https://www.amazon.de/gp/aw/d/327502…ob_b_prod_image
Sau spannend... ich mag‘s kaum weglegen! ![]()
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Sau spannend... ich mag‘s kaum weglegen! ![]()
— die Pylonengruppe aus Prüfungsdistanz, jetzt ist es soweit, dass ich sie wie die alten Pylos ins Training einbauen kann
— Vorausschicken mit Targetreihen, ist schlechter geworden. Werd das mal mit dem alten Schicktraining abwechseln. Oder er war schon kopfmüde :)
abends:
— Handtarget Babyübungen ![]()
— Schritte seitwärts im alten Fuß einfach um zu sehen, ob er‘s noch kann
Ich wollte Mulder auch nicht mit dem Fuß von mir wegschieben, auch nicht sanft.
Das ist mein persönliches Schönheitsempfinden, dass ich mir gewünscht hab: „Wenn ich meinen rechten Fuß vor den linken kreuze, steht Mulder auf und rückt nur ein bisschen nach links.“
So, dass ich Platz hab mich zu bewegen ohne ihn zu berühren.
Er hat also gelernt: Wenn ich die Füße kreuze (das ist dann quasi die erlaubte „Körperhilfe“), stellt er sich mit den Vorderpfoten auf ein flaches Target, dass ich an passende Stelle gelegt hab.
Nur diesen Schritt hab ich hin und her geübt. Auch dann schon ohne nach unten Schauen auf den Hund.
Teil 1. Füße eng: Grundstellung
Teil 2. Füße kreuzen: erstes Target links.
Man kann am Anfang auch helfen und auf die Targets locken.
Später:
Teil 3. linker Fuß heben: zweites Target weiter links
Teil 4. rechter Fuß schließt: Grundstellung
Und immer vor allem die Wechsel 1-2-1-2, 2-3-2-3... geübt.
Am Anfang mit Hinweisen von mir. Und auch immer an der selben Stelle im Haus ![]()
Jetzt brauch ich gar kein verbales Kommando mehr. Meine Fußbewegung zu sehen reicht ihm.
Aber ein spezielles Kommando als Vorwarnung ist sicher kein Fehler.
Dieser Weg ist vielleicht reichlich umständlich, aber ich hab’s jetzt mal so gemacht und wir sind recht flott von den Targets weggekommen.
Manche laufen ja die Linksschritte mit flüssiger Körperdrehung nach links, Vorwärtsdchritt, Drehung auf dem Fußballen zurück in Blickrichtung.
So kriegt man jeden Hund bewegt, der brav die Fußposition hält. Ich finds auch nicht verwerflich —- aber es ist nicht so hübsch. ![]()
Du hast doch Fußlaufen sicher mit Futterhand aufgebaut. Kannst du sie nicht an der Futterhand rutschen lassen?
Reines seitwärts ist am schwierigsten. Pferdeleute machen deswegen erstmal Vorwärts-seitwärts. Sobald der Popo mitkommt und der Hund schön grade bleibt, dann weniger Vorwärts und mehr seitwärts.
Richtet sich Luna nach der Futterhand aus, statt nur nachzulaufen?
Dann könntest du sie mit von dir wegweisender Hand auch erstmal vor dir arbeiten lassen, siehst sie besser und hast keinen Mischmasch mit der Fußposition.
Eigenjustiz verhindert man aber nicht, indem man alle möglichen fiesen Dinge wieder erlaubt.
Und der dann von beiden Eltern die Defizite geerbt hat?
Es ist ja nicht zwingend so wie im Farbkasten: schwarz plus weiß ergibt bei Tieren nicht unbedingt grau, sondern gern auch ein schwarz-weißes Schachbrettmuster der Probleme.
Alles anzeigenIch stimme dir grundlegend beim Geschriebenen zu, nur diesen Punkt hier muss ich kurz raus nehmen.
Sporen waren nie dazu gedacht dass man sie volle Kanne rein kloppt oder die Bäuche damit blau und blutig tritt.
Sie sind dazu gedacht feinere Hilfengebungen zu ermöglichen. Sprich sollte man damit eigentlich nur tippen und nicht die Fersen rein hauen. ^^
Wenn man die auch vernünftig anwendet, sind die absolut nicht böse.
Ersetze Sporen durch Stachel.
