Beiträge von Beaglebine

    Ist doch gut, dass Du überlegst und abwägst. :bindafür:Du möchtest das Richtige tun, für alle.

    Wie sich der neue Hund letztlich einfügt, kann dir leider niemand sagen. Wäre es vielleicht möglich, ihn vor der Übernahme öfter zu treffen, auszuführen, mal mit nach Hause nehmen für ein paar Stunden?

    Kennt er Kinder bisher schon?

    Auch mit 2 Jahren ist's, je nach Hund, kein Problem ihn an die tägliche Routine zu gewöhnen. Alles wie immer handhaben, anfangs damit rechnen, öfter mal korrigieren zu müssen, etwas mehr Zeit anfangs einplanen.

    Mein Hund hat sich damals (er war 5) super eingefügt in meine Schichtdienste, unregelmäßige Gassigänge, Futterzeiten, Ruhezeiten, Alleinbleiben, Hausregeln.. Er hatte bis zu mir 2 Vorbesitzer und war nahezu unerzogen. Er hatte so schnell sein, bisher ignorantes, Wesen geändert, so schnell gelernt und war bald nicht mehr wegzudenken.

    Mach dir keinen Druck bezüglich Erziehung, schau wofür er Interesse hat als Beschäftigung und Belohnung und leg los. Er wird mit Sicherheit nicht 1:1 wie deine Hündin reagieren währenddessen, dann musst du dir vielleicht andere Wege suchen um ihm zu zeigen, was du möchtest.

    Freilauf ist auch nicht alles im Hundeleben, Sicherheit geht vor - und wenn die Erziehung nicht zuverlässig greift gibt's tolle Schleppleinen.:winken:

    Ich habe in letzter Zeit öfter über die Horizontal-Therapie gelesen, da gibt es wohl teils

    erstaunliche Verbesserungen, auch nach langer Krankheitsgeschichte.

    Von Krebs steht da aber nichts. Soll wohl eher bei Knochen-/Rückenproblemen helfen. :ka:

    Wird auch bei Tumoren angewandt, Schmerzlinderung, Abschwellung sind da ja auch oft nötig und erwünscht.

    https://tierenergie.com/beratung/horizontal-therapie/

    Beim Boxer sehe ich die Grobmotorik, die Körperkraft und das explosive Temperament als eventuell schwierig an, als Hundeanfänger mit kleinen Kindern dabei. Meine Freundin (hatte 10,5 Jahre einen Boxer) war sehr froh, dass er, als die Kinder geboren wurden, bereits komplett erzogen war. Bevor wir anfingen gemeinsam zu trainieren war er eine bolzige Vollkatastrophe, immer auf Action ohne Rücksicht auf Verluste.

    Er war mit den Kindern dann sehr liebevoll, geduldig, immer für Spaß und Kuscheln zu haben.

    Leider war er sehr empfindlich im Sommer, das ging mit etwa 2 Jahren los, ab 15 -20 Grad hechelte er schon ordentlich und brauchte auch lange, bis er sich dann wieder beruhigte in Seitenlage. Gassi war von Frühjahr bis Herbst nur sehr eingeschränkt möglich, am besten mit dauerhaft Wasser am Spazierweg und im Wald.

    Er kam übrigens aus VDH/IBC Zucht, also aus geprüften Eltern - trotzdem nicht wirklich belastbar.

    Da hat ihn mein Beagle locker in Grund und Boden gelaufen obwohl er 4 Jahre älter war, der hechelte erst ab 30 Grad mal etwas.

    Er hat ordentlich gewacht, besonders in der Dunkelheit hätte er verdächtige Personen auch gestellt.

    Gesabbert hat er leider ordentlich, das flog bis zur Decke beim Schütteln, sie hatte immer ein Sabbertuch zur Hand und einen Aufnehmer neben dem Wassernapf, da das immer heftig tropfte durch die langen Lefzen.

    Die Neigung zu Tumoren würde mich beim Boxer auch abschrecken, sie neigen auffällig zu Mastzelltumoren, Epuliden.

    Den Beagle würde ich, rein vom Temperament, der Kraft, als geeigneter ansehen. Da muss man allerdings damit rechnen, dass es trotz guter, konsequenter Erziehung nicht klappt mit dem Freilauf. Kann man damit nicht leben, sollte man die Rasse streichen.

    Abgesehen vom Jagdtrieb sind Beagle aber tolle Familienhunde!

    Geduldig, gesellig, für jeden Spaß zu haben und für viele Sportarten zu begeistern, recht gesund, belastbar, langlebig. Sie klauen und fressen gern, darauf muss man achten und erzieherisch eingreifen, wenn der Beagle die Kekse aus der Kinderhand kauen will. Die Fresslust ist aber auch ein toller Motivator bei sämtlichen Erziehungsambitionen.

    Ich hatte so einen Freilaufbeagle, der nie weg war in unseren gemeinsamen 11 Jahren, der besser gehorchte, als die allermeisten Hunde in unserem Bekanntenkreis. Er war eine gute Seele und der Liebling der Kinder in der Familie -und der Nachbarschaft.

    Vom Haaren her würde ich den Beagle als "schlimmer" ansehen als den Boxer. Die meisten Beagle haaren das ganze Jahr, im Fellwechsel nochmal heftiger. Aufgrund des großen Weißanteils des Fells, hab ich dunkle Klamotten und Möbel verbannt, dann sieht man es nicht immer:hust:

    Kannst gerne mal in mein Fotobuch schauen, was man mit Beagles so anstellen kann -im Freilauf :winken:

    Ich drücke euren Senioren alle Daumen!

    Ich habe in letzter Zeit öfter über die Horizontal-Therapie gelesen, da gibt es wohl teils

    erstaunliche Verbesserungen, auch nach langer Krankheitsgeschichte. Wenn der Krebs nicht das Kommando übernommen hätte, hätte ich es mit Lupo wohl auch noch versucht.

    Vielleicht ist das noch eine Option für einen Senior hier, deshalb mal ein Link

    Horizontal-Therapie

    Alles Gute für euch alle weiterhin, seid stark für eure Oldtimer.:streichel:

    Chien_de_coeur Das tut weh.. Schade, dass Liebe immer mit Abschied endet:streichel:

    Gute Reise tapfere Omi :verzweifelt:

    wildsurf Ooh, das hatte der Boxer meiner Freundin auch, langwierige Lahmheit bis irgendwann endlich durch MRT die Entzündung gefunden wurde. Es wurde ebenfalls mit Cortison behandelt, leider war das bis Lebensende nötig (gut 5 Jahre), da die Entzündung sofort zurückkam wenn

    das Cortison ausgeschlichen wurde. :muede: