Beiträge von TrueType

    Habe jetzt nicht alles durchgelesen. Stimmt es das man Tollwut 2mal innerhalb von 4Wochen impfen sollte damit der Tierarzt 3Jahre eintragen kann.
    Ich wusste das nicht und nun hat sie nur 1Jahr eingetragen.

    Ach das war die erste Impfung.

    Danke schon mal

    Wir haben gestgestellt, daß bei einer einmaligen T-Imfung oft kein ausreichender Titer vorhanden ist. Vor dem EU-Paß mußten wird das ja öfter mal prüfen. Daher geben wir für die erste Impfung nur ein Jahr, danach 3. Andere Praxen impfen gleich 2 x mit der Grundimmunisierung.

    Was mich gestern schockte: eine befreundete TAH kam gestern ganz geknickt ins Theater ( wir spielen ab und an zusammen im Regensburger Bauerntheater....) Was ist denn los? Tja, sie hatten vorgestern einen Hund da, den ganzen Tag über, der sich ein Stöckchen in den Rachen gerammt hatte. Er ging gestern dann stabil nach Hause. Ein paar Stunden später kamen sie wieder mit dem schreienden Hund, starr vor Schmerz! Ein paar Minuten später war er tot. Letzendlich keine Ahnung warum. Keine Blutungen - die tun ja auch nicht weh. Ein Spieß in die Wirbelsäule, ins Hirn gerannt? Wahrscheinlich, aber eben nicht zu finden. Scheiße! So was von unnötig. Und das Herrchen macht sich jetzt die größten Vorwürfe, weil sonst Frisbeehund, hatten sie das Frisbee zu Hause vergessen und er nahm stattdessen ein Stöckchen... Der Hund wurde nur 1,5 Jahre alt...
    Meine Kollegin macht übrigens den Job fast so lange wie ich, sie arbeitet auch in einer größeren Praxis, ist dementsprechend "abgebrüht" - aber ab und an wirft es uns doch noch aus der Kurve.

    Jaja, ich kann schon wieder alle die Aufschreie hören: "Naaaaaiiiiiinnnn, meinem Hund kann das nicht passieren, weil...."
    Hört auf, ich kann es nicht mehr hören, das hat JEDER der Besitzer getönt, bevor sein Hund bei uns auf dem Tisch lag, im günstigsten Fall nur ein Molar geknackt, weitaus häufiger in den weichen Rachen gerammt. Der schließt sich nach einem Stich sofort wieder. Schwer zu sehen, ob da Blutungen sind - und das bei den großen Gefäßen im Halsbereich! Das wird in der Regel sehr teuer, intubieren, um Atmung sicher zu stellen, röntgen, beobachten,... GsD hatten wir noch keinen Todesfall, aber laut Google gar nicht so selten!

    Bitte - für eure Hunde....

    Jetzt platze ich hier wieder dazwischen, aber mich quält da eine Frage...ich habe absolut keinen blassen Schimmer, wie ich Ares geisitg fördern könnte.
    Er hat keine Lust, Leckerlies mit der Nase zu suchen. Was er nicht sehen kann ist pase`. Guddis in Socken verstecken? Socken werden aufgebissen und die Leckerlies rausgefischt...Habt ihr eine Idee, was man dem Windhund bieten kann, wenn es hin und wieder einen Tag gibt, andem man nicht zwei Stunden draußen mit ihm verbringen kann?

    Mir ist es einmal passiert, dass Ares eine Katze gesichtet und prombt die Verfolgung aufgenommen hat. Trotz aller Vorsicht ist`s passiert, jetzt wird er an diesem Ort angeleint. Während er hinterherhetzte, war ich zu keinen Gedanken fähig, außer: schreien bringt eh nix. Darum glotzte ich mit aufgerissenen Augen hinterher. Als die wilde Jagd vorbei war (okay, sie dauerte evtl. fünf Sekunden, die Katze konnte sich eh gleich auf einem Baum flüchten), wusste ich, dass ich das nicht mehr erleben möchte.
    Es war im ersten Moment für mich befremdlich, den eigenen Hund so dermaßen außer Kontrolle zu sehen. Ich kann auch verstehen, warum mir meine Züchter von einer Schleppleine abgeraten haben. Der würde mir den Arm abreißen oder mich über Stock und Stein mitschleifen...

    Hamilton und Henni wünsche ich eine rasche Genesung!

    Vielen lieben Dank für die Genesungswünsche! Ja, hier soweit schon wieder im grünen Bereich, dieses WoE noch Tropfen, dann sollte es gut sein!

