Beiträge von Gandorf

    Martina-IW Richtig harte Kausachen auch max 2 pro Woche, ich wechsele viel durch mit Gemüse-Kaukram und wir füttern sonst nur um die 60% Fleischanteil, sodass hier Kapazitäten frei sind fürs zusätzliche Protein.

    Danke dir!

    Ich füttere Platinum … das hat ja von vornherein knapp 20% Feuchte ….

    Er bekommt häufig auch einen Whimzee „L“, obwohl er eigentlich sogar für Xl zu groß ist. Aber: ich gebe dann eben lieber mal einen mehr.

    So ein Schweineohr „hält“ gerade mal wenige Minuten und geplant hatte ich diese auch tatsächlich für so 2-3x wöchentlich - auch wegen dem etwas Mehr an Kalorien, was ihm sicherlich nicht schadet.

    Wie alt ist er denn?

    Prinzipiell wüsste ich nicht, was gegen ein Schweineohr 2-3x wöchentlich spricht, bzw. was daran schädlich sein sollte.

    Luftgetrocknet sollte es sein, ohne extra Trocknungssalze.

    Nochmals zu getreidefreiem Futter …

    Bei manchen Rassen steht getreidefreies Futter im Verdacht Herzerkrankungen (zumindest) zu begünstigen.

    Mein Hund bekommt hauptsächlich Reis als Getreide … ja …. Reis ist Süßgras.

    Aber wenn es nach meinem Hund ginge, wäre er einem Laib Dinkelbrot täglich nicht abgeneigt … Weizenbrot/-brötchen wird auch gerne genommen.

    Das Problem dabei ist nicht das fehlende Getreide, sondern die Hülsenfrüchte (Erbsen, Linsen), die die Taurin Aufnahme hemmen.

    Es gibt wohl Stimmen, dass das nur bei Hunden eine Rolle spielt, die da eh eine Veranlagung zu der Herzkrankheit haben—

    aber man kann auch einfach Trofu mit und ohne Hülsenfrüchte abwechseln um auf der sicheren Seite zu sein.

    Erbsen und Linsen sind oft auch in TroFu mit Getreide.

    @Nutriaprämie: 7€ in BW, meine ich.

    Thema Biber:

    „Unsere“ Biber sind in der Abend- und Morgendämmerung bemerkenswert mutig.

    zB Nagen sie weiter, solang man genug Abstand hält.

    Oder sie kreuzen - gemütlich - den Spazierweg zwischen zwei Gewässern immer zur selben Uhrzeit.

    Oft dachte ich „was macht die fette Katze da?“ :ugly: bis ich näher dran war.

    Einmal sah ich beim Abendgassi einen Biber schwimmen. Ich blieb stehen, weil er direkt vor Mulder und mir aus dem Wasser stieg.

    Er freute ich mich über den besonderen Zufall. Dann kam der Biber die Böschung hoch, direkt auf uns zu, was sich absolut „falsch“ anfühlte.

    Also ab auf‘s Rad und mit Hund abgedampft.

    Anscheinend hat mich mein Bauchgefühl da gut beraten.

    Mit welcher Begründung darf man sie dann einschläfern?

    Eine medizinische Indikation ist das ja nicht.

    Und nochmal - es geht dabei gar nicht um ein Ausrasten, zupacken oder sonst was. Sondern lediglich um die körperlichen Unterschiede Klein gegen Groß. Und wenn mein Hund allein auf Grund seiner Größe selbst mit MK einen Schaden anrichten kann, habe ich in NRW halt gegen das Gesetz verstoßen. Und mein Junghund unter einem Jahr ist einem Spiel durchaus nicht abgeneigt. Und auch wenn sie einfach überfordert wäre, würde sie lediglich in ein sehr sprunghaftes Spielverhalten kippen. Warum hab ich also nicht das Recht, meinen Hund da zu schützen??? Ein jugendlicher Labbi wäre da keine Tat. Die würden vermutlich eine riesige Party feiern. Der wäre auch nicht körperlich so gefährdet wie ein Kleinhund.

    Wow, du würdest also völlig bewusst einen Kleinhund wegtreten, der in einer verspielten Stimmung ankommt, weil dein Hund theoretisch eingestuft werden könnte, sollte der theoretisch drauftreten und der Gegenüber ist dann selber schuld dass sein Hund vielleicht an inneren Blutungen verstirbt???? Wow! Und das findest du ernsthaft ok?

    Ohne Witz, man kann seine Hunde mit wenigen Monaten auch soweit im Griff haben, dass die bei sowas nicht Rambazamba an der Leine feiern, und dann muss niemand getreten werden. Eine Eigenschaft die ich angebracht fände, wenn man sich einen großen Hund anschafft.

    Ich sag das zwar nicht gern, aber dann nimm doch auch ne Dressurgerte.

