Die Hunde auf den neueren Fotos sehen sehr viel einheitlicher aus — und sind es genetisch vermutlich auch — als die Hunde auf den alten Fotos.
Da ist viel mehr Diversität — gerade auf dem ersten Foto würden Viele einen Schäfermix vermuten.
Die Hunde auf den neueren Fotos sehen sehr viel einheitlicher aus — und sind es genetisch vermutlich auch — als die Hunde auf den alten Fotos.
Da ist viel mehr Diversität — gerade auf dem ersten Foto würden Viele einen Schäfermix vermuten.
Ok, keine Ahnung welche Diskussion du hier gerade führst, es ist aber offensichtlich nicht die, die wir auf der Seite vorher hatten und aus der zu zitiert hast.
Eine Rasse ist eine gemeinsame Vorliebe einiger Menschen, die sich jederzeit ändern oder auch erlöschen kann.
Eine Rasse ist kein Modegag, den man zur Sommer- und Wintersaison einfach mal ändern kann, weil man gerade lustig ist und sie nicht mehr zum neuesten Trend passt.
Änderungen in der Zuchtrichtung bringen weitreichende Konsequenzen mit, auch wenn das viele Leute immer nicht sehen wollen.
Klar kann man.
Rassen haben sich schon immer geteilt, vermischt und verändert.
Rasse-Entwicklungen sind eine ur-demokratische Sache:
Züchter verkaufen nur an Gleichgesinnte.
Käufer kaufen nur bei Gleichgesinnten.
Funktioniert 1A bei den Züchtern von working sheepdogs.
Wenn es aber nur eine Handvoll Menschen gibt, die dein spezielles Idealbild einer Rasse teilt,
dann kannst du dich auf den Kopf stellen und mit den Zehen wackeln:
dann züchtet und kauft halt ein Teil für Agility.
Seh‘s doch mal so:
Wären es tatsächlich nur einige Irrläufer, würd es hier keiner erwähnen und sich kein Züchter auf sie ausrichten.
Gerade wenn es „Egomanen“ wären (ich bezweifle, dass alle anderen aus reiner Selbstlosigkeit Hundesport betreiben
), täten sie sich keinen unpassenden Hund an.
Kelpies und Cattledogs sind im Vergleich dazu schnell wieder abgeebbt.
Rassezucht gone wrong?
Sehen entsprechende Züchter und Käufer anscheinend nicht so.
Ist diese - oder jene - Rasse noch zu retten?
Solange genügend an einer Rasse interessierte MENSCHEN da sind
—- und genau DAS möchten Einige hier nicht wahrhaben —
wird es Hunde dieser Art noch weiterhin geben.
Werden alle Rassen mit geschlossenen Zuchtbüchern überleben?
Wie alt seid ihr denn? Denkt doch mal daran zurück, wie sehr sich Deutschlandshundepopulation seither verändert hat!
Ich rechne FEST damit, dass bis 2043 zwei bis drei Rassen ausgestorben oder durch Hybride (zB Continental Bulldog) ersetzt worden sind.
Zumindest was FCI Zucht und geschlossene Zuchtbücher betrifft.
Vielleicht ist es bei der ersten Rasse schon 2033 soweit.
Das „Wohl der Rasse“?
Was soll das sein? Eine Rasse ist eine gemeinsame Vorliebe einiger Menschen, die sich jederzeit ändern oder auch erlöschen kann.
Selbst ein in Worte gefasster Standard bedeutet nicht, dass die Hunde jemals genau so waren, sind oder sein werden.
In keinem Standard steht drin, dass die Hunde nach Luftröcheln sollen und laut Standard sind es charakterlich auch die reinsten Engel.
Ich nehme jetzt einfach mal an, dass ein Schipperke eine andere Arbeitseinstellung mitbringt als ein Mali.
Wer wirklich nur pi-mal-Daumen einen kleinen Hund mit spitzen Ohren will, für den bringt ein Schipperke keinen weiteren Vorteil im Vergleich zu Spitz und Sheltie.
Das Agility-Klientel ist aber nicht die, die den Dobermann oder den DSH zu Fall gebracht haben.
Das waren/sind schön Leute aus den eigenen Reihen und Traditionalisten.
Im Agility kann man keinen klobigen Riesen gebrauchen, keine wobbelndes Gebäude und kein Schrägheck.
Eine größere Härteprobe für “Fahrwerk” und Wendigkeit gibt es nicht.
Ne Rasse kann man nicht “einfrieren” und ins Museum stellen.
Es muss auch Menschen geben, in genügender Anzahl und die entsprechend Mittel investieren können/wollen.
Sonst verschwindet der Typ Hund oder verändert sich.
Sollte es irgendwann keine Hunde mehr geben, die man zum Kampf gegen Menschen/Schutzdienst/binden/etc einsetzen kann,
dann weil sie kaum noch jemand kaufen oder züchten will.
