Ich hatte einen Hund auf Pflegestelle bei mir, bei dem diese OP gemacht worden ist und das ganze war weniger dramatisch als gedacht.
Die OP selbst hat nicht lange gedauert (ich meine um die 2 Stunden).
Der Hund war am nächsten Tag zumindest von der Narkose gut erholt.
Die ersten zwei bis drei Woche ist absolute Ruhe angesagt. Drei Mal 5 Minuten am Tag an der Leine raus, nur zum Lösen und ein bisschen bewegen. Ansonsten Ruhe halten.
Die Hunde sollten auf jeden Fall einen Kragen tragen und die Wundnaht muss gut beobachtet werden, zudem bekommen sie Medikamente (Schmerzmittel und ich glaube auch Antibiotika) für ca. 10 Tage.
Die Rehazeit insgesamt dauert nach der OP ca. 8 Wochen. Ab dritte, vierte Woche darf der Hund mehrfach am Tag schon etwas länger gehen und das wird weiter gesteigert. Einen genauen Zeitplan gibt es vom Arzt mit.
Meine Pflegehündin war an sich schon sehr ruhig und hat so oder so viel gelegen und sich freiwillig nur für das nötigste bewegt, von daher war das ruhig halten recht einfach.
Nach den zwei Wochen, als sie gemerkt hat, dass der vorherige Schmerz weg war, wollte sie schon wieder laufen und mit dem operierten Bein ist sie dann auch beim langsamen Gehen vermehrt aufgetreten.
Die Fäden wurden nach 14 Tagen gezogen und ab dann durfte der Hund auch etwas mehr belastet werden.
Alles in allem war das eigentlich alles einfacher als gedacht und man sah die deutlich größere Bewegungsfreude ohne Schmerzen recht schnell.
Inzwischen ist sie vermittelt und gesundheitlich top und auch das Ergebnis vom Nachröntgen nach Abschluss der 8 Wochen Rehazeit war absolut zufriedenstellend.