Beiträge von Beaglebine

    Er wurde rassegerecht ausgelastet - nur zur Beschäftigung Mäuse schreddern fänd ich ätzend.

    Mäuse zu fangen und zu töten sehe ich jetzt nicht als Auslastung oder Beschäftigungstherapie.

    Und Mäuse und Ratten sind für mich auch nicht irgendwelche lieblichen Tierchen, sondern Schädlinge. Und die gilt es zu vernichten.

    Gefressen wurde sowas von meinen Hunden nie; getötet und liegen gelassen.

    Du nicht, ich nicht - andere sehen das durchaus als Freizeitspaß an (kenne da u.a. einige Beagler).

    Für mich sinds einfach Tiere, Tiere die auch ein recht auf Leben haben. Schädlinge "machen" wir Menschen draus, genauso wie

    wir aus manch nützlicher Pflanze ein ausrottungswürdiges Unkraut machen...

    Mein Hund durfte keine Mäuse/ Wildtiere jagen. Wüsste auch nicht, warum er das tun sollte.

    Er wurde gut gefüttert - Nahrungsbeschaffung also unnötig.

    Er wurde rassegerecht ausgelastet - nur zur Beschäftigung Mäuse schreddern fänd ich ätzend.

    Leptospirose find ich nicht schön, Würmer und Hautparasiten auch nicht - also fernhalten!

    Ich mag so ziemlich jedes Tier und mag es nicht, wenn sie unnötig sterben müssen.

    Mir war es dagegen wichtig, dass ich meinen JAGDhund (Beagle) ableinen und abrufen kann, egal was da hüpft und springt, dient

    der Sicherheit aller und gewährte ihm viel, viel Freiheit.

    Bei Freigängerkatzen sehe ich es ähnlich, ich würde selbst nur gesicherten Freilauf gewähren.

    Im Stall hatten wir früher viele Katzen - und daher wenig Mäuse. Die Katzen wurden wenig gefüttert,

    beschafften sich so einen Großteil ihrer Nahrung über die Jagd, der Mensch und die anderen Tiere profitierten daran mit.

    Das fand ich in Ordnung - auch wenn Hauskatzen kein Teil der Natur sind. Vögel wurden höchst selten gejagt, Maus war einfacher.

    Mein "Einmal-im-Leben-Hund" Lupo hat mich ja letztes Weihnachten verlassen (schon nach den paar geschriebenen Worten habe ich schon wieder ordentlich

    Wasser in den Augen stehen, es nimmt mich noch sehr mit), er war Einzelprinz bei mir, so bin ich nun allein.

    Die 6 Monate seiner Erkrankung (Krebs), sein langsamer Verfall und der Abschied haben mich psychisch schwer mitgenommen ( bin vorbelastet).

    Ein neuer Hund wird erstmal nicht einziehen, 1-2 Jahre wirds wohl dauern - vielleicht auch noch länger, ich muss erst einige

    Dinge in hundefreundlichere Bahnen lenken (Job/Wohnung) und den Wunsch verspüren, einfach wieder einen Hund zu haben -

    noch will ich nur meinen Lupo zurück, sonst nix!

    Letzten Monat hatte ich Lupos Freundin Joy wieder für 10 Tage zur Pflege. Das war nett und schön, lief gut, Routine kam schnell wieder -

    aber es hat mir auch gezeigt, dass ich emotional noch sehr an meinem Opi hänge, gefühlsmäßig ist da noch kein Raum.