Es wird sicher nicht daran liegen, dass jemand nen Mali, der für die Traditionalisten sowieso zu Soft und zu klein gewesen wäre,
für ne „falsche Linie“ einsetzt.
Besonders Rassehundkäufer und -züchter interessiert das Thema.
Die haben ja wesentlich mehr zu verlieren, als diejenigen denen “nur” ein Mischling ausreicht.
Weiß jemand, warum der VDH seit 2021 seine Welpenzahlen nicht aktualisiert hat?
Interessant sind die Welpenzahlen seit 2007 alle mal.
Zu den Gewinnern zählen eher gemäßigte Hunde:
Barbet
Portugiesischer Wasserhund
Dalmatiner
Schwedischer Farmhund
Kurzhaar Collie
Die extreme Bulldogge lässt nach,
ob’s Sinn macht sei dahingestellt,
aber die Continental Bulldog mit der längeren Nase legt zu.
Die Riesenrasse Deutsche Dogge wird jedes Jahr weniger.
Alles anzeigenWie kommt man drauf, dass bei vielen Hunden, die verkauft werden AUTOMATISCH die Nachfrage falsch gedeckt wird?
Wo sollen die Welpen denn plötzlich herkommen, wenn die Nachfrage nach Rasse X plötzlich sprunghaft ansteigt?
Die wachsen nicht auf Bäumen.
Seriöse Züchter können die Produktion nicht hoch fahren, die bleiben bei der Wurfanzahl von vorher, weil das eben die ist, für die sie die Zuchthündinnen und die Zeit für eine seriöse Aufzucht haben, da ist nicht viel Spielraum.
Neuzüchter brauchen Minimum drei Jahre, wenn es Seriös laufen soll.
Wer füllt also das Vakuum zwischen steigender Nachfrage und vorhandenem Angebot? Diejenigen, die es nicht so genau nehmen mit Schutz der Mutterhündin, Gesundheitsuntersuchungen, Standardfehlern, Aufzucht und Co. Die können schnell und viel produzieren.
Mir sind Züchter immer sehr sympathisch, die erst dann einen Wurf durchführen, wenn sie für alle maximal zu erwartenden Welpen geeignete Käufer haben.
Diese wartenden Züchter haben dann eben schneller genug geeignete Käufer und müssen mit dem Wurf nicht so lange warten.
Außerdem rekrutieren sich Neuzüchter und Aktive (Ehrenamtliche sowie Funktionäre) aus Liebhabern einer Rasse.
Ohne die funktioniert kein Rasseclub.
Umgekehrt gewinnt man mehr Käufer, wenn mehr Hunde einer Rasse öffentlich gezeigt werden und wenn es für Neulinge ein lokales Netz von erfahrenen Besitzern, Züchtern, Ausbildern, Groomern etc. gibt.
“Plötzliches Vakuum”?? Ach Quack! Seit 10 — eher seit 20 Jahren — sind Hunde am boomen.
Oft wird lamentiert:
Für eine nachhaltige Reformation dieser oder jener Rasse, braucht es eine Übergangsphase in der Hunde entstehen, die “keiner will, weil Ex- und Interieur von den Inzuchten abweichen — und das nicht immer zum Besseren.
So: Wieviel besser soll der Hundemarkt denn noch werden, als jetzt, wo man angeblich alles verkaufen kann?
Wenn Hundehaltung wieder schwieriger wird, wird sie das auch für die guten Hundekäufer.
Dann werden die auch weniger.
Gerade vernünftige Menschen verkneifen es sich eher mal ein Tier anzuschaffen, wenn die Zukunft nicht rosig ausschaut.
Nur impulsgesteuerte naive Menschen holen sich erst ein Tier, und stellen dann fest, ob es funktioniert.
Also: Wenn nicht jetzt: wann dann?
Über welche Hunde, wenn nicht FCI Hunde sollten wir denn sonst reden?
In Deutschland gibt es — außer vielleicht!!! Schafhaltern — keine Berufsgruppe, die ihre eigenen Hundestämme erhält.
Wie groß ist schon die Chance, dass man von einem Hund in Vermehrerhänden in 50 Jahren überhaupt noch Nachkommen findet?
Geschweige denn welche, die einem bestimmten Typ zuzuordnen sind?
Irgendwo im Ausland gibt es sicher noch Landschläge, einheitliche Dorfhunde, Hunde, die für einen bestimmten Einsatzzweck gezüchtet wurden.
Aber was nützt es in D über solche Hunde zu diskutieren, auf dessen Zuchtgeschehen wir gar keinen Einfluss haben?
Eine politische Veränderung, ein wirtschaftlicher Wetterwechsel, und Zack! : Weg sind diese Landschläge oder Gebrauchskreuzungen.