Beiträge von gorgeous2000

    Sieht vielleicht mehr aus als es ist.

    Aus meiner Sicht ist der Hund einfach nur grundimmunisiert worden.

    Also einmal alles am 13.03. und dann noch mal am 04.04.. Zwischen den beiden ersten Impfungen zur Grundsimmunisierung dürfen maximal 4 Wochen liegen.

    Tollwut und Leptospirose werden im Impfpass an anderer Stelle eingetragen ald die anderen 4 Impfungen (SHPP).

    Bekommen hat er aber nur zwei Mal eine Spritze.

    Dann eine Wurmkur und einmal wahrscheinlich ein Spot on gegen Ektoparasiten.

    Das sind genau die Behandlungen, die für die Ausreise nötig sind.

    Da der Hund vorher schon länger im Tierheim war, heißt es aber auch, dass er da scheinbar nicht geimpft wurde, sondern nur passend ausreisefertig gemacht wurde.

    Von daher hat er einfach das Minimum an Impfungen bekommen.

    Jeder Welpe wird in den ersten Monaten deutlich mehr geimpft nach unserem aktuellen Impfschema.

    Dein Hund ist ausreichend grundimmunisiert und ich würde mit dem TA abklären, wie weiter geimpft wird und mich da auf das Nötigste beschränken.

    Tollwut alle 3 Jahre, Leptospirose und Zwingerhusten (Parainfluenca) machen die meisten Tierärzte einmal im Jahre und Staupe, Hepatitis und Parvovirose alle 2 bis 3 Jahre.

    Du kannst die zukünftigen Impfungen also alle etwas entzerren und den Hund damit entlasten.

    Leinenführigkeit lernt kein Hund von heute auf morgen, das ist ein echtes Fleißkärtchen, das man sich sehr lange erarbeiten muss.

    Vor allem funktioniert es nicht, wenn der Hund auf der einen Seite das Ziehen schon gelernt hat oder weiter lernt und auch nicht, wenn man verschiedene Dinge probiert, von denen der Hund gar nicht weiß, was man von ihm will.

    Ich würde es auch strukturiert über zwei Führmethoden aufbauen.

    Geschirr + lange Leine = Hund darf (noch) ziehen
    Halsband + kurze Leine = es wird geübt

    Im normalen Alltag ist es einfach unmöglich, IMMER konsequent so zu gehen, dass der Hund gar nichts erst ins Ziehen kommt. Man hat es ja auch mal eilig, keine Lust zum Üben, der Hund soll ja auch was vom Spaziergang haben usw.

    Von daher Geschirr UND Halsband an den Hund und eine Leine nehmen, die man lang und kurz stellen kann.

    Wenn ich weiß, der Hund soll jetzt erst mal pinkeln, schnüffeln, sich bewegen, nimmt man die lange Leine und kommentiert auch nichts und übt auch nichts.

    Wenn man eine Einheit üben will, holt man den Hund ran, schnall die Leine um und stellt sie kurz. So hat der Hund ein Ritual, dass später anzeigt, jetzt wird geübt.

    Und man selbst hat für sich auch einen Anfang, damit man sich konzentrieren kann.

    Man macht also eine kleine Einheit Leinenführigkeit, belohnt ordentliches Gehen, baut Richtungswechsel mit ein und sieht zu, dass der Hund aufmerksam ist. Am Anfang sind die Einheiten noch sehr kurz und man hört auf, wenn es gerade gut läuft.

    Dann holt man sich den Hund wieder ran, schnall wieder um und gibt ihn frei, dass er wieder machen kann, was er will.

    Die Übungseinheiten werden nach und nach verlängert.

    Erst übt man möglichst ohne Ablenkung, später mit steigender Ablenkung.

    Da der Hund das Ziehen ja jetzt schon gelernt hat bzw. noch gar nicht weiß, wie er sich anders verhalten soll und was Du von ihm eigentlich willst, wird das ganze jetzt auch entsprechend länger dauern.

    Von daher heißt es, dran bleiben und Struktur in die Sache bringen und dann hat man am Ende auch ein gutes Ergebnis.

    Man kann es auch so handhaben, dass man, wenn es möglich ist, den Hund frei laufen oder an der Schleppleine laufen lässt und da dann nicht einwirkt, sobald man aber die kurze Leine dran macht, wird ordentlich gegangen - und zwar immer.

    Wichtig ist, dass der Hund erst mal einen Unterschied erkennt und Du belohnenswerte Situationen schaffen kannst. Und das Üben einen Anfang und ein Ende hat.

    Wenn man immer mit der gleichen Leine geht, den Hund ziehen lässt, dann, wenn es einen nervt, wieder anfängt, irgendwie einwirken zu wollen und wenn das nicht klappt, den Hund wieder ziehen lässt, wird man nie zum Ziel kommen.

    In diesