Beiträge von Gandorf

    Ihr wart doch auch mal Kinder?

    Nachts auf‘s Klo gehen— eventuell nicht ganz wach — oder sogar mal Schlafwandeln — und dann befürchten müssen, dass von irgendwoher ein zorniger Hund kommt.

    Nicht mal eine Nacht, sondern jede einzelne Nacht über mehrere Jahre.

    Allein das würde bei nem Erwachsenen nachhaltig ein beklemmendes Gefühl hinterlassen, lang nachdem es den Hund schon gibt.

    Nachts mit Ohrenschmerzen oder Fieber oder einem schlimmen Alptraum aufwachen.

    Schnell zu Mama! — Aber die soll ja den Hund mit ins Schlafzimmer nehmen.

    Und weil ich (Kind) Angst vor dem Hund haben muss,

    muss der arme Hund ins böse TH, zur bösen Orga oder zu bösen Menschen.

    Mama und Papa streiten sich deswegen und Mama ist total fertig und am weinen.

    Das macht nachhaltig Eindruck.

    Der Hund muss nicht abstrakt denken um bei so deutlicher Kommunikation zu begreifen das er da nicht hin soll.

    Das sollte ein Hund hinkriegen zu verstehen.

    Naja… was heißt „soll“…

    Erstens mal ist da ein Zaun dazwischen.

    Wär ja ein doofer Hund, der nicht irgendwann abspeichert, dass Hunde hinter Zäunen auch hinter Zäunen bleiben.

    So wie Hunde im Fersehen auch nicht irgendwann aus dem Fernseher springen.

    Das ändert sich erst dann, wenn ein Zaun mal nicht hält.

    Zum anderen ist das Interesse des Pudels vielleicht einfach nicht eine Medaille für Höflichkeit zu bekommen, sondern er würde vielleicht einfach wirklich gerne eine Nase voll von einer der HSH Damen schnüffeln?

    Zu unterstellen, ein Hund sollte in die Zukunft spekulieren, dass ein Zaun (der bisher immer funktioniert hat) auch mal versagen könnte, dass es wichtig ist andere Hunde durch nettes Verhalten zu erfreuen wäre wichtig…

    Das ist vermenschlichend. Nur Menschen denken so abstrakt, phantasievoll und zukunftsplanend.

    McChris

    Ein Nachsuchehund hat ja immer auch nen Mensch dabei, oder?

    Jagdhunde werden ja durchaus auch von Wölfen angegriffen. Auch wenn sie keine „dummen“ Pudel oder Labbis sind.

    Zum einen stört das den Wolf nicht groß und zum anderen werden die Hunde meist für die Hetze geschnallt. Wenn der Mensch also am Hund oder den Pirschzeichen merkt, dass das Stück nah ist, wird der den Hund los machen, damit der das eventuell fliehende Stück binden kann. Kann also durchaus sein, dass der Mensch da ein Stück weg ist.

    Jagdhunde werden meist entweder bei Drückjagden (zur Paarungszeit) angegriffen oder eben um Streit um die Beute. Und mit der Beute direkt vor der Nase machen auch viele Jagdhunde nicht mehr einfach so kehrt, also zumindest stellen, verbellen und den Menschen um Hilfe rufen machen die oft.
    Außerdem sind viele Jagdhunde ja eher langsam unterwegs und können damit, habe ich so das Gefühl, oftmals gar nicht so schnell weg wie der Wolf das will.

    Das ist das, was ich meinte.

    Die Fähigkeit sozial zu kommunizieren erhöht die Überlebenschancen von Hunden marginal.

    Vor allem nicht, wenn es dem Wolf nicht um nen Stuhlkreis geht.

    Demenz heißt leider nicht, dass man fröhlich schusselig wird. (Aus meiner Erfahrung mit dementen Menschen gesprochen.)

