Beiträge von Ruhrpottlöckchen

    Wie gesagt, "wir" sehen das hier grundsätzlich auch locker.
    Dann erwarte ich aber auch, dass man nicht gleich lebenslange Haft oder die Giftspritze fordert, wenn aufgrund von "locker" sehen doch mal was unbeabsichtigt passiert.

    Ich persönliche möchte auch keine Katze vs. Hund - Diskussion führen. Denn genau das finde ich so doof.
    Beim einen ist eine Verhaltensweise total ok und beim anderen Tier ist es direkt ein Staatsverbrechen. Das finde ich kann so nicht sein.

    Ich kenne sowohl auf dem Dorf aber fast noch mehr hier im Stadtwald Hunde die ohne ihre Halter unterwegs sind. Wenn die auf die Idee kämen auf die Straße zu rennen, würde keiner von den Haltern den Fahrer verklagen wollen oder ihm die Fahrerlaubnis entziehen. Man geht dieses Risiko nunmal ein. Das bedeutet wie gesagt nicht, dass es so sein sollte. Aber dann muss man halt schauen wie man sein Tier am besten schützen kann.
    Zum Beispiel Hunde an der Leine führen, wenn man an einer befahrenen Straße läuft oder den eigenen Garten katzensicher gestalten und ihr dort sicheren Auslauf ermöglichen.


    Oder man sieht es halt locker.

    Stimmt, rechtlich mag man da tatsächlich auch die A-Karte haben, ob man das so moralisch richtig findet, dass der eine machen kann was er will und andere dabei noch einschränkt, ist aber die andere Sache.
    Und dann noch von Rücksicht zu schreiben :D erscheint mir fast schon absurd.


    Aber ich beziehe mich mit meinem Geschriebenen auch wirklich nur auf moralische (zugegebermaßen auch prinzipielle) "Ansprüche" und nicht auf rechtliche Fakten ;)

    Wobei @bordy da ja glaube ich weiter vorne einen durchaus interessanten Aspekt eingebracht hat, inwieweit das so durchgesetzt würde ist aber natürlich fraglich.

    Hier leben auch viele Freigängerkatzen. Können sie ja auch. Es ist bisher auch nie was passiert.
    Ich finde es hat da auch nichts mit Dorf oder nicht Dorf zu tun, wenn man bei einem Unfall dessen Verursacher man genau genommen war die Schuld komplett dem anderen zuschiebt. Das ist ne reine Charaktersache.


    Und das meine ich, es wird ins lächerliche gezogen, wenn geraten wird den eigenen Garten ausbruchsicher zu machen, aber der andere soll seinen Hund am besten Lectorlike angekettet oder gar nicht in seinen Garten gelassen werden.
    Kann doch nicht ernst gemeint sein.


    Was ist wenn eine Katze in meinen garten kommt und da meine Tiere tötet oder verletzt? Trotzdem mein Problem, nicht wahr?
    Ich mag Katzen gerne, auch die meiner Nachbarn mag ich gerne.
    Aber was manche Katzenhalter von sich geben, gerade im Internet, finde ich schockierend und frage mich wie bei so wenig Bereitschaft gemeinsam Lösungen zu finden die für alle mehr oder weniger gut machbar sind und keinen massiv benachteiligen eine gute Nachbarschaft funktionieren soll, wenn mal was schief läuft.

    Freigängerkatzenhaltung auf dem Dorf kenn ich übrigens auch. Da wird sich halt ne neue Katze geholt, wenn sie überhaupt als Haustier gehalten wurde, wenn eine stirbt, weil dieses Risiko nunmal dazu gehört.

    Glaub nicht, dass man das nun also wieder so hervorzutun muss, als würde das was an der Grundlage ändern.


    Letztlich ist es aber natürlich nachbarschaftsabhängig. Und ich bevorzuge es weder neben Leuten zu wohnen die Katzen absichtlich schaden, noch neben solchen die ihren Katzen alle Freiheiten einräumen und alle anderen sollen kuschen und dürfen ihre Freiheit nichtmal auf dem eigenen Grundstück leben dürfen.

    Und genau so Katzenhalter sind es die dann dafür sorgen, dass Hundehalter sich dann lieber selbst um das "Problem" Katze kümmern, die haben weniger zu befürchten als ein Hund dem auch noch im eigenen gesicherten Garten die letzte Freiheit genommen wird.
    Das ist rücksichtslos und ich finde es auch unverschämt.

    Was ist wenn dein Hund vor ein Auto rennt? Ist dann auch der Autofahrer schuld?

