Natürlich hat der Beagle Unterwolle! Sie sind dafür gezüchtet, die Beute bei jedem Wetter zu verfolgen - über Stunden! Daher haben sie in der Regel ein wetterfestes kurzes Stockhaar, meiner war auch nach 2 Std im Regen nicht nass bis auf die Haut und lief auch bei -15 Grad ohne Mantel rum. Nun braucht er einen wegen seinem alten Rücken- aber nicht wegen der Witterung.
Beiträge von Beaglebine
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Milan hat aber sehr gute Ansätze was die eigene Ausstrahlung und Körpersprache betrifft.
Das ist ja nun nichts neues, haben andere Trainer auch - ohne auf der anderen Seite dann so brutal zu werden wie Milan. Wenn ein Trainer starre Angst als Entspannung tituliert, hat er in meinen Augen auch nicht wirklich viel von dem kapiert, was er selbst so schwafelt..
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Huskys haben wir einige früher in der Nachbarschaft gehabt. Freilaufen konnte davon eine einzige Hündin. Gebellt haben sie weniger -aber geheult wie sonst was.
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Mittelschnauzer, Airedale?
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Beagle? Bei Übernahme eines älteren Hundes, ab 2 Jahren kann man den Jagdtrieb schon gut einschätzen, der Rest passt gut. Für meinen gab es nix besseres als stundenlang (ohne Leine) durch den Wald zu laufen, er bellt höchst selten mal, haart stark -aber schnell trocken& sauber, bürsten muss ich auch kaum.
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Die Milan Bücher würde ich gaaanz weit weg legen -zumindest wenn Du das Ziel hast, mit deinem zukünftigen Hund eine Beziehung zu haben, die auf Vertrauen und Freude beruht.
Mit physischer & psychischer Unterdrückung gewinnt man kein Vertrauen und Spaß macht es schon gleich gar nicht. -
Ich hab mir vor fast 9 Jahren einen älteren Hund als Ersthund
ausgewählt. Er war 5 Jahre alt, übergewichtig, unerzogen was Gehorsam angeht, konnte aber alleine bleiben & war stubenrein, was für mich als berufstätige schon ein riesen Vorteil war.
Gut mit Hunden & Menschen sozialisiert war er auch, sehr freundlicher & nervenstarker Hund.Er war etwas ignorant, kannte es nicht, mit Menschen Spaß zu haben oder was zu lernen. Einmal überzeugt, hat er all meine Vorstellungen vom Traumhund erfüllt.
Ich hätte keine bessere Wahl treffen können. Er hat ratz-fatz alles nötige (und viel unnötigen Spielkram) gelernt, begleitet mich überall hin und macht mir unheimlich viel Freude.Ich hatte vorher schon etwas Hundeerfahrung, lebte damals noch mit meinem Freund & seinem Hund zusammen und hatte von Kind an immer Gassi/ Pflegehunde, gelesen habe ich schon immer viel über Hunde. Ich hatte keine Probleme mit Lupos Erziehung oder damit, seine kleinen Unarten (Leinezerren, Klauen, betteln, Verteidigung der Couch, Mülleimer plündern) abzustellen.
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Rückwärtsniesen hat Lupo auch öfter mal. So alle 2 Wochen etwa bekommt er einen Anfall. Meist regelt sich das innerhalb von Sekunden selbst, ansonsten halte ich auch kurz die Nase zu und streiche mit leichtem Druck an der Kehle lang. Beagle neigen da auch zu, ist immer ein Schock für neue Besitzer. Kommt eigentlich immer ganz plötzlich, mal in Bewegung, mal aus der Ruhe heraus.
Als er letztens einen kleinen Infekt hatte, trat das vermehrt auf, so 2-4x täglich. Hier gab es Fenchelhonig und Kapla Pelargo Globuli, damit war es schnell wieder gut.Mein Shih-Tzu Pflegi hatte Trachealkollaps, das hört sich wirklich ganz anders an, sieht auch anders aus. Wurde damals durch Röntgen festgestellt.
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Ich hab damals mit meinem Pflegepferd einen Kurs besucht (über 20Jahre her), wo wir die Massagetechniken und Bodenarbeit erlernt haben. Ich habe mir auch das Buch "Der neue Weg im Umgang mit Tieren" geholt und danach dann weiter gemacht.
Nutze die Massage auch bei Lupo, neben der Massagetechnik von unserer Physio. -
Habe bisher gute Erfahrungen mit der Privat Übernahme gemacht.
Ich hab Lupo von Privat übernommen, allerdings war die Vorbesitzerin die Schwiegermutter meiner Freundin. Wäre für mich also jederzeit greifbar gewesen, hätte irgendwas gravierendes nicht gestimmt.
Ich hab ihn vor der Übernahme 2x ausgeführt
und dann zugesagt. Auf den Gängen hab ich mal getestet, wie er auf Verkehr, fremde Hunde, Tiere auf der Weide reagiert. Hab Mal geschaut, ob ich ihn bisschen motivieren kann, er machte draußen generell sein Ding. Das lief alles ok. Ich wusste, dass er allein bleiben kann, meist stubenrein ist, gut mit Kindern kann und tierische Mitbewohner kennt. Ernsthaft krank war er bis dahin nicht. Das stimmte auch alles. Dass er ansonsten nicht erzogen war mit seinen 5 Jahren, störte mich nicht.
Ich bekam ihn geschenkt, mit Zubehör, wegen Trennung & weil man zu Ihm nie eine richtige Bindung aufbauen konnte (den Yorkshire behielt man, den hätte man von Welpe an..).
Ich hätte mir keinen besseren Hund malen können, bereue es nicht eine Sekunde!
Er hat sich so toll entwickelt, ein echter Streber-Beagle ist er geworden. Nebenbei hat er auch 8kg abgespeckt. Er ist bald 9 Jahre bei mir, nun im Alter kommen Gelenkbeschwerden, vorher war er 8 Jahre lang sehr selten beim TA.Pascha, mein Teilzeit-Pflegehund vom Ex kam mit 6 Monaten zu ihm. Er bekam ihn in einem Kiosk auf's Auge gedrückt, für 50DM. Angeblich hat er Kinder gebissen.
Er war ein Shih-Tzu (Mix?) und ebenfalls ein toller Kerl. Er war öfter Gast beim TA, war allergisch & hatte rassebedingte Probleme mit Luftröhre/ Nase. Er ist letztes Jahr verstorben mit 17,2 Jahren. Auch hier war es eine sehr gute Entscheidung.