Beiträge von Ruhrpottlöckchen

    Warum muss man jetzt in einem Thread, in dem es um einen Tibetterrier und einen Jackrusselmix geht schon wieder mit 2kg vs. 50kg anfangen?

    Die TE hatte auch ausschließlich überlegt, woran es gelegen haben könnte, dass ihr ansonsten friedfertiger Hund einen Artgenossen in den Pöbbes "gebissen" hat.
    Und da hat sie und auch andere sicherlich nicht ganz unrecht mit der Überlegung, dass es mangelnde Impulskontrolle im Rahmen jagdlichen Verhaltens gewesen sein könnte, weil die Dame den Hund hochgenommen hat.

    Das entschuldigt ja nicht, dass der Hund der TE eben keine Impulskontrolle gezeigt hat in dem Moment, erklärt aber eventuell doch den Biss recht gut.


    Und zum ganz eigentlichen Thema: Da das ganze jetzt so oder so beim Ordnungsamt vorliegt, würde ich womöglich auch einen Rechtsanwalt kontaktieren. Allerdings würde ich auch schauen, ob ich Infos zu eurem OA und dessen Umgang mit solchen Fällen finde.
    Ggf reicht ja auch ein persönliches Vorsprechen, bei dem der Hund mitgenommen werden könnte?

    Ich persönlich würde da das persönliche Gespräch immer einer geschriebenen Stellungnahme vorziehen, wenn die Möglichkeit besteht.

    Hihi, ich bin auch die 20%

    Pudel waren für mich eine der hässlichsten Rassen, die es gibt.
    Ich verstehe auch heute noch, wenn sie jemand, egal in welcher Schur, nicht sehr ansprechend findet.
    Weiße Pudel fand ich immer am wenigsten ansprechend.
    Ich mag am liebsten Stehohren, tendenziell eher kurzes Fell und dunkle Hunde.
    Muss ich mehr sagen? ;)


    Allerdings muss ich auch sagen, dass ich durch meine Pudel die Rasse auch optisch lieben gelernt habe und auch für mich klarer definieren kann, was für mich ein schöner und was ein weniger schöner Pudel ist. Und auch das hat sich jetzt in den letzten Jahren verändert.

    Nicht verändert hat sich aber meine Vorliebe was den Charakter angeht.

    Die Frage ist immer wo fängt wesensfest an und wo hört es auf. Grad dieses "empfindsame" sehe und höre ich öfter bei den kleinen Pudelvarianten. Ob das zu einem alten Jagdgebrauchshund passt? Der Grad von empfindsam und sensibel zu schüchtern und ängstlich ist klein.
    Ich glaube aber auch, dass die Großen generell oft etwas kerniger sind. Vielleicht auch, weil sie weniger in Mode waren und daher etwas ursprünglicher und dichter an ihrem ehemaligen Verwendungszweck sind. Ist aber nur eine Vermutung.


    Ein Hund der nicht unbehindert und angstfrei durch seinen Alltag gehen kann ist sicherlich problematisch und sollte nicht Ergebnis einer guten Pudelzucht sein.
    Härte hat aber, so wie ich es definiere, genauso wenig etwas im Pudelcharakter zu suchen.
    Hartnäckig, motiviert, willensstark, das sind da schon eher Adjektive, die mich ansprechen.

    Der Pudel wird schon sehr lange nicht mehr als Jagdhund gezüchtet und auch die Großen schon lange als reine Gesellschafter. Da finde ich es tatsächlich schwierig sich da noch so dran zu "klammern", auch wenn du natürlich recht hast! Ein Pudel sollte im gewissen Maß unerschrocken sein.
    Er ist und war aber nie ein Terrier.

    Und wenn man dann manchmal von unkontrollierbarem Jagdtrieb zB liest und hört fragt man sich schon, ob das nun was ist, was in der Zucht zu suchen hat.

