Beiträge von gorgeous2000

    Äh... nein. Im Hundeführer sind Krämers eigene Bilder und wenn ich mich richtig erinnere hat Räber durchaus auch einige Bilder von ihr in seinen Büchern, aber 'identisch' sind deshalb weder Fotos noch Inhalt. Mit dem Rest Deines Posts bin ich aber einverstanden.

    Beim Räber sind viele Bilder von der Krämer mit drin. Können wir uns darauf einigen:-)
    Die Krämer hat ja scheinbar die Datenbank mit vielen Rassebildern.

    Im Prinzip ist das von der Krämer die Kurzfassung vom Räber. Die Bilder sind mehr oder weniger identisch.

    Räber ist eher historisch anzusehen, viel Text zur Herkunft der Rassen, aber eher wenig Aussagen, die eine Rasse auf den Punkt bringen.
    Da müsste man sich das selbst herleiten können, wenn man sieht, welchen Ursprung eine Rasse historisch gesehen hat.

    Bei Krämer ist das alles sehr kurz gehalten, aber dafür auch sehr aussagekräftig.
    Der Aufbau ist sehr übersichtlich und es werden auch nicht anerkannte FCI-Rassen einbezogen.

    Ich kenne viele Rassehundbücher und die sind teilweise schon sehr geschönt. Bei der Krämer liest man schon raus, welche Schwierigkeiten es vielleicht im Alltag mit Rasse X oder Rasse Y geben könnte.

    Das Buch ist auf jeden Fall hilfreich und gibt einen guten Überblick über die einzelnen Rassen. Für mehr Infos müsste man dann weiter ins Detail gehen und entsprechende Literatur zu den einzelnen Rassen lesen.

    Aber wenn man einfach nur interessiert an Rassen ist oder eine passende Rasse sucht, ist das für den ersten Blick auf jeden Fall eine gute Investition.

    Wenn Hunde überwiegend im Garten gehalten werden sollen, würde ich auch eine Hütte mit großzügigem Auslauf zur Verfügung stellen. Ich finde, das ist das Mindeste, was man haben sollte, wenn man so eine Haltung vorzieht.

    Ich hätte sonst auch einfach Bedenken, dass die Hunde sich aus dem Garten raus buddeln oder jemand Giftköder über den Zaun werfen oder die Hunde dauernd am Gartenzaun kläffen und sich die Nachbarn beschweren oder was auch immer.
    Wenn die Hunde 8 Stunden am Tag sich selbst überlassen sind, hat man einfach wenig Kontrolle darüber, was sie machen.

    Einen kompletten Garten würde ich nicht zur Verfügung stellen, wenn die Hunde den ganzen Tag unbeaufsichtigt sind.
    Die Schäden durch Buddeln sind ja das eine und da lässt sich wahrscheinlich auch nicht abstellen, weil man ja tagsüber kaum Zeit mit den Hunden verbringt und erzieherisch einwirken kann, das andere ist einfach, dass ich nie weiß, ob die Hunde sich irgendwo verletzen, Dinge aufnehmen, die sie nicht aufnehmen sollen usw. Da kann einfach einiges passieren und ruhigen Gewissens könnte ich persönlich meine Hunde nicht im Garten lassen. Ich würde mir permanent Sorgen machen, weil man ja im Zweifel nie mitbekommt, wenn was ist.

    Und dann auch noch ein intaktes Pärchen.
    Diese Entscheidung ohne sich vorher entsprechend Gedanken gemacht zu haben oder entsprechende Vorkehrungen getroffen zu haben, ist mir recht unverständlich.

    Ich würde also Sorge dafür tragen, dass die Hunde ordentlich untergebracht sind, ein großzügiges Gehege mit Unterschlupfmöglichkeiten haben und alles, was sie für den Tag brauchen.

    Und kastrieren würde ich in diesem Fall die Hündin.
    Auch wenn ich persönlich nicht für eine grundsätzliche Kastration bin, in diesem Fall bleibt wenig Raum, sich viele Gedanken zu machen, weil die Konstellation "intaktes Pärchen + sich alleine überlassen" einfach schon schwierig ist.

    Wenn Du die Hunde während der Läufigkeit trennst, leiden beide Hunde und sind wieder alleine. Der Rüde wird zudem leiden, wenn er den Geruch der Hündin in der Nase hat.
    Die Hündin müsste so abgeschottet sein, dass sie nicht weg kann und auch kein fremder Rüde durch den Gartenzaun dran kommt. Draußen halten geht dann also nicht, das wäre wirklich mehr als fahrlässig. Da hilft am Ende auch kein Zaun im Zweifelsfall.

    Und sich jetzt Gedanken zu machen, dass eine Kastration ohne medizinische Indikation nicht richtig ist und der Hund eigentlich zu jung ist - unter diesen Umständen müsst ihr wahrscheinlich über so ein "Luxusdenken" hin weg sehen, weil einfach zu verhindern gilt, dass die Hündin von eurem oder irgendeinem Fremdrüden gedeckt wird.

    Den Rüden zu kastrieren macht insofern keinen Sinn, weil er sehr wahrscheinlich trotzdem auf die Läufigkeit reagiert und auch als Kastrat einen kompletten Deckakt vollziehen kann.
    Trennen müsste man also auch dann, einfach um die Gefahr einer Infektion der Hündin zu verhindern und gewährleisten zu können, dass die Tiere sich nicht alleine lustig vergnügen.
    Wenn die Hunde beim Deckakt "hängen", kann das sehr gefährlich werden, vor allem für unerfahrene Hunde. Wenn die versuchen, auseinander zu kommen, weil sie Panik kriegen, ist das einfach brandgefährlich für beide Hunde.
    Das sind alles Dinge, die man einfach nicht gewährleisten kann, wenn man die Tiere sich selbst überlässt. Was tagsüber passiert, liegt komplett ausßerhalb eures Einflussbereiches.

