Lernen durch Schmerzen…
Wenn man sagt “Die alte, ruhige Gassifreundin meiner Hündin betreue ich nicht, weil ich Weimaraner aus Prinzip nicht ins Haus lasse.”
oder
wenn man sagt “Probewochenende war nicht möglich, dann ist der lang geplante Urlaub auch nicht möglich.”
dann hättest du, Honigpfote , hier im Forum weniger Schelte bekommen.
Davon kannst du jetzt auch nicht abbeißen, aber vielleicht ist es zumindest etwas Balsam für die Seele: Mir tust du Leid, dass du da reingerasselt bist. Ich finde es großartig, dass es Menschen wie dich gibt, die in ihrem Urlaub einen Hund von Bekannten nach Kräften verwöhnen.
Und seine Besitzer auch, denn sonst wäre die Reise für sie nicht möglich gewesen.
Ich find das schon bemerkenswert, denn weder deren Tochter, noch sonstige Freunde haben das gemacht.
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Mulder habe ich noch nie auswärts übernachten lassen, ohne dass er vorher mit mir und ohne mich dort auf Besuch war.
I nd vor mehrtägigen Reisen gab’s auch immer eine Probeübernachtung.
Nicht zuletzt auch meinem Hund zuliebe!
Mit dem Hund gab’s noch nie Schwierigkeiten.
Mit dem Pferd…
Einmal haben sich langjährige Stallkolleginnen, trotz mehrmaligem Probereiten nicht an die Anweisungen gehalten, und dann wurde er ihnen zu wild.
Die mussten da nicht trotzdem durch.
In dem Fall wär er 3 Tage in der Box geblieben. Blöd, aber sicher und Stress frei für alle.
Für länger hätte ich nen Profi-Bereiter kommen lassen. Mit Bauchschmerzen ob der auch “nett” zu ihm ist, aber Bewegung ist ein Grundbedürfnis und Sicherheit geht vor.
Letztlich hat dann unsre Reitbeteiligung, die eigentlich nicht konnte, alles stehen und liegen lassen und sich gekümmert. Freiwillig, ohne betteln.
Ansonsten sah eine zweiwöchige Japanreise von uns so aus: Hinfliegen,
erfahren, dass bis dahin kerngesundes Pferd sich nicht mehr bewegen kann,
detailliert Tierärzte und Kostenfreigabe genannt und Entscheidungen für alle möglichen Eventualitäten,
ohne den Flughafen zu verlassen in die nächste Maschine zurück gestiegen.
Diese, oder eine ähnliche Reise konnten wir bisher nicht nachholen.
War richtig sch…..ade. Aber kurzfristig überwog eh die Sorge ums Pferd (ich dachte ich komm nur noch um das Einschläfern zu bewilligen, und hatte so Angst, dass er stundenlang schlimme Schmerzen leidet),
und danach die unmäßige Freude, dass wir glimpflich davon kommen.
Mit Tieren ist man halt angehängt. Diejenige, die das letzte Wort hat, diejenige, die immer einspringen muss, — diejenige, die haftet, — bin immer ich.