    Was genauso blöd ist mMn ist die andere Richtung die mit dem Ausbau der Therapiehundszene sicherlich zusammenhängt: immer trantütigere (sorry für diese negative Beschreibung, mir fällt gerade nichts wertfreieres ein) Pudel, die sich dadurch teils nur schlecht motivieren lassen und wenig Eigeninitiative an Aktivität und Co mitbringen.


    Sorry ist jetzt alles sehr allgemein und hilft der TE vielleicht nicht :X


    Ich finde den Vorschlag sich mehrere verschiedene Züchter anzuschauen sehr gut.

    Naja wesensfest sollte ein Pudel egal aus welcher Zucht sein. (Ob es so ist ist natürlich nochmal was anderes).

    Aber wie du schon schreibst ist eine gewisse Zurückhaltung schon pudeltypisch und zumeist auch gewünscht.
    Damit ist ja nicht gemeint, dass sich der Pudel nicht jeder Aufgabe stellt und auch nicht, dass er nicht offen sein kann.
    Maivi ist zB sehr offen Menschen gegenüber, aber geht an die Sache doch anders heran als mein Labrador zB.
    Dieses eher "abweisende" kenne ich allerdings auch allgemein eher von den kleinen Vertretern.

    Aber du hast natürlich recht, da sind nicht alle gleich und so ist es ja bei jeder Rasse, die Nuancen sind vielfältig.
    Nur in einem gewissen rassetypischen Rahmen sollte es mMn schon sein. Und wenn man da einen Hund hat der eher "rausreißt" kann das natürlich vorkommen, sollte aber ja eigentlich nicht Ziel der Sache sein.

    Damit meine ich jetz natürlich nicht Gino, nur weil ich mich auf deinen Post beziehe, sondern ganz allgemein.

    Meine Erfahrungen zum Jagdtrieb beim Pudel:

    Ich persönlich habe Pudel gut händelbar und teil auch wenig interessiert an Wild & Co. kennengelernt.
    Im näheren Umfeld kenne ich keinen Pudel, der nicht abgeleint werden kann.
    Sicherlich gibt es Orte und Situationen, in denen einzelne Pudel vielleicht lieber an der Leine bleiben müssen.

    Davon gehört und gelesen, dass es auch Pudel geben soll die einen unkontrollierbaren Jagdtrieb haben, habe ich auch. Das glaube ich diesen Personen auch.
    Ich denke, das ist eher die Ausnahme und sollte es auch sein.
    Auch denke ich, dass man, wenn man eben um einen möglichen Jagdtrieb weiß, diesen entsprechend von klein auf weitestgehend eindämmen kann.

    Spaziergänge mit meinen Pudeln finde ich bisher sehr angenehm. Von Großwild (bei uns Rehe und Hirsche) ließen sie sich bisher immer sehr zuverlässig abrufen.
    Bei uns sind eher Vögel, Mäuse, Maulwürfe und Kaninchen interessant.

    Unsere Große zeigt bisher keinen nennenswerten Jagdtrieb, ist aber auch erst 1,5 Jahre alt.
    DIe beiden Kleinen sind schon interessiert. Die eine sucht auch, je nach Route, akriv, sobald sie mal nen Moment keine Ansprache hat.
    Sie ist aber tatsächlich von den reinen Pudeln die ich kenne die ausgeprägteste Form und selbst sie jagd nun nicht so, wie ein Hund, bei dem mir das wirklich zu schaffen machen würde.

    Zu unseren Kleintieren (Kaninchen und Meerschweinchen) kann ich meine Pudel übrigens mitnehmen.
    Ich könnte mir also vorstellen, dass Katzen, zumindest im gleichen Haushalt kein Problem darstellen sollten.


    Was den Schmutz angeht: Die Pudel haaren zwar nicht wie andere Rassen, dafür sind einige Individuen seeehr schmutzliebend und tragen diesen in ihren Locken liebend gerne mit ins Haus ;)

    Aber das hat man mit Hund ja immer mehr oder weniger.