Nicht meine Art der Argumentation aber für mich (mittlerweile) nachvollziehbar
Den Text den du meinst habe ich auch gelesen. Furchtbar. Zum Fremdschämen.
Bei Sporen und Stachel dasselbe Problem: Kraftumwandlung wie bei einem Hebel.
Wenn du deinen Zeigefinger nimmst und damit gegen Pferd oder Hund drückst, hast du denselben Druck an deiner Fingerkuppe wie auf der Tierhaut.
Du weißt also ganz genau, ob es nur ein Antippen ist, oder nicht.
Jetzt nimmst du einen Bleistift.
Dieselbe Kraft, aber bei dir eine größere Fläche (wo die Hand am Stift anliegt) und beim Tier eine kleinere (Minenspitze auf der Haut).
Es entsteht also mehr Druck, ist schwerer zu schätzen, eventuell musst du es selbst an dir testen, denn man täuscht sich leicht.
So, jetzt hat man eine breite Leine (Stachel) oder ein relativ grobmotorisches Bein, einem festen Lederstiefel. Wenn da die Metallspitze eine 40mal kleinere Fläche hat als Ferse oder Leinenschlaufe — dann kommt 40mal! soviel Druck an.
Ganz simples Mathe.
Man spürt es nicht direkt. Man muss die Vervielfältigung schätzen.
Und dann sind das auch noch bewegliche Systeme, weil Pferd und Hund beim Training ja nicht still stehen.
Das ist wie Lidstrich nachziehen auf der Landstraße.
Aber die Kosten für jedes Verschätzen, jedes „Oops!“ trägt das Tier.
Der andere Punkt ist die Hemmschwelle.
Klar kann man ganz ohne Ausrüstung dem Pferd in die Rippen treten und dem Hund eine runterhauen.
Aber der Normal-Mensch hat doch Hemmungen das zu tun.
Außerdem ist es ihm peinlich— wie sieht das denn aus?!
Wie ist es mit einem „etwas“ deutlicheren Zupferer am Stachel, oder Druck mit dem Sporn? Das ist viel leichter und schneller getan, als Tritt oder Schlag und sieht auch viel unauffälliger und beherrschter aus.
Statt es sich also dreimal zu überlegen, ob das jetzt sein muss, wird es eher dreimal gemacht.
Diese zwei Dinge — nicht selbst direkt zu spüren was man da verursacht UND die niedrigere Hemmschwelle — sind das Problem.
„Es liegt nur an der Person, die es benutzt“ ist das, was sie in den USA auch über Schusswaffen sagen.
Mit dem Argument könnte man sich die Waffengesetzte sparen, denn ein Brotmesser kann auch töten. Und die erweiterten Führerscheine auch etc.
Fakt ist: Für manche Geschwindigkeiten, Maschiene, Substanzen etc fehlt uns Menschen das intuitive Bauchgefühl.
Bisher hat niemand eine Erklärung zum Stachel veröffentlicht, die Biologen, Tierärzte oder Menschen generell von seinem Nutzen überzeugt.
Ich denke auch die kleinen Dinge schaffen ein „Klima“ an Bildern, die die Leute gewohnt sind zu sehen und zu akzeptieren.
Wer mit Kaninchen und Goldfischen in kleinen Behältern, Sporen an Pferdebäuchen und Hunden an Stachelhalsbändern gewohnt ist, der toleriert eher Kühe in Anbindehaltung und Viehtreiber und Co.
Umgekehrt, wenn‘s mal selbstverständlich ist, dass Wellis nicht in Einzelhaft dürfen und man kleinen Kindern keine Hamster zum spielen gibt, dann wirken die Lebensbedingungen von Nutztieren noch krasser.
Insgesamt sind Menschen in Städten da sensibler und auch eher bereit ihren Fleischkonsum einzuschränken.
Am Land ist man da einfach weniger schnell beeindruckt, weil durch Gewöhnung abgehärteter.
Nunja... das Verbot von Stachelhalsbändern verhindert ja keine Veränderung bei den Nutztieren.
Ist halt eine Frage von Verbraucher und Wählerverhalten.
Schon beim Thema Artenschutz hat sich bei uns in Bayern gezeigt, dass die CSU plötzlich aktiv wird, wenn die Umfragewerte der Grünen steigen.
Irgendwie dachte ich nur, die waren schon verboten?