    Es bedeutet, dass einem vertraute Dinge plötzlich fremd vorkommen. Dass man sich an Neues nicht gewöhnen kann. Dass einem immer mehr die Orientierung fehlt.

    Selbst vertraute Menschen sind einem irgendwann fremd — gleichzeitig will man nicht allein sein. Ist es aber unter Fremden.

    Dazu kommt noch eine nicht greifbare Unruhe. Demente wandern ziellos umher. Das kann deine Vicky nicht, was aber den Drang nicht nimmt.

    irgendwann ist das Gehirn soweit kaputt, das trinken und schlucken nicht mehr geht, sondern versehentlich eingeatmet wird. Wenn nicht an Stürzen, sterben die meisten Demenzkranken an Lungenentzündung durch eingeatmetes Essen und Trinken.

    Ich wünsche dir viel Kraft und alles Gute.

    Das Vicky manchmal da liegt und Angst hat (vor Fliegen und Mäusen) und sich selbst nicht helfen kann (durch weglaufen), machten jeden Tag bestimmt sehr schwer.

    Wahrnehmungen sind unterschiedlich ...

    „Ooooh… ich fühl mich so unwohl… was mach ich nur.“

    Den Eindruck macht der Pudel auf mich z.B. gar nicht!

    Zumal er auch locker weichen könnte.

    Fiddeln ist halt etwas anderes als Fliehen.

    Wäre Freeze im übrigen auch.

    Je nach Gegenüber ist Flucht - und den Rücken zu drehen — nicht die schlaueste Strategie.

    Bei den 2 HSH-Gruppen:

    Die unterlegene Gruppe (4-5 Hunde mit dunklen Masken) bildet eine Front aus der auch der Äußere nicht einbricht.

    Da „lohnt“ sich das Abgreifen nicht.

    Andererseits herum versucht der Reiter, die kleine HSH Gruppe zu verscheuchen und reitet drauf zu.

    Sein Pferd wird aber nicht gebissen, als es drauf zu läuft, sondern als es sich abwendet und sich schon entfernt.

    Auch der Vorstoß auf einen Hund der unterlegenen Gruppe erfolgt in dessen Seite.

    „Ooooh… ich fühl mich so unwohl… was mach ich nur.“

    Ich frage mich, was solche Hunde dann wohl machen, wenn sie dem Wolf gegenüber stehen.

    Auch immer wieder drauf zulaufen? Gar nicht merken, dass sie nicht als Artgenosse betrachtet werden? Gar nicht merken, dass sie im Territorium eines Stärkeren gelandet sind, der nicht lang fackelt und nicht so langmütig ist wie HSH?

    Man sollte diese ganze Thematik vllt. besser im Gesamtkontext sehen.

    Da kommen Hunde, die Drohungen als solche wahrnehmen, die Gefahr als solche wahrnehmen und adäquate Strategien haben, damit umzugehen, einfach besser weg.

    Wölfe verhalten sich wie HSH?

    Ich denke nicht, dass den Pudel IRGENDETWAS retten würde, wenn den ein Wolfsrudel ohne abschreckende menschliche Begleitung antreffen würde.

    Auf sämtlichen Reportagen wo Wölfe oder Hunde von jeweils anderen Wölfen/Hunden getötet wurden, hatten das Opfer nach Sichtkontakt keine Chance mehr zu irgendetwas.

    Auch nicht zur Flucht.

    Also das Hunde mit Zäunen als Barriere "die große Klappe" haben, ist ja nun wirklich nichts Neues. Gibt's zig Memes dazu und finde ich absolut nicht ungewöhnlich. Wahrscheinlich kenne ich aber zu viele pathologisch schlecht sozialisierte, Bemitleidenswerte Hunde

    Hinter Zäunen und Glasscheiben findet einfach keine normale Kommunikation statt.

    Der Pudel fiddelt halt.