    Ist zwar in meinen Augen auch keine Glanzleistung einem nichtsahnenden Fiffi damit echt fiese Schmerzen zuzufügen ,

    aber immerhin wird das überlebt,

    kostet vielleicht ein Auge,

    aber der unterlegene Hund überlebt und

    dein Umfeld sieht dann gleich, was du vorhast.

    „Normal“ braucht immer ein „für“.

    Wenn das ein stummes „für“ ist, kann es sein, dass Leute aneinander vorbeireden.

    Normal für

    … den deutschen Durchschnittshund.

    … einen Malinois Welpen.

    … einen Gebrauchshund in Profi-Händen.

    … einen Gebrauchshund eines Hobbysportlers.

    … einen Labbi seriöser Herkunft.

    … einen frischen Direktimport aus dem spanischen Tierschutz.

    Normal ist für mich, dass Menschen und Hunde Fehler machen.

    Normal ist (leider!) für mich auch, dass Menschen nicht einschätzen können, wie ihre eigenen Hunde auf andere Hunde oder Kinder reagieren.

    Normal ist für mich, dass sich nicht das Leben jedes Menschen um Hunde dreht, so wie manche kaum kochen können, nicht nähen, nicht segeln, angeln oder landwirtschaftliche Maschinen bedienen.

    Normal ist für mich auch, dass ich Mulder nicht mit auf einen Urlaub nehmen würde, bei dem uns russische, rumänische — oder überhaupt freilaufende Gruppen von Straßenhunden oder Wolfsmixen begegnen.

    Normal ist für mich auch, dass ich nach langer Wanderung durch menschenleere Gebiet, nicht einfach einen Bauernhof (so ich einen finde) mit Hunden betreten würde.

    Ich habe den Anspruch, dass es für mich normal sein sollte, dass ich in Deutschland mit meinem angeleinten Hund sorglos auf öffentlichen Straßen herumspazieren kann.

    Und ich finde es auf ärgerliche Art unnormal, wenn es Waffen oder Herumschleichen wie in der Wildnis braucht,

    um zu kompensieren, dass es so einfach möglich ist Tiere zu erwerben, denen der „Normale“ deutsche Hundeliebhaber nicht ausreichend fachlich gewachsen ist.

    Normales Hundeverhalten ist für mich ganz wertfrei erstmal alles womit ich bei jedem Hund rechnen muss.

    Wie oft, manchmal sogar ob überhaupt und in welcher Ausprägung unterscheidet sich dann nach Individuum.

    Mal als ganz simples Beispiel, bellen ist für mich eine typisch hündische Verhaltensweise.

    Was wäre für dich nicht normal?

    Also bei deinem Beispiel: Weißt du von Verhaltensbeispielen, die ein Hund schon mal gezeigt hat,

    die du anderen Hunden trotzdem nicht zutrauen würdest?

    Ist ja fein, wenn’s funktioniert.

    Wenn nicht, ist das Einzig Sinnvolle mal ne Zeitlang berechnete Mengen abzuwiegen um überhaupt mal ein Gefühl für die ungefähre Menge zu kriegen.

    Ein Tag mehr Bewegung führt nicht gleich zur Abnahme und ein Tag mehr essen nicht gleich zum Zunehmen.

    Es sind die täglichen Gewohnheiten, die letztendlich „gewinnen“.

    Kalorien sind schneller durch weniger Aufnahme eingespart, als durch Bewegung abtrainiert.

    Hier ein Link mit einer ernährungsspezialisierten Tierärztin. Es geht um ernsthaften Dummy-Sport: Viel Rennen, Schwimmen, kaltes Wasser

    Spoiler: Selbst an einem Wettbewerbstag ist der Mehrverbrauch zu vernachlässigen.

    https://www.hundeschule-jagdfieber.de/p107-dummytrai…oder-leckerlie/

    Öle und Fette sind in einem bedarfsdeckenden Alleinfutter schon drin.

    Gibt man noch extra Öl, sind’s halt mehr Kalorien als Bedarf.

    Reduziert man Hauptfutter — im extra Öl geben zu können — reduziert man halt auch Protein, Mineralstoffe und Vitamine — und füttert insgesamt sehr fettig.

    Wenn man schon Futter selbst zusammenstellen will, dann mit Plan.

    Ausgenommen Mini-Mengen. Aber wenn der Hund übergewichtig geworden ist, war‘s vielleicht nicht so Mini und man hat sich verschätzt.

    Jo, und dann gibt es Hunde, die wünschen sich, dass sich erblickte Ärgernis SOFORT in Luft auflösen möge — oder — ne, eigentlich möchten sie das doch lieber sofort selbst erledigen. (Um sicher zu gehen?)

    Deren Wunsch, der einzige Rüde, Hündin, Hund oder überhaupt Lebewesen auf diesem Planeten zu sein,

    kann leider nicht entsprochen werden.