Beiträge von Beaglebine

    Schon möglich, dass es an der Fleischsorte liegt. Mein Beagle (Rasse bekannt als Biotonne auf Beinen-er ist da eigentlich keine Ausnahme) hat Barf auch geliebt. Anfangs wurde alles gefressen. Gewolft, am Stück, gewürfelt, Gemüse & Obstbrei ebenso, Knochen wurden benagt. Das änderte sich auch nach etwa nem halben Jahr. Lamm & Wild wurden erst nur noch zögerlich, später gar nicht mehr gefressen. Pferd ist auch nicht der Hit, vor Bullenhoden geht er wirklich laufen. :roll: :D Putenhals wollte er nicht mehr benagen, Rippchen auch nicht. Das lag tatsächlich die ganze Nacht da rum, er hat es nicht angerührt.


    Was würdet ihr euch wünschen? Vielleicht mehr Verständnis oder Rücksichtnahme?
    Was findet ihr schön, was nervt euch?
    Warum habt ihr euch für einen großen oder kleinen Hund entschieden?
    Mit welchen Vorurteilen werdet ihr beziehungsweise eure Hunde konfrontiert?

    Mein Hund ist mittelgroß (42 cm/ 18kg) für mich genau richtig, ist ne angenehme Größe. Er ist robust genug (gewesen, jetzt als Opa nimmer) für große Hunde und noch passend für die meisten Kleinen, verträglich ist er mit allen.

    Er hat recht viele Kontakte im Alltag, die meisten kennen wir vom Sehen, manchmal sind Fremde dabei. So lange der andere Hund verträglich und nicht zu wild/grobmotorisch ist, darf er gerne Kontakt haben, egal wie groß/klein, wenn der Halter möchte.

    Störend ist manchmal, dass viele Großhund-Besitzer ihren Hund ohne Absprache zu uns lassen. Vermutlich denkt man: " Och, so´n Beagle ist ja brav -und wenn, kann er meinem eh nichts anhaben". :roll: Wenn ein Hund zu wild ist, kann ja auch freundlich gemeint sein, kann es für Lupo eben schmerzhaft werden weshalb ich einfach gern mal sprechen würde vorher. Auch wenn man das erklärt, werden viele so was von blöde, da könnte ich echt austicken manchmal.

    Bei Kleinhund-Haltern stört mich oftmals die mangelnde Erziehung. Ich war selbst 14 Jahre lang Pflegefrauchen & Dauerbetreuung für einen Shih-Tzu, der bekam die gleiche Erziehung wie ein Großer und war wirklich gehorsam. Er durfte auch Kontakt mit wirklich großen Hunden haben (Boxer war sein Kumpel, Doggen kannte er auch).
    Ich finde es nervig, wenn die Halter sich einen ablachen während ihr Kleinsthund hysterisch-aggressiv in der Flexi hängt.
    Scheinen dann oft ganz enttäuscht, dass Lupo nicht antwortet :roll:
    Ebenfalls etwas :headbash: finde ich es, wenn der Kleinsthund gern Kontakt haben soll, im Verlauf einfach dreist wird und auf ganz normale Art, sehr dezent sogar, gemaßregelt wird. Dann wird aufgeschrien, das arme Baby (lacht nicht, so erlebt) erst verfolgt (er wollte einfach gern weiterspielen nach der Korrektur), dann hochgerissen und vor dem bösen Höllenhund versteckt. Lupo und ich so: :???: :roll: Wenn jemand seinen Kleinhund hochnimmt, ist mir das ziemlich egal. Entweder gibt es Gründe dafür oder eben ne Lebenseinstellung - ändern kann ich an beidem eh nix also halt ich meinen Mund.

