In Amerika versteht man auch die deutschen Waffengesetze null.
Genauso wenig wie den TÜV, das Soziale Netz und die Krankenkassen.
Wenn es nun mal leider so ist, dass die Mehrzahl der Menschen zu “unfähig” für diese Rassen ist, — und ich glaub dir durchaus, dass du mit denen gut klar kommt — dann finde ich die körperliche Unversehrtheit von Mensch und Tier ein höheres Gut, als das Ausleben eines speziellen Rassegelüstes.
Es geht ja nicht nur um tote Menschen.
Für mich sind tote Hunde und Katzen auch eine Katastrophe und stehen in keinem Verhältnis zum “Nutzen”.
Außerdem geht’s nicht nur um die Zahl der Bisse, sondern auch um den Schaden, der dabei entsteht.
Ich bin tatsächlich jemand, der seinem Hund nicht beim qualvollen Getötetwerden zuschauen könnte.
Da macht es für mich einen RIESENunterschied, ob ich “nur” einen Goldie runterziehe, oder eine andere 0815-Rasse die leicht zu beeindrucken ist, oder ob ich mich - abgesehen von 1-2 Bussen in Beine und Hände — in echte Gefahr begebe.
Es kann nicht sein, dass mein Mann und kleiner Sohn allein oder mit Pflegefallmutter dastehen, nur weil die Einen beharren “Alle Hunde sind gleich!” und GLEICHZEITIG heißt “Ich kann nuuuuuuur mit dieser speziellen Rasse glücklich sein!”
Denn wenn man sich eine andere der alle-gleich Rassen raussuchen müsste, wär ja das ganze Leben verwirkt.