Übersäuern bedeutet, dass mehr Magensäure gebildet wird als benötigt wird. Das kann dazu führen, dass die Magenschleimhaut angegriffen wird - sich eine Gastritis entwickelt oder/und dass es zum Reflux in die Speiseröhre kommt - Sodbrennen entsteht. Das führt zu schmerzen, Übelkeit, Erbrechen...
Tut mir leid, aber das ist für mich nicht schlüssig - denn nur weil die Menge steigt, ändert das ja nichts an dem pH-Wert.... zudem hat der Hund einen sog. "Sackmagen", der sich einfach auffältelt. Was mich noch mehr wundert - erst seitdem Barfen und co. "modern" wurde, gibt es dieses Thema. Medizinisch ist da jedenfalls kein Handlungsbedarf.
Sodbrennen = reflux ösophagus, sprich: Magensäure tritt über in die Speiseröhre - sehr unangenehm, hat aber auch nichts mit der Menge zu tun, eher mit Veranlagung und nicht funktionierender "Technik". Und da Hunde sozusagen darauf hin konzipiert sind, Futter zu erbrechen - zwecks Lagerung und Welpenfütterung - sind sie da auch recht unempfindlich.
Magensäurebindende Mittel helfen da sicher, aber die Ursache bekämpft es nicht.