    Nun als Opa läuft Lupo (fast 14) nicht mehr ganz so lange Runden, Tempo und Strecke abhängig von Laune & Befinden. Mal wird gebummelt und wir kommen in einer Stunde vielleicht 2-3km weit, mal hat er den Turbo drin und läuft fast altes Tempo von 4-5km/h. Große Runde ist hier 1-2Std lang inzwischen (mit Pause).
    Das machen wir eigentlich so jeden zweiten Tag, bei Regen brauch ich ihm damit
    allerdings nicht mehr unbedingt kommen. :D Ansonsten geht er 3-4x am Tag 20-40min.

    Als er noch fitter war, sind wir täglich ne große Runde gelaufen, 1,5-3 Std + 2 kleine von 20-30 min in teils sehr straffem Tempo, unsere Begleitungen haben uns dann gern mal eingebremst. :ops: An freien Tagen sind wir möglichst gewandert, 3-5 Std in der Regel, so um die 15-20km.

    Ich hatte schon immer den Marsch im Blut, brauche Bewegung, gern querfeldein, mit bisschen kraxeln müssen noch besser. Da war Lupo der ideale Begleiter, er hatte eine richtig gute Kondition und liebte es zwischendurch zu klettern & zu springen.
    Mit Hund macht es einfach mehr Spaß, ich würde aber auch ohne Hund viel laufen.

    Mein Beagle wird im März 14, soweit noch fit, seine Schwachstelle ist der Rücken. Er hat Spondylose, leicht HD, Arthrosen.
    Ich gehe mit ihm zur Osteopathie/Physiotherapie, das tut ihm sehr gut. Schmerzmittel bekommt er nur bei einem Schub, ansonsten unterstützend täglich Zeel & Joint Support (enthält Grünlipp, MSM, Kurkuma, Hyaluronsäure). Bei einem Schub zusätzlich Traumeel.
    Ich mache Übungen mit ihm, leg ihm abends ne Wärmflasche auf & massiere ihn dann (hat meine Physio mir gezeigt)
    Ich lasse regelmäßig ein großes Blutbild machen, mit sämtlichen Organwerten, bisher war immer alles prima. Geimpft wurde er vor 4 Jahren das letzte Mal. Seine Zähne werden nun bald saniert werden müssen, zum ersten Mal. Ich taste ihn täglich Mal durch, schaue Augen, Ohren, Zähne an.
    Ich würde eine schwere Erkrankung behandeln lassen, wenn es sich für ihn lohnen würde. Die Aussicht auf Heilung, oder Verlängerung der Lebenszeit (mehr als 2 Monate) muss für mich da sein.
    Das Altern fing bei ihm so mit 12,5 richtig an, da machte sich der Rücken erstmals bemerkbar. Allmählich wird er auch etwas starrsinnig und tüddeliger, ist noch etwas gemütlicher unterwegs.
    Gassigänge & Beschäftigung mache ich von seinem Zustand & seiner Laune abhängig. Wenn er laufen will und voran trabt, laufen wir - wenn er eher in Trödellaune ist, machen wir eben das. Er nimmt Beschäftigung noch gerne an, ich frag ihn dann ob er was machen will. Er sucht & apportiert noch gerne, modelt für Fotos, trickst..

    Ich versuche jeden Tag zu genießen, ihn zu nehmen wie er kommt. Gelingt mal besser, mal schlechter. Es macht schon öfter nachdenklich und etwas traurig, dem Altern zuzusehen und zu wissen, was eben unausweichlich passieren wird. Aber so ist das Leben - ändern kann man es nicht. Noch ist er da, genießt sein Leben und darüber möchte ich mich freuen, die trüben Gedanken Versuche ich möglichst wegzuschieben.

    Eigentlich ist es keine wirkliche Macke, hat aber neulich nachts zu einer lustigen Begebenheit geführt: unser Hund mag nicht mit anderen Hunden kuscheln. Er liegt generell alleine und kann es nur manchmal tolerieren wenn ein Pflegehund sich zu ihm aufs Bett legt, aber ihn nicht berührt. Glücklich ist er darüber aber dann nicht.
    Neulich nachts stand Herr Hund dann fiepsend bei uns an der Schlafzimmertüre. Ich habe es erst kurz ignoriert, mich dann aber dran erinnert dass er das bisher erst einmal gemacht hat als er Durchfall hatte und dringend raus musste. Also habe ich mich doch rausgequält, mir was warmes übergezogen und bin zur Terassentüre gegangen um ihn raus zu lassen. Durch meine Aktivität ist unser Pflegehund der davor auf seinem Bett lag (hatte ich nicht bemerkt) aufgestanden und unser Hund ist zufrieden statt nach draußen zu gehen zu seinem Bett gegangen. Von dort hat er mich entsetzt angesehen als wäre ich verrückt dass er bei der Kälte mitten in der Nacht vor die Tür sollte. :headbash:

    Ach ja, es gibt ausreichend Liegeplätze hier. Aber er wollte wieder in sein Bett...

    :lachtot: :lachtot: Glaub unsere zwei haben die gleiche Macke! Lupo hasst es absolut, wenn ihn ein Hund beim Ruhen berührt. Schon die Aussicht, dass es passieren KÖNNTE sorgt dafür, dass er sich einen anderen Platz sucht. Er verar*** Gasthunde die seinen gerade favorisierten Platz besetzen, indem er zb die Wohnungstür anknurrt oder so tut als wäre Nachbars Katze auf der Terrasse. Gasthund spielt Polizei, Lupo geht schlafen - und guckt sooo überlegen :lachtot:

    Er hat 6 Liegeplätze zur Auswahl (auf 1,5 Zimmern :ugly: ) die muss er allabendlich zurechtschieben & seine Burg bauen. Ist er an einem Platz fertig und liegt, könnte man ja meinen nun wäre mal Ruhe. Neee, da sind ja noch 5, die einen Umbau brauchen -außerdem sind eh alle doof, weil ich ja immer den besten besetze. So wird dann gewandert, gebaut, gelegen, dumm geguckt und wieder gewandert. Verlasse ich meinen Platz für eine Sekunde, liegt er dort und ist dann seeehr mit sich zufrieden, da bleibt er dann auch seelig liegen! :lol:

    Wir leben am Rande von Köln, zum Stadtkern 10 Minuten mit der Bahn -aber trotzdem noch ziemlich grün & eher dörflich. Wir haben Wiesen, 3 Parks, mehrere Naturschutzgebiete & Naherholungsgebiete rundherum.

    Ich muss also glücklicherweise nirgendwo hinfahren, um meinem Hund Freilauf, Grünzeug und Kontakte zu ermöglichen. Wollen wir mal was anderes sehen, setzen wir uns 15 Minuten in den Bus und stehen in der Pampa. Hier gibt es viele Hunde, die meisten sind freundlich & ganz gut erzogen. Wir haben zwischen 2 und ca 15 Hundekontakten an normalen Tagen, mit einem unverträglichen/ unsicheren Hund
    sicher kein Vergnügen, für uns ok.

    In der Innenstadt (rund um den Dom, Neumarkt, Ringe) würde ich persönlich keinen
    Hund halten wollen. Mich nervt es schon wenn wir dort Freunde besuchen..
    Nur auf Asphalt laufen, jedes Fitzelchen Wiese ist vollgekackt, rund um jedes Bäumchen ebenfalls. Muss der Hund dringend, kann die Suche nach einem genehmen Plätzchen schon mal stressig werden. Ständig irgendwem ausweichen, der Lärm, die Hektik - nix für mich.

    Lupo kennt die City gut, er findet es mal ganz interessant so 3-4x im Jahr mitzukommen, was anderes sehen & riechen gefällt ihm. Er läuft ganz gechillt durch den HBF, lässt sich gern von Leuten bequatschen & betatschen (hab ich nach Fragen nichts dagegen). Noch besser fände er es, wenn er dort auch frei laufen könnte. :D Nachdem wir in der City waren, ist es bei uns beiden aber jedes mal wieder ein "Durchatmen" wenn wir wieder "im Dorf" sind, endlich Leine ab und entspannt laufen.