    Kastrationschip macht auch keinen Sinn, weil es zu einem nicht ganz sicher ist bzw. man nicht weiß, wann genau der Rüde zeugungsunfähig ist und es (siehe oben) auch dann zu einem Deckakt kommen wird, der einfach zu verhindern ist aus oben genannten Gründen.

    Eine Lösung wäre also nur, den Hunden ein Gehege zu bauen und die Hündin zu kastrieren. Und nach der Kastration, solange die Fäden noch drin sind, abzusichern, dass jemand die ganze Zeit ein Auge auf die Hündin hat für 7 bis 10 Tage, damit sie nicht mit Kragen alleine rum rennt oder es womöglich schafft, an die Naht zu kommen.

    Alles andere wird nicht funktionieren.

    Ich würde das Programm und vor allem die vielen und wahrscheinlich zu langen Spaziergänge deutlich runter fahren.

    Erst mal ankommen lassen, viel Ruhe, viel Schlaf.

    Sehr wahrscheinlich wird der Hund sehr gestresst sein und durch ein Zuviel an Reizen überdrehen und deswegen dieses Verhalten zeigen (müssen).

    Auspowern und auslasten durch noch mehr Bewegung/Beschäftigung, wird hier eher das Gegenteil bewirken.

    Bring Struktur in den Alltag, geh erst mal für ein paar Wochen immer nur kurz zum Lösen raus, noch keine langen Spaziergänge machen und lass den Hund einfah viel in Ruhe und vor allem viel schlafen, damit er alles erst mal verarbeiten kann.

    Ein sicheres Zeichen, dass es dem Hund zuviel ist, ist, dass er sich noch gar nicht aus seinem neuen Zuhause weg traut.

    Gerade wenn der Hund aus dem Ausland kommt und so was wie Leine, Spaziergänge noch gar nicht kennt, ist das alles nach der langen Reise und dem Verbringen in eine völlig neue und unbekannte Umgebung, einfach viel zu viel.

    Also nicht in die Falle tappen "wer aufdreht, macht mehr", sondern verhindern dass der Hund überhaupt aufdrehen muss, indem man das Programm am Tag so knapp wie möglich hält.

    Juniorfutter habe ich noch nie gefüttert, gab es damals auch kaum bis gar nicht.

    Welpenfutter würde ich auch immer das nehmen, was der Züchter mitgibt und dann um den 4./5. Monat umstellen auf Adultfutter.
    Gerade bei großwüchsigen Hunde empfinde ich das als deutlich sinnvoller.

    Manche Proteinwerte im Welpen- und Juniorfutter sind schon eher erschreckend und es gibt viele Hunde, die damit extrem aufdrehen.

    Würde also immer auf eine gemäßigte und abwechslungsreiche Ernährung achten und mich auch nicht auf eine Sorte/Marke beschränken wollen.

    Ich würde auch dem Welpen die Zeit alleine geben, die er braucht. So als wenn man nur den einen Welpen hätte. Ein junger Hund muss eigene Erfahrungen machen dürfen und muss all das lernen, was man als Hund halt lernen muss. Zum Beispiel auch alleine ohne den anderen Hund alleine bleiben können.
    Wenn man Althund und Welpe immer zusammen laufen lässt, hat man im schlimmsten Fall eine "Schattenhund", der ohne den Althund an seiner Seite aufgeschmissen ist.
    Und gerade so was wie Leinenführigkeit muss man einfach pro Hund einzeln trainieren, anders geht es einfach nicht.
    Auf der anderen Seite dürfen die Bedürfnisse des Ersthundes natürlich nicht drunter leiden, auch dieser braucht die gewohnte Bewegung und Beschäftigung trotzdem. Auch ohne den Kleinen - das ist wichtige Qualitätszeit nur von euch beiden.


    Man muss am Anfang halt viel getrennt machen und hat erst mal doppelt Arbeit, aber dafür hat man langfristig gesehen auch das bessere Ergebnis.

    Ich würde da auf jeden Fall noch mal einen Fachmann drauf schauen lassen, der den Hund auf den Kopf stellt.

    Blutwerte wären wichtig und alles untersuchen, damit man ausschließen kann, was es nicht ist.

    Selbst rum experimentieren würde ich hier nicht mit der Ernährung, dazu bräuchte man schon einen klaren Plan.

    Macht aber auf jeden Fall Sinn, vom Trockenfutter mal runter zu gehen, um zu sehen, auf was genau der Hund reagiert.

    Ich denke, hier wäre ein guter Dermatologe auch nicht schlecht, wenn man den mit ins Boot holt.

    schon das Aufwachen nach Narkose ist ja nicht besonders schön, der Hund muß dazu alleine beim TA sein, beim Einschlafen darf man ja meist dabei sein, das wäre mir alles beim Welpen nichts, wenn es nicht sein muß. Wenns sein muß, würde ich sagen, Augen zu und durch. Aber der Hund scheint ja jetzt schon Monate damit zu leben?

    Das muss ja nicht sein. Man kann ja da bleiben und warten und beim Aufwachen dabei sein bzw. ich kenne es von meinem TA nur so, dass die Hunde eine Aufwachspritze bekommen, wenn der Besitzer wieder da ist.

    Zudem sich die Tierarzthelfer gerade bei einem so jungen Hund sehr gut kümmern und für den es sehr wahrscheinlich sehr viel einfacher ist als bei einem älteren Hund.
    In dem Alter haben Hunde noch keine Personenbindung, da wäre es nicht sooooo tragisch, wenn er beim Aufwachen von wem anders betüddelt wird.