras das unter oder neben Kackhaufen wächst, wird kaum mehr gefressen (wer kann‘s ihnen übelnehmen ;) ).

    Eventuell kannst du auf einem Teil der Weide, den du später freigibst Erstschnitt-Heu machen/machen lassen.

    Zu kurz verbissenes Gras bildet Fructane (Hufrehegefahr) und das Anweiden im Frühling und Umstellen auf Heu (für Winter) sollte sehr behutsam erfolgen, wegen Kolikgefahr.

    Auch wirst du einen gepflasterten Bereich, oder zumindest Sand/Kies Paddock brauchen. Pferde, die im Herbst/Winter dauerhaft im Matsch stehen bekommen Strahlfäule, die man kaum loswird, wenn der Huf nie richtig trocknen und lüften kann.

    Zu guter Letzt brauchst du eine Lösung, dass Dir das Trinkwasser nicht einfriert.

    Ein Pferd braucht 5-12 Liter pro 100kg.

    Eher viel Wasser im Winter, wenn es Heu frisst und die Luft trockener ist.

    Also unser Beispiel 300kg Pony braucht 15 - 36 Liter. (Den ganzen Tag verfügbar, sonst drohen Verstopfungskoliken.)

    (In meinem alten Stall wurde mit Kübeln getränkt. Die im Winter nur für mein Pferd (!) täglich eisfrei zu machen und dafür warmes Wasser rumzuschleppen war eine Qual.)

    Und einen geschützten, trockenen Liegebereich.

    Eine Gruppe aus 2 Ponies ist ok. Die vertragen sich meistens, weil ja keine Alternativen da sind.

    Bei 3 ist eher einer ausgegrenzt.

    Größere Gruppe die ungefähr gleich alt sind, gehen natürlich noch besser.