Beiträge von Ruhrpottlöckchen

    Meine Hunde halten schon recht still beim Anleinen, zumindest so still, dass ich das nicht als anstrengend empfinde, aber bei drei oder vier (oder mehr) Hunden, je nachdem wieviele mitkommen, brauche ich dann eben trotzdem entsprechend länger, als bei einem ^^.
    Da ich selber die Kultur pflege stehen zu bleiben, wenn jemand Anstalten macht Anzuleinen, um diesem die Möglichkeit zu geben dieses zügig aber ruhig (hoffe ihr wisst was ich meine) zu tun, hoffe ich da selbst auch immer ein bisschen drauf.
    Und zumindest, wenn der Grund fürs Anleinen ein anderer Hundehalter ist, klappt das auch meist.

    Wenn es bei dir am Wuseln scheitert, würde ich ganz klar auch da ansetzen und mit den Hunden ganz gezielt das ruhige Anleinen üben.

    Aber wie gesagt, selbst dann muss man (oder zumindest ich) mehr Zeit einplanen als bei einem und entsprechend vorausschauender handeln.

    Das habe ich auch schon oft erlebt ,dass es dann heißt "Der Labrador ist kein Windhund", das ist gefühlt jeder zweite Satz in der rassespezifischen Fbgruppe. Insbesondere wenn es darum geht, dass manche schon anmerken, dass dieser oder jene Hund etwas propper wirkt.

    Nun die Realität, die ich mit der Rasse Pudel erlebe, sieht zum Glück anders aus.


    Ich habe auch nochmal ne kurze Begriffsfrage. Macht bei Doodles und Poos der Begriff "Hybrid" oder "Hybridzucht" überhaupt Sinn? Ist es nicht nur dann ein Hybrid, wenn unterschiedliche Arten verpaart werden (also zB Wolf-Hund-Hybriden)? Bei Doodles und Poos ist es doch ganz "normale" Mischlingszucht, oder nicht?

    Ich habe bisher nicht so erlebt (außer einmal im "Reallife"), dass der Hund als Pudelmix vorgestellt wird. Nö, da wird der Hund als "Doodle" vorgestellt und da gehe ich schon davon aus, dass derjenige, dann schon auch eine entsprechende Grundhaltung mitbringt.
    Oft kommt es (im Internet zB) vor, dass Doodlehalter in Pudelgruppen kommen da mit großem Trara über ihre Doodle (und ihre Überlegenheit über den Pudel :D) berichten und sich wundern, warum das Feedback nicht durchweg positiv ist.

    Naja aber das zeigt doch gerade wieder das "Problem". Es wird ein Hund zur Rasse erklärt, der keine ist und deren "Zuchtergebnisse" oft genug nichtmal in eine ähnliche Richtung schlagen (sowohl optisch als auch charakterlich). Das ist an sich nicht schlimm, wenn man mit allem was da rauskommen könnte glücklich wird.
    Aber warum man dann nicht einfach es gut sein lassen kann und glücklich sein kann mit seinem Pudelmix versteh ich nicht so recht. Ist mir letztlich auch (fast) egal, würde man damit diese Vermehrerei nicht unterstützen, indem man den Leuten den Eindruck vermittelt, dass es sich lohnt F1er & Co zu züchten.

    Ich kenne zugegebenermaßen keinen Doodle der aussieht wie ein Pudel. Auf den ersten Blick vielleicht, aber spätestens, wenn man die Hunde anfasst merkt man den Unterschied. Aber! der optische Unterschied ist in vielen Fällen nun auch nicht so groß, dass man nun sagen könnte "nen Pudel ist voll hässlich, aber ein Doodle gefällt mir".

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    Und JA, wenn es "Mode" ist, dass man eine Rasse mit einem Pudel kreuzt, weil viele Menschen gerne einen Hund hätten, der z.B. wenig bis gar nicht haart... und? Was ist daran schlimm?


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    Schlimm daran ist, dass dieses Versprechen oft nicht gehalten wird. Der Hund haart dann trotzdem und/oder ist sehr pflegeaufwendig, was letztlich viele Halter überfordert. Leidtragender ist der Hund, der dann aus seinem Filzkokon gepellt werden muss.

    Nach der Meinung einiger muss mein Freund wohl schizophren sein, immerhin ist er mal mit nem Labbi (gut ist jetzt auch keine Rasse mit der man groß auf dicke Hose machen kann :D) und mal mit seinem allerliebsten Donnalittchen (weißer Zwergpudel, wenns nach meinem Freund geht bevorzugt in Löwchenschur) unterwegs.
    Sein Charakter ändert sich dadurch trotzdem nicht :P

    Ich kann so oder so aber trotzdem verstehen, wenn einem ein bestimmtes Bild einfach nicht so sympathisch erscheint (also zB aufgetakeltes Frauchen mit Chi), mein Fall sind Typen mit Buxvollgang und bulligem Hund zB auch nicht, wenn man aber dennoch ins Gespräch kommt (das würde ich zB nicht pauschal ablehnen) dann haben die die gleiche "Chance" wie Leute die ich direkt vom ersten Blick her sympathisch finde.


    Vor ein paar Jahren habe ich mal nen Typen getroffen, mit Jogger an und Goldkettchen, Handtuch hing ihm um die Schultern. Dabei hatte er einen jungen Staff. Wir kamen durch die Hunde ins Gespräch und erklärte mir dann, dass er das Handtuch für den "kleinen" dabei habe, falls ihm kalt wird und sich tierisch über Leute aufgeregt die ihre Staffs kupieren lassen und nur zur Show kaufen :D ich fand das so witzig und habe mich ein bisschen schlecht gefühlt, weil ich ihn auch erst in diese Schublade gesteckt hatte. Wer weiß vielleicht hat er mich mit meinem Zwergpüdelchen damals ja auch in irgendeine Schublade gesteckt, so dass man quitt ist :P