    Ich würde, würde etwas passieren, selbstverständlich die Katze zum Arzt bringen und auch dem Halter sein Tier bringen, bzw sollte es nicht mehr leben, auch vorher vorwarnen.
    Würde der mir dann aber wie du mit so nem Maulkorb- und Leinenpflicht im eigenen hundesicheren Garten kommen, wäre es wiederum bei mir vorbei ;) dir wäre ich das letzte mal entgegen gekommen.

    Vielmehr wäre es fair sich gemeinsam Gedanken zu machen wie so etwas nie mehr passieren kann und der der das Grundstück bewohnt dieses dennoch nutzen kann. ZB zusammen schauen, ob man den Garten noch katzeneinbruchssicherer gestaltet bekommt oder, aber das wäre natürlich viel zu viel verlangt, dass der der seine Katze draußen halten will, dafür sorgt dass SEIN Garten ausbruchsicher ist.

    Diese Katzen haben in meinem Garten nichts zu suchen. Sehe ich eine Katze im Garten lasse ich die Hunde (die Katzen wohlgemerkt nicht zerfleischen, sondern hinterherjagen) nicht raus, sondern warte bis diese verschwindet oder gucke, dass ich sie selbst verscheucht kriege. Und erstrecht hetze ich meine Hunde nicht auf die Nachbarskatzen. Ich warte, bis diese verschwunden sind, bevor ich meine Hunde aus dem Auto lassen, damit die Katzen sich nicht erschrecken und kopflos vors nächste Auto rennen. Ähnliches gilt, wenn ich aus der Haustür rausgehe.
    So, wenn es dann aber doch mal passiert, dass ich die Katze nicht entdecke, meine Hunde aber schon und diese sich auf welche Art auch immer verletzt, dann ist das letztlich Pech und ein doofer Unfall. Da ist es noch wahrscheinlicher, dass ich mal eine mit dem Auto erwische.

    Wie gesagt mir geht es gar nicht darum, dass es ok ist, wie respektlos sich mancher diesbezüglich äußert. Natürlich täte mir das unglaublich leid. Aber mir oder den Hunden die Schuld in die Schuhe schieben lassen würde ich auch nicht so ohne weiteres.

    Ich habe meinen Garten hundesicher umzäunt, habe mein Nagergehege katzensicher gebaut, damit die Nachbarskatzen nicht mehr dran können. Es muss auch irgendwann mal gut sein. Wenn ich Freigängerkatzen halte weiß ich doch, dass ich diese einem gewissen Risiko aussetze. Sei es durch andere Tiere, Verkehrsteilnehmer, Menschen oder gekippte Kellerfenster (beliebig erweiterbare Liste). Natürlich ist das traurig und Mist, wenn dann was passiert. Ist es auch, wenn mir ein Hund entwischt und ausgerechnet dann ein Auto kommt. Aber da den Fehler beim anderen zu suchen, käme mir als Hundehalter gar nicht in den Sinn.

    Wenn ich als Katzenhalter 100%ige Sicherheit für mein Tier möchte ist unkontrollierter Freigang einfach nicht das passende Konzept.

    Zumal man damit ja das Wohl anderer Haustiere gleich noch mitgefährdet (wie zB die Nager, oder Fische im Teich, Vögel, usw).


    Wie gesagt das rechtfertigt natürlich alles keine böse Absicht oder ein "Aufhetzen" der Hunde. Auch sollte man natürlich (am besten zusammen mit betreffenden Nachbarn) bemüht sein solche Situationen zu vermeiden. Aber ganz sicherlich nicht auf so eine einseitige Weise, dass der eine sein Grundstück nicht mehr nutzen kann, weil das Haustier des anderen dieses unkontrolliert nutzt.

    Also das Getrolle geht natürlich zu weit und selbstverständlich sollte es einen nicht kalt lassen, wenn ein anderes Tier wegen dem eigenen Hund zu Schaden kommt. Aber ganz sicherlich würde ich in MEINEM komplett umzäunten Garten aus dem mein Hund nicht rauskann, meinem Hund keine Leine dranmachen.

    Gibt es eigentlich an einheimischem Unkraut irgendwas was total toxisch ist??

    Ich kenne mich mit Pflanzen ja gar nicht aus. Also so richtig gar nicht. :D Und pflücke aktuell nur die Wiese, den Löwenzahn und die Brennesseln. Wir haben aber noch jede Menge anderes Gewächs im Garten, bei dem ich mir aber unsicher bin, ob die Schweinchen (& Kaninchen) es fressen dürfen.