Mein Beagle war auch kaum mal zu hören, außer es gab das Kommando dazu. Auch bei Beagletreffen sind mir noch nie die Ohren abgefallen, trotz 20 - 80 Hunden dabei.
Ebenso war er Dauerfreiläufer und dabei zuverlässiger als viele seiner Kumpels (zb Aussie, Boxer, Labbi,).
Ich kenne nun nicht wenig Beagle, viele persönlich, noch mehr virtuell aus Foren.
Bei den meisten ist einige Arbeit nötig, allein schon um die Nase mal hochzubekommen. Es ist mit einigem Aufwand verbunden, den Hund draußen im Gehorsam zu halten, ein Auge muss immer auf dem Hund bleiben, man muss den Blick auf kleinste Veränderungen im Verhalten haben. Konsequenz, Timing, Spaß und Belohnung sind im Training wichtig.
Aber ich kenne nicht wenige freilaufende Beagle, auch im Wald. Allesamt bei Haltern, die mit ihnen arbeiten. Damit ist nicht gemeint, 1x die Woche Hundeschule
Ein Beagle möchte arbeiten - bietet man ihm eine interessante Art an, ist er mit Eifer dabei - wenn nicht, verschwindet er eben gern im Holz und tut, wofür er gezüchtet wurde
Die Laborbeagle sind oft sehr reduziert im Jagdtrieb, können nach etwas Übung gut freilaufen.
Als Anfänger würde ich mir nicht gerade einen Beagle aus der jagdlichen Zucht holen, wo noch wirklich Wert auf die jagdlichen Fähigkeiten gelegt wird. Aber auch aus Formwertzucht, aus nicht jagenden Eltern, fallen schon mal große Jäger.