Schwierige Sitation, die ich sehr gut verstehen kann..
Geh in dich und wäge ab, wie viel Zeit am Tag ist gut- wie viel schlecht.
Ich hab die ähnliche Situation bei meinem Pflegi (Shih-Tzu, fast 17 Jahre). Er ist auch dement, blind, fast taub, pinkelt ab und zu in die Bude. Aber er geht noch 1-2x am Tag für 15-30 Minuten relativ flott
Gassi, erkennt seine Leute noch (mich & sein Herrchen) und freut sich dann einen ab. Fressen tut er meist noch sehr gut, bis auf 2 Stck. hat er auch noch alle Zähne, Kauzeug nimmt er auch noch. Wandern geht er abends auch gern, hin und her.
Aber er hat keine Probleme mit dem Alleinbleiben, ganz allein ist er eh selten, da Lupo ja auch noch da ist und Herrchen die beiden betreut wenn ich arbeiten bin.
Sein Frauchen wollte ihn vor fast 3 Jahren, als die Blindheit einsetzte, schon einschläfern- das wäre eindeutig zu früh gewesen.
Hunde, die sterben wollen, keinen Lebenswillen mehr haben, stellen die Nahrungsaufnahme und oft auch das Trinken selbständig ein.
Das ist dann meist ein deutliches Zeichen. Das dann zu akzeptieren ist schwer, viele rennen zum Doc, geben noch mehr Medis, versuchen mit allem das Futter schmackhaft zu machen..
Vor einiger Zeit ist der Beagle eines Bekannten auf natürliche Art & Weise gestorben, es ging über ein paar Tage, begleitet durch THP & Tierarzt. War für ihn nicht leicht, seinem Opi quasi nur die Pfote zu halten und alles seinen Weg gehen zu lassen. Der Opi ist ganz friedlich eingeschlafen, ohne Schmerzen oder Angst.