Beiträge von Ruhrpottlöckchen

    Also ich muss auch mit den Pudeln jeden Tag saugen oder einen ziemlichen Aufwand betreiben sie bereits vor Betreten des Hauses zu säubern, was nahezu nicht so möglich ist, dass es wirklich sauber bleibt.

    Wenn meine Pudel nun um jeden Dreck einen Bogen machen würden und wirklich ununterbrochen auf 3mm geschoren wären (wo man dann wieder bei einem kürzeren Scherintervall wäre) sähe das vielleicht anders aus ^^

    Versteh mich nicht falsch, mich nervt das Haaren beim Labbi auch, aber wenn man damit grundsätzlich leben kann ist der Pudel dennoch aufwendiger in der Körperpflege als der Labrador, bei dem ich gar nichts machen muss & auch für den Haushalt macht es nicht so den Unterschied, sobald der Pudel eben ne gewisse Liebe zu Matsch mitbringt oder auch nur minimal längeres Fell hat.

    Öhm, also ich finde Pudel schon deutlich anspruchsvoller in der Körperpflege als Labradore, vorausgesetzt man kann eben mit Haaren im Haus leben (die hat man aber ja nun bei fast jeder Rasse) und genau genommen hat das ja nichts mit der Körperpflege zu tun als vielmehr mit dem Aufwand im Haushalt.
    Mit Pudeln hat man da meiner Erfahrung nach definitiv nicht weniger Aufwand.

    Gerade wenn man sich keinen totalen Riesen der Rasse holt denke ich auch, dass ein Labbi auch im 1.OG geht. Man muss halt bereit sein ihn zur Not zu stützen und zu tragen und ggf mit einer Tragehilfe zu arbeiten (und den Hund daran zu gewöhnen).

    Ich persönlich fänd mit mehreren Kindern einen etwas kleineren, aber trotzdem robusten Hund vielleicht auch etwas besser, so ein Beaglechen lässt sich einfach doch etwas platzsparender integrieren. Zum Jagdtrieb wurde ja schon was geschrieben.

    Bedenke bitte auch, unabhängig davon ob der Hund schnell lernt nicht an der Leine zu ziehen, dass es immer mal passieren kann, dass ein Hund getragen/gehoben werden muss.
    Selbst wenn das meistens dein Freund übernehmen könnte (wenn er dazu bereit wäre), wird das sicherlich auch auf dich zukommen.
    Da würde ich wirklich auch an deine Gesundheit denken. Durch die Belastung wird es bestimmt nicht besser.
    Eine "schlanke" Rasse mit 40cm (was ja sein Minimum war glaube ich?) ist denke ich wirklich passender, als ein Hund der nennenswert darüber hinaus geht.

    Das was ihr bieten möchtet ist aber nun auch nicht mehr, als das was eine Oma so bieten kann ;)
    Um es mal so extrem zu sagen.

    Mein Freund hat halt auch ein klares Bild von einem Hund und er mag kleine Quitschen nicht, er ist allgemein recht mäklig bei so etwas.[...] "und der ist so ein Oma Hund" [...]

    Auch wenn ich selber bei "meiner" Rasse gar nicht nach der Optik gegangen bin (denn dann wäre es diese sicher nicht geworden), kann ich natürlich verstehen, dass man seinen Hund auch optisch ansprechend finden möchte.

    Dennoch würde ich, wie ja bereits mehrere schrieben, nochmal ganz genau und auch kritisch schauen, was man wirklich selber körperlich und erfahrungsmäßig mit "normalen" Wohnverhältnissen leisten kann und möchte (und das für die nächsten 10-15 Jahre).
    Und ich persönlich finde auch, dass ihr viel zu oft und zu schnell auf den Optikteil zurückkommt.

    Dass man den mit einbezieht - ok, aber der Stellenwert sollte dann vielleicht doch angepasst werden.


    Wenn ich so viele Hunde unansehnlich fänd und die die ich schön finde von den Ansprüchen her und auch meiner eigenen "Leistungsfähigkeit" (nicht wertend gemeint) nicht passen, würde ich tatsächlich nochmal überlegen, ob ein Hund mich wirklich glücklich macht und umgekehrt.


    Ich persönliche finde den Rat im Tierschutz/Tierheim nach einem erwachsenen Hund zu schauen sehr gut.
    Redet euch aber auch da Probleme die der Hund ggf. mitbringt nicht schön, nur weil er optisch gut gefällt.
    Das kann natürlich genauso nach hinten los gehen wie die Wahl der falschen Rasse.

