Was am Barfen oft kritisiert wird, beziehungsweise Schäden die sich Hunde durch Barfen zuziehen, kommt zustande weil da für die Statistik auch Hundehalter hinzugerechnet werden, die ohne eine Basis von Wissen und Ernährungsplan einfach mal Fleisch roh füttern.
Der Bedarf eines Hundes kann deutlich anders ausfallen, als das, was wir aus dem Bauch heraus raten würden.
Manche Sorten Nährstoffmangel zeigt sich auch dann erst im Blut, wenn alle körperlichen Reserven wie zB Zahnwurzeln und Knochen geplündert sind.
Beim Barfen wird daher geraten erst einmal einen Plan zu verwenden und davon nur abzuweichen, wenn man einschätzen kann, wie sich das auf die Gesundheit auswirkt.
Das erfordert halt Wissen und Rechnen, Mühe und Zeit.
Aber das oder geeignetes Alleinfutter sind halt die einzigen Möglichkeit artgerecht zu füttern und nicht nur etwas zu geben, was der Hund mal eben frisst.
Es geht ja hier im Thread um Fütterung.
Wer als Leckerli mal ein Stück Fresco oder ein Stück Trockenfleisch gibt, dann ist es halt auch nur das: ein Leckerli.
Wobei es doch aber irgendwie ein bisschen schräg ist, auf der einen Seite Trofu/Nassfu abzulehnen, und sich auf der anderen Seite davon „retten“ zu lassen, weil das Alternativfutter gerade da eine Schwäche hat:
„Ich fütter eine Mahlzeit Dose/Trofu das gleicht jeden eventuellen Mangel aus.“
Grundsätzlich verständlich, aber weiß man ob genau von dem Nährstoff, an dem es in der anderen Mahlzeit mangelt auch das doppelte oder Dreifache drin ist?
Oder ist es vielleicht der Wert, der perfekt gepasst hätte und jetzt zu wenig ist, weil nicht überdosiert?