Beiträge von Beaglebine

    Ich hab allein mit Lupo gelebt, in meiner Abwesenheit (Arbeit) kam sein Sitter vorbei, damit er noch etwas mehr Ansprache hat.

    Da ich Schicht arbeite, habe ich keine geregelten Arbeitszeiten -und auch keine festen Hundezeiten.

    Lupo nahm Aufmerksamkeit immer gern an, wenn man sie ihm bot. Gassi ( so lange er fit war) waren 2-3 Std am Tag,

    da wurde zwischendurch auch öfter trainiert und gesportelt, getrickst. Zu Hause wurde früher mehr gemacht, da ich nach seiner Übernahme

    erst mal den Grundgehorsam & etwas Impulskontrolle üben musste, später wurde das weniger - fand dann halt draussen statt.

    Zu Hause wurde dann größtenteils geruht und gefressen, gekuschelt wurde wenn er wollte. Hin und wieder wurde ein bisschen getrickst, gespielt oder

    Nasenarbeit gemacht. Als er, so mit ca 14,5, langsam weniger Bewegung wollte/brauchte, habe ich zu Hause etwas mehr gespielt/geübt, mehr

    Kuschelzeit, Massagen dazu..

    Er forderte selten Aufmerksamkeit - aber die abendlichen 10 Minuten Stofftierschütteln behielten wir bis ca 3 Wochen vor seinem Tod bei.

    Galgos Es gibt ziemlich viele Parallelen zwischen meinem (verstorbenen) Senior und eurem Jung.

    Futterverweigerung/Mäkeligkeit fing im Februar 2019 an, mal fraß er , mal nicht. Nassfutter, Trofu, Gekocht, Gebraten, Roh, Gebacken -

    ich habe alles ausprobiert, nichts überzeugte ihn länger als 2-3 Tage. Nun war er ein Beagle, er fraß eigentlich seeeeehr gerne, meine Nerven

    lagen blank. Ich habe an Tagen, wo er morgens nichts wollte, mit Reconvales Paste gearbeitet, in die Lefze geschmiert, fertig, Hauptsache paar Nährstoffe..

    Manchmal wollte er ca 30 Minuten später dann doch etwas essen. Im Juni ging es plötzlich los mit Nasenbluten, erst wurde eine Entzündung vermutet, es gab Cortison.

    Das schlug nach etwa einer Woche an, er fraß wieder, mit Appetit und ziemlich wahllos. So blieb es auch, bis zum letzten Tag, es war keine Entzündung, es war ein Nasentumor.

    Ich bin froh, dass ich ihn noch reichlich verwöhnen konnte bevor er dann ging. Das Cortison hatte natürlich auch Nebenwirkungen, die weniger positiv waren -

    aber die guten Auswirkungen haben hier überwogen.

    Vielleicht versucht ihr es mal, mit einer geringen Dosis als Versuch..?

    Ich bin da schon ziemlich forsch ( und lebensmüde?). Ich brülle auch mal quer über die Straße: " Heeeyyyy, lass das Tier in Ruhe! "

    Meist reicht das schon, dass die Tat gestoppt wird und andere drauf aufmerksam werden. Wird das Gegenüber asozial, drohe ich auch mal mit

    Videoweitergabe an die Polizei.

    Ist bisher zum Glück erst 3x vorgekommen, gewalttätig wurde keiner, verbal ausfällig werden ist hier in Köln schon

    fast normal, das juckt mich nicht, kann ich auch. Körperlich angegangen wurde ich bisher nur einmal, als ich eine (asoziale) Frau darum bat, ihren 60kg HSH

    nicht an meine Hunde zu lassen, beide angeleint, am Straßenrand.