Beide französischen Bulldoggen in meiner Siedlung wurden von Müttern mit mehreren Kindern ausgesucht, mit dem Wunsch „coole, lustige, unkomplizierte Familienhunde“.
Für Manche sehen sie halt robuster, cooler, mutiger und weniger kläffig aus, als die anderen Kleinhunde.
Unser Nachwuchs kam 7 Jahre später als geplant. Wir waren also ein paar Jahre im Glauben, es wird NIE klappen.
Ich kann sagen, dass ich es MAXIMAL nervig, übergriffig und verletzend und oberflächlich fand, was ungewollt Kinderlosen alles an Ticks unterstellt wird.
Genauso wie es früher zum kotzen war, dass keine Frau BERECHTIGT sauer werden konnte (wie ein Kerl), sondern bestimmt nur spinnt „weil sie ihre Tage hat“,
musste ich mir bei jedem Kran anhören:
„Du hast deine Tiere als Kindersatz“, „du badest deinen Hund als Kindersatz“, „du stellst dich so an weil der Hund Kindersatz ist“, „du dressierst deinen Hund als Kindersatz“…
Jetzt hab ich Kinder,
und will immer noch Tiere haben,
Mulder wird noch genauso gepflegt,
ich hab immernoch keinen Bock auf pöbelnde Hört-Nixe,
und Hundesport macht auch immernoch Spaß.
Nein, der Prozentsatz der „gestörten“ Kinderlosen ist nicht höher, als der der übrigen Bevölkerung.
Es gibt genug gravierende Probleme, die einem das Leben schwer machen können, aber nicht automatisch führt das zum Verlust von Empathie und Gehirnzellen.