Beiträge von Gandorf

    Das find ich auch interessant. Hab ich noch nicht gehört.

    Das finde ich spannend!

    Frodo hatte zwei Bauchhoden und als Welpe einen Zangenbiss, der sich leider zu einem gruseligen Vorbiss verwachsen hat.

    PL hat er Grad 1, bei HD hab ich mich letztlich gegen eine Röntgenuntersuchung entschieden. Dazu weiß ich also nichts.

    Er ist aber anatomisch allgemein nicht unbedingt besonders gut gebaut. Seine Gebäudefehler sind bei Pudeln allerdings relativ häufig zu finden, scheint mir.

    Die steile Front? Was wäre noch eine typische Pudelschwäche?

    Wir verbringen den Winter mit Neuaufbau der Fußarbeit.

    Neu bedeutet: eine Handbreit Abstand

    Ist für Mulder ein großer Schritt, weil er das Knie-Schulter-Target absolute Luft verinnerlicht hat.

    Es gibt deswegen kein „falsch“ und ich nehm‘s mir auch nicht zu Herzen, wenn er in der Prüfung wieder super nah läuft.

    Gymnastisch tut ihm der Abstand gut. Genauso wie Fuß auf der rechten Seite mit Abstand, dass für RO noch dazu kommt.

    Jeden zweiten Tag eine sonstige Übung zum Auffrischen: Vorraus, neuer R-Apport, Distanz, Hölzchen

    Flutscht wie geschmiert. Für echten Fortschritt dort, müsste ich an fremden Orten üben, aber leider fehlt mir zum Rumfahren grad die Zeit.

    Mera und Bosch ist sicher kein schlechtes Futter.

    Mein Hund verträgt kein Proteinhydrolysat. Auf der einen Seite ist er damit ein echter Exot, auf der anderen Seite frag ich mich, aus was oder mit welchen Rückständen sie das herstellen, dass er mit flüssigem Durchfall drauf reagiert.

    Abgesehen davon fütter ich lieber etwas mit noch etwas Gemüse drin, wegen der sekundären Pflanzenstoffe.

    Aber das ist ja Ansichtssache :)

    Ich hab nur mal Futtersorten genannt, deren Optik und Geruch sich nicht ändert.

    Zum Qualitätsmanagement einer Firma gehört meistens, neben Fehlerfreiheit, auch ein einheitliches und vorhersehbares Produkt.

    Nicht, weil es sonst minderwertig ist, sondern weil die Kunden lieber wissen wollen, was sie erwartet.

    Ich habe mich diesmal gar nicht an sie gewendet. Am Ende kann MERA auch nichts dafür dass Gustaf einen so empfindlichen Magen hat. Die Kundenbetreuung von MERA hat mir mal erklärt, dass sie mal braunen und mal weissen Reis nehmen und bei der Charge die so extrem dunkel war und etwas ranzig roch - worauf Gustaf praktisch am selben Tag mit Matschkot reagiert hat - die Herstelltemperatur zudem (einmalig) testweise um wenige Grad erhöht wurde, um zu schauen wie sich das zum Schluss draufgesprühte Öl verhält. Und das es aufgrund der Rohstoffe halt vorkommen kann die Chargen optisch etwas anders aussehen/riechen :ka:. Im Prinzip würde ich sie erneut auf etwas aufmerksam machen, was sie schon wissen.

    Scheinbar haben dies fast alle Kundenhunde gut vertragen, bzw. kommen damit gut zurecht, wobei ich das natürlich auch nicht genau weiss.

    Also fahre ich mehrere Futtermittelläden ab und suche nach passenden Chargen, oder bestelle auf gut Glück bei MERA und verschenke/spende im Anschluss die Säcke die nicht passen. Kann auch nicht die Lösung sein.

    Ich frag mich allerdings, ob das ein „mera-spezifisches“ Thema ist oder ob es diese Abweichungen bei allen Herstellern gibt. Zumindest bei Bosch habe ich davon auch schon gelesen.

    Von Acana, Platinum, Lukullus, Lupo/ Markus Mühle kenne ich das nicht. Die riechen und sehen immer gleich aus.

    Ich bin seit Jahren mit Acana Prairy Poultry oder Acana Wild Coast sehr zufrieden für einen sehr aktiven Hund.

    https://www.petdirect.de/fuer-hunde/tro…e-poultry?c=253

    Für eine Jagd kommt dann aber noch Hege- und Bauarbeiten im Revier dazu.

    Gastjäger, die nur zum Jagen kommen, sind bestimmt nicht gern gesehen.

    Als @BurisHand mal berichtet hat, wie fertig Buri nach einer Jagd ist, spukte mir schon im Kopf rum, wie lang es wohl dauert, bis der wieder tauglich für einen Rettungseinsatz wäre.

    Drückjagden sind anscheinend bevorzugt am WE —- wie Seminare dann auch.