    Mich wundert, dass HSH, denen sonst im Forum soviel Kenntnisse zugesprochen, von Mensch, über Kuh, Schaf und Hund alles „lesen“ zu können und Erfahrungswerte bilden zu könne,

    nicht sehen, dass der Pudel weder sie angreifen noch die Schafe jagen will.

    Zauneffekt vielleicht.

    Zu „sozial“ und „kommunizieren“ gehört im Übrigen auch ein Stück Vertrauen, den anderen Hund als potenziellen Sozialpartner wahrzunehmen und mit ihm überhaupt eine Gesellschaft (societas lat., Ursprung von sozial) eingehen zu wollen.

    Deswegen haut das oft nicht hin.

    Man verhandelt nicht mit Beute, mit Ungeziefer dass man am liebsten von Planeten entfernen möchte — oder mit einem Angreifer, der nicht zuhört.

    Beide Hundeseite kommunizieren ohne zuzuhören.

    Die eine Seite halt: „Warrr! Weg! Wenn ich dich erwische!!!“

    Und die andere Seite: „oh Gott! Fiddel! Was ist denn mit euch los! Fiddel! Jetzt vielleicht besser? Huch! Immernoch nicht…Fiddel!“

    Ist ne Illusion, dass Hunderassen, die in 6 Dimensionen in völlig unterschiedliche Extreme gezüchtet wurden, immer untereinander sozial und diplomatisch mit fremden Individuen kommunizieren können — was noch nicht einem ihre Vorfahren, die Wölfe, tun.

    Ja. HSH verpulvern weniger Energie, wenn ein Spaziergängerhund meidig vorbeischleicht oder ins Freeze verfällt und das ist wünschenswert.

    Aber es ist immernoch ne Einbahnstraßen Kommunikation:

    „Warrrr… wenn ich dich erwische!“

    versus

    „Ooooh… ich fühl mich so unwohl… was mach ich nur.“

    Ist halt aus Sicht der Hunde, ne künstliche Nähe zu fremden Artgenossen/Raubtieren.

    Was das Leben mit Menschen leider mit sich bringt.

    Bindegewebe: Wenn‘s der Hund nicht — oder in der Menge nicht — verdauen kann, dann geht’s natürlich nicht.

    Aber das Hauptfutter ist ja mit hochqualitativem Fleisch.

    Ich musste letztes Jahr lachen, als mir bewusst wurde:

    Erst vermeidet man bei Hund und Menschen — mit finanziellem Aufwand — die Aufnahme von Bindegewebe,

    um dann später — mit noch sehr viel mehr finanziellen Aufwand, das Zeug ist teuer! — Kollagenpulver (aus diesem Bindegewebe!) einzukaufen,

    um Gelenken, Knorpeln, Bandscheiben und Haut was Gutes zu tun. xD

    Also dann geht doch mal ein kleiner Kollagen-Snack (aka Schweineohr).

    Martina-IW

    Mit 2 Jahren verlässt er gerade so das Junghund Alter?

    Was ich meine ist, dass Junghunde/ junge erwachsene Hunde so ne Phase haben, wo man gefühlt doppelt und dreifach soviel füttern kann und man sieht es nicht.

    Ich, für mich, hab da so meine Zweifel, ob man da so „mit Gewalt“ mästen sollte.

    Eventuell hat die schlanke Phase ihren Sinn, bzw. brauchen die Muskeln einfach so viel Zeit wie sie brauchen,

    und — so lang der Hund ausreichend ernährt ist — lässt sich das auch nicht durch viel Futter beschleunigen.

    Leichtverdauliche Kohlehydrate als Kalorien hättest du, wenn er als Leckerli öfter ein Stück Brot haben darf. Wenn er das schon so gern mag.

    2-3 Schweineohren pro Woche, Trockenfutter am oberen Rand der Empfehlung — wenn er sonst außer Whimzees nicht noch was kriegt, ist das noch in Ordung aber auch reichlich.

    Meine ich.

    Bewegung wirst du sicher auch reichlich bieten.