Eigentlich hatte ich das schon geschrieben:
Der Viehbesitzer kennt die Gefährlichkeit seiner Tiere.
Die Einheimischen sehen auch seit Jahren, wo die Wanderwege langgehen und das Wanderer kommen war auch nicht zum ersten Mal so.
Jetzt ist der eine Teil gesperrt und es können noch Zeugen beobachteten „ Ui, da gehen so viele, das kann nicht gut gehen...“
Aber kriegt irgendeiner von den Experten seinen Allerwertesten vom Sessel hoch um Vieh und Touris zu trennen?
Wo doch jeder, der im Thread vorbeischneit so genau weiß wie himmelschreiend „blöd“ Touristen sind?
Das war ein Unglück mit Ansage.
Aber ne. Man verdient ja Geld an Touris.
Der Viehalter nicht direkt, sondern „ nur“ über Produktverkauf und Erhalt der Gemeinde in der er lebt, also sind die ihm egal.
Dann verliert halt vielleicht ein Kind seine Mutter oder Vater, nur weil die keine Kuhdompteure sind. Und blöderweise gedacht haben, dass sie wie jedes Jahr an Kühen vorbeigehen können, so wie das an dem Tag Dutzende Wanderer vor ihnen auch getan haben.
Ist ja schön, dass sich hier so viele Kuh-Fans zusammenfinden, aber ich finde die Art, wie hier über die Verunglückten gesprochen wird sehr abschätzig.
Es gibt auf der Welt noch andere Lebensbereiche außer der Landwirtschaft.
Alle, die sich hier so belustigen, wie blöd doch die Städter sind, würden beim Segeln in ein ablaufendes Seil geraten oder mit fettigen Händen ne Sauerstoffflasche anfassen und wären dann froh, wenn ein Insider für sie mitgedacht und sie beschützt hätte, anstatt über ihr Unwissen zu lachen.