Klar das ist jetzt ein Extrem und schon aus Artenschutzgründen nicht ganz so einfach, aber ich kann mir halt auch nicht einen Tiger zulegen und dann feststellen das klappt doch irgendwie nicht so wie gedacht, also geb ich den mal ins Tierheim, die müssen sich schon drum kümmern. Nein, wenn ich mir ein Lebewesen zulege sollte ich mir genau das vorher überlegen was mit ihm wird wenn mir was passiert, die Haltung nicht mehr möglich ist (weil ich das gesundheitlich oder finanziell nicht mehr leisten kann) oder ich einfach feststelle eine artgerechte Haltung ist mir so einfach nicht (mehr) möglich. So im Prinzip sollte man sich halt dazu vorher schon Gedanken machen bevor das Tier da ist (Egal ob Hamster, Katze, Hund oder Tiger). Leider hat man den Eindruck, dass sich viele Menschen vor der Hundeanschaffung dazu zu wenige Gedanken manchen, weil es ja zur Not immernoch Tierheim gibt, auch wenn deren Aufgabe eigentlich nicht die Versorgung der Haustiere unfähige Tierhalter ist.
Nun gibt es aber haufenweise Leute, denen es an Gehirnschmalz, Fantasie oder Motivation fehlt, um abschätzen zu können, was mit einem Tiger oder HSH-Mix auf sie zu kommt.
Im Fall des Tigers gibt es Verbote bzw. Auflagen für Import, Haltung und Zucht.
Jetzt könnte man auch sagen: “Bei manchen Hunden besteht das Risiko, dass sie “Hellhounds” (gefährlich und fast unmöglich vermittelbar) werden. Vor dem Erwerb sollte man ein dickes, finanzielles Polster als Kaution hinterlegen müssen, so dass Trainer- und Unterbringungskisten wenigstens Teil finanziert sind, sollte die Hundehaltung schiefgehen.”
Oder irgendwas anderes: Sachkundenachweis etc.
Aber das läuft zwangsläufig darauf hinaus, dass es noch mehr Hundelisten und Listenhunde gibt, was auch umstritten ist.