    Sie wird von den unterschiedlichen Familienmitgliedern mind. 2 h am Tag bewegt, oft deutlich länger. Ich lasse sie frei stöbern (pfeife sie aber nach dem peinlichen Erlebnis mit dem Schwarzwild nach max. 100 m zurück), so dass sie sich ca. 1h richtig abhetzen kann. Ich bin mal gespannt, wie das wird, wenn ich sie von März bis Juli während der Brut- und Setzzeiten nur an der Feldleine bewegen kann.

    ich hatte den Eindruck, dass du da euren Alltag beschreibst, der beinhaltet, dass sich der Hund 1h abhetzt indem er im 100m Radius frei in Wald und Flur läuft.

    1.

    Bedenke bitte: Wildtiere müssen Kälte und Futtermangel im Winter trotzen. Das betrifft nicht nur Rehe, sondern auch Hasen, Kleintiere und Vögel.

    Auch wenn der Hund sie nicht beißt, verlieren sie Energie, verletzen sich bei der kopflosen Flucht und haben zumindest großen Stress.

    Nur damit der Hund Spaß hat, mutet man ihnen das nicht zu, denn es gilt als tierschutzrelevant und Eingriff in die Natur.

    Eine Feldleine gilt in der BuS oft nicht als angeleint, weil sie so lang ist, dass der Hund damit nicht auf dem Weg bleibt.

    Viele mussten staunend (oder mit Schrecken) erleben, dass sie ganz nah an Vögeln oder Kitzen vorbei gegangen WÄREN, ohne es zu merken. Aber der Hund hat es gemerkt und zugepackt.

    2.

    Jagen ist selbstbestätigend, auch wenn der Hund keine Beute macht.

    Die Spezialisten unter den Hunden, sind deswegen so motiviert, weil allein schon durch das Suchen Glückshormone freigesetzt werden (biologische Erklärung, durch Studien belegt).

    Das geht bis zum Rauschzustand. Die Hunde arbeiten bis zur völligen Erschöpfung, die könnten sich ein Bein brechen, in dem Moment ihnen egal.

    Normalerweise lässt man sie in der Illusion aufwachsen, dass dieser Wahnsinns-Spaß nur passiert, wenn sie sich an gewisse Regeln halten — sonst ist einfach tote Hose.

    Wenn dein Junghund sich jetzt schon freilaufend selber seinen Spaß holen kann, lernt er, dass er dich dazu eigentlich nicht braucht.

    Du bist nur der Typ, der ihn von diesem Spaß immer wieder wegpfeift.

    Warum soll er sich ins „Down“ legen, wenn es doch mehr Spaß macht, den Rehen weiter nachzuhetzen.

    Daher versucht man eigentlich zu vermeiden, dass der Junghund selbstständig stöbern/Herzen kennenlernt, weil man es ihm sonst später mit Bestrafung, eventuell sogar Schmerz und Strom, wieder austreiben muss.

    Gibt auch Hunde, bei denen ist die Sucht nach dem Rausch schon so stark, dass sie unbrauchbar bleiben und ihr Leben an der kurzen Leine fristen.

    3.

    Ein Junghund sollte mal geübt haben, zur Ruhe zu finden, auch wenn er nicht körperlich fertig ist.

    Und das nicht nur an einem Tag, sondern auch mal eine ganze Woche.

    Wenn er als erwachsener Hund mal verletzt ist, kann das bei einem Bruch auch mal wochenlang Schonung bedeuten.

    Gegen Zerstörungswut und Heulkonzert kannst du ihn in den Zwinger sperren, aber wenn er sich dann die Pfoten blutig knabbert oder sonst für Ticks entwickelt, ist das Problem groß.

    Gerade mit „Hochenergie-Hunden“ sollte man üben, dass Entspannung und Disziplin auch möglich sind, wenn sie eine Woche lang nicht abgehetzt sind.

    DD kannte ich nur einen aus der Ferne, hat einem Jäger in der Nachbarschaft gehört der ihn auch mit im Wald hatte. Sehr aggressiv das Tier, ist mehrfach vom eingezäunten Grundstück ausgebrochen und hat insgesamt 3 Hunde getötet, nach dem dritten wurde er erschossen.

    Nicht schön, aber ob das repräsentativ ist: keine Ahnung. Bisschen vielleicht, wenn man hier so die anderen Kommentare liest.

    Wir hatten drei DD in der Wohnsiedlung.

    Einer hat letztes Jahr den extra hohen Zaun überwunden um sich einen Riesenschnauzer zu krallen.

    Die zwei Hunde konnten weder von den Besitzern noch mit Wasserschläuchen getrennt werden, kämpften bis zur Erschöpfung und kamen schwer verletzt in die Tierklinik (einer verstarb).

    Die anderen zwei DD sind, wie auch ein Weimaraner, der Horror der Nachbarschaft: hängen bei Hundesichtung brüllend in den Stachelhalsbändern und reißen die Besitzer gelegentlich um.

    Ich finde, die stehen in ihrem Trieb und Härte den Malinois in nichts nach, und es macht mir Sorgen, dass viele Menschen den DD als etwas cooleren, mutigen, führigen Begleiter sehen.

    Da rollt auf uns noch Einiges zu.