    So würde ich das zumindest angehen.


    Ich wünsche euch, dass ihr einen Hund findet mit dem ihr glücklich werdet und natürlich auch umgekehrt.

    Also zum richtigen in den Arm nehmen (finden Hunde ja eh sehr toll :P aber was lässt man nicht alles über sich ergehen wenn Frauchen ansonsten ganz nett ist :P) finde ich Maivi (57/58cm) deutlich besser geeignet als die Zwerge (30/31cm), wobei es auch bei denen noch geht.
    Maivi wiegt aber ja auch nicht so viel und sitzt auch mit 17kg gerne und gut auf dem Schoss.

    Da ist Ovo mit 27kg und irgendwie weniger Beweglichkeit unpraktischer zum Knuddeln.

    Mein Fazit: am besten kuschelt es sich mit einem Großpudel :P aber auch mit Zwergpudeln ist es ganz wunderbar :D

    So einen "Fall" wie deinen Gino meine ich auch gar nicht.
    Dass ein Hund sich nicht unbedingt von Wild abrufen lässt ist doch ein anderer Fall, als wenn ich meinen Hund nie ableinen kann, weil er aktiv nach was sucht um sich dann alleine auf die Hatz zu machen.
    Wenn Donna gut drauf drauf lässt sie mich auch links liegen. Da kann ich auch ne Party mit Wurst und Thunfisch feiern, aber das sind dann eben diese speziellen Gegenden oder eben akute Situationen. Sie geht nicht mit mir raus mit dem Plan "so jetzt gleich stöber ich was auf und dann adios amigos".
    Den Kopf muss ich bei meinen Pudeln anhaben, groß rumbräsen geht da nicht, aber sie orientieren sich immer wieder zu mir haben auch im Wald Lust an einem gemeinsamen Spaziergang und gemeinsamer Aktivität.

    Ich hatte mal einen Hund der hatte da kein Interesse dran. Für den war klar: jetzt gehts raus und ich mach mein Ding. Dazu kam dann dass er innerhalb von Sekunden sämtliche Schleppleinen durchgebissen hat, um jagen zu gehen, der in den schrillsten Tönen schreiend bald 2m hoch sprang, wenn er nicht loskonnte und der an der 1m Leine einen Jagdsprung machte und eine Maus aus der Erde zog.

    Und selbst dieser Hund ließ sich zumindest in einem gewissen Rahmen so beeinflussen, dass hin und wieder Spaziergänge möglich waren, die für ihn zwar nicht befriedigend waren, aber zumindest kein Jagen zur Folge hatten.

    Ich kenne nicht einen Pudel der so ist und sollte ein Pudel so sein, wäre der mMn ziemlich weit an des Pudels Kern vorbeigeschlittert.

    Jemand der bewusst so einen Zug in Pudel reinzüchtet wäre für mich nicht der richtige Züchter und ich würde sehr hoffen, dass sich diese Linie auch wirklich auf Linie befindet und nicht in andere Zuchten stattfindet.

    @Lockenwolf da hast du natürlich völlig recht und ich schrieb ja schon, dass mir bekannt ist, dass es solche Exemplare gibt.

    Ich selber bin nur der Meinung dass eben diese Kombination die du beschreibst: hoher Trieb ohne hohe Kooperationsbereitschaft nichts in einer guten Pudelzucht zu suchen hat, genauso wenig wie Pudel bei denen man sich ein Bein ausreißen muss, um sie überhaupt zu was zu animieren/motivieren.

    Ändert sicher nichts dran, dass es das gibt ja, wenn es aber die Regel und nicht die Ausnahme ist wäre das aber doch ein Indiz dass da was mit der Pudelzucht ganz allgemein etwas schief läuft.

    Der Hinweis sich den Züchter, seine Hunde und seine Ziele genau anzuschauen ist sicherlich nicht verkehrt.
    Eine gewisse Einheitlichkeit wäre dennoch mMn erstrebenswert (wie du sagst zB durch AP), ist aber für einen Hund der als Begleithund gezüchtet wird vermutlich so nicht umzusetzen da streng genommen keine Arbeitsrasse (jetzt könnte man aufgreifen, inwieweit nicht die Aufgabe die ein Begleithund heute leisten muss nicht auch Arbeit ist ^^).