    Zu Deinem Ares: Du schreibst doch schon selber, was Dein Bub will: sehen - rennen - hetzen! Dafür ist er gemacht! Ist halt kein verfressener Labbi der für ein Leckerlie die Nase bis zum Exzesss einsetzt. Wenn Du ihn die Woche über auslasten kannst, sollte ein Tag aufm Sofa eigentlich kein Problem sein - wenn es echt eklig ist, wollen die eh nicht raus.
    Mit Whippen kann man schon so einiges an Tricks anstellen, wenn auch bei weitem nicht mit allen! Aber bei einem Grey? Der ist erst mal and furthermost fürs Rennen gemacht! Spielt ihr Frisbee?
    Wenn`s mal tagelang mau ist, geht dazwischen wenigstens 10 min. Frisbee den Hang runter und auf der Couch was ekliges zu kauen: Ochsenfiesel, Pferdehaut,.....

    So wir waren heute beim Impfen.
    Der Tierarzt mit dem ich gesprochen habe war schon mal nicht der, der die kleine Geimpft hat.

    Sie wusste zwar was ich wollte hat es aber wohl doch nicht verstanden.

    Ich sagte vorweg gegen SHP und Tollwut das 3 Jahre eingetragen werden sollen. Alles wurde zusammen gemischt in eine spritze natürlich nicht nur SHP sondern SHPPI und Tollwut noch von einem anderen Hersteller als die SHPPI Impfung.

    Nun ja... für 3 Jahre wurde allerdings beides eingetragen.
    in 2-4 Wochen wird dann noch Lepto geimpft (mit dem neuen L4) dieser muss nach 4 Wochen dann noch mal aufgefrischt werden und dann haben wir alles hinter uns.

    Hihi, jetzt mußte ich mal kurz grinsen! WIE lange SHP(Pi) eingetragen ist, ist volkommen wurscht! Das ist gesetzlich absolut irrelevant! Einzig die Tollwut MUSS ein Gültigkeitsdatum haben, da im Grenzverkehr unabdingbar.

    Und eine normale TA-Praxis wird auch kaum extra für irgendwen eine andere Impfung herbei schaffen, die gibt es nicht einzeln. Was macht er dann mit dem Rest? IdR haben TÄ Verträge mit div. Firmen, um einen besser Preis zu erzielen. Da müßte man sich dann schon bereit erklären, alle 10 Dosen zu bezahlen.

    Was allerdings schon ein Hammer ist: Impfstoffe verschiedener Hersteller zu mischen! Als wir den L4 einführten, hatte ich extra mit der wissenschaftl. Abteilung von Merial gesprochen, ob es möglich sei, die Impfstoffe gemeinsam aufzuziehen. Die nahmen das sehr ernst und rieten uns letztendlich davon ab. Weniger wegen der "Impfung" an sich sondern wegen der unterschiedlichen Trägerstoffe. Da könne es schon eher mal zu Reizungen kommen.

    Hi, Danny, viele haben jetzt mal wieder den elenden "Zwingerhusten", laß ihm doch bitte Zylexis geben, dann geht´s idR ohne Antibiotikum ab. Wenn er arg verschleimt ist, hilft der schöne süße Spitzwegerichthustensaft vom Alid wahre Wunder!
    Und bitte nicht drinnen auch noch einpacken - wenn er es warm will, geht er eh von selber unter die Decke! Auch draußen, wenn er flitzt, warm ist - Mantel aus! Ein bisschen Abhärtung muß schon sein, sonst wird er immer anfälliger. Und draußen nix kaltes schlappern lassen!

    Henni ist am Montag einem Hasen nach - mein Gott- wie herrlich anzusehen! Auch, wenn ich ihr als sie endlich wieder angeschlichen kam, en detail das Rezept vom Beizen, Würzen, Einlegen und laaaaaangsamen Braten von Rippchen erklärt habe... Mistviech!
    Tja, jetzt hat sie eine Iritis, muß sich irgendwo angeschlagen haben bei ihrer Rennerei. Behandlung schlägt aber gut an, heute GsD kaum noch geschwollen. Immer wieder was anderes....

    Siehste, und genau DARUM geht es: nix genaues weiß man nicht! Nie wurde hier behauptet, daß Impfungen immer nebenwirkungsfrei ablaufen - wie auch, ist ja ein ganz erheblicher Eingriff ins Immunsystem! Und die vielen "Beulen" bestätigen doch nur, das es "funktioniert". - 12 Tage sind übrigens ganz normal, kann schon mal 2 Monate sichtbar sein, manchmal bleibt sogar eine kleine Vernarbung tastbar. Passiert durchaus öfter bei BilligImpfstoffen... ist halt einfach eine entzündliche Reaktion auf die Zusätze im Impfstoff. Reaktionen auf die tatsächliche Imofung sind meist Fieber und Unwohlsein und nach 12 h is wieder gut!
    Wenn ein Hund MONATE nach der Impfung eine Autoimmunerkrankung entwickelt, ist mit Sicherheit nicht NUR die Impfung schuld - da spielen viele (Umwelt-)Faktoren eine Rolle. Und sicher auch der Umstand, daß der Hund heute zunehmend als Kindersatz und Familienmitglied zum Einsatz kommt, da wird ALLES gross gezogen, was noch vor 20 Jahren nie aufgezogen, geschweige denn in die Zucht genommen wurde. Zur Arbeit schlicht nicht zu gebrauchen.

    Soso, ihr habt das also alle "gehört"... komisch, ich sitze seit gut 30 Jahren mitten drin im Geschehen und ich habe so was weder gehört noch gesehen.... seltsam....
    Die Schwester einer Freundin deren Cousine hat gesehen, daß...

    Tut mir leid, daß kann ich nicht anerkennen. Anders sieht es aus in den östl. Nachbarländern, da kann ich mich durchaus noch an so einige Vorkommnisse erinnern. Aber das ist auch schon lange her!
    Zudem hängt viel von den verwendeten Impfstoffen ab: solange jeder billigbillig will, wird es wohl immer wieder mal was geben. Denn viele Impfstoffe enthalten Schwermetalle wie Quecksilber oder auch Alu... oder die Kulturen werden auf Hühnereiweiß gezogen auf das viele allergisch reagieren.

    Wir impfen seit über 30 Jahren mit Merial und wie gesagt, ich kann weder von großen Impfdurchbrüchen noch von mehr als der gelegentlichen Beule oder etwas "Unwohlsein" berichten...

    Schade, und grausam! Aber bei gleich 3 Welpen hätte ich schon einen MegaAufstand gemacht! Da hätte ich die Impfstofffirma schön in die Pflicht genommen. Die hätte schon in eigenem Interesse Labor etc. bezahlt und mich als Züchter hätte auch brennend interessiert, ob vielleicht meine Hunde einen Defekt haben. Das sollte man schon wissen...
    Aber jetzt ist es vorbei! Hoffe, Du weißt, daß so was ein absoluter Ausnahmefall ist und läßt Dir die Freude am Hund nicht verderben. Denn so einem kleinen Wesen beim Sterben zuzuschauen ist nicht schön.

    Also, bei meinem kleinen Pepe hat die Impfung selber die Krankheit, gegen die sie schützen sollte, ausgelöst. Zwei weitere Welpen hatten dasselbe und verstarben später auch. Durch eine Obduktion konnte nachgewiesen werden, daß die Impfung schuld war. Es war also nicht trotz der Impfung, sondern wegen der Impfung. Falls du mich gemeint hast.

    Ja, habe Dich gemeint. Wow! Das ist schon der Hammer! Wurde das damals an die Impfstofffirma weiter geleitet? Mich würden jetzt natürlich schon die näheren Details interessieren... aber das sprengt dann wohl den Rahmen. Wie lange ist das denn her?
    Und vor allem: 3 Welpen starben?!? Da muß doch was schief gelaufen sein - oder waren alle vom gleichen Wurf? hm....

    Woher hast du das?
    Ich habe ein bischen gegoogelt und eigentlich nur gelesen, dass ca 90% aller Eltern ihre Kinder impfen lassen.

    Zum Beispiel schreibt hier eine Ärztin darüber:
    http://www.navigator-medizin.de/eltern_kind/di…eutschland.html

    Dann lies bitte auch den ganzen Artikel! Die ersten Impfungen, die ja auch im "gelben Heft" vorgeschlagen werden, werden oft noch gemacht. Auffrischungen dann schon nicht mehr. Und eben bei Masern und Röteln ist das eine durchaus fatale Sache.
    Bisher sind das Inseln, vor allem in Großstädten.
    Was aber noch dazu kommt: heute wird auch mit Kind gereist, und schon im nahen Ausland ist die Impfrate bei weitem nicht so hoch.

    Und noch was zu Erklärung:

    Erkrankung bei Impflingen, die durch eine mangelnde oder ungenügende Wirksamkeit des Impfstoffes bedingt ist
    Gefunden auf http://vetion.de/lexikon/index.…&lex_go=757#757

    d.h., die Impfung "funktoniert nicht". Trotz Impfung erkrankt man. Das gilt aber jetzt z.B. bei dem sog. "Zwingerhusten", da sind zig Herpesviren dran beteiligt, auch bei Impfung wird der Hund Husten kriegen, allerdings nicht so schwer, da die Kreuzwirkung der verwendeten Viren helfen.
    Anders bei Katzenseuche (P): wenn die nicht funktioniert, dann ist es ein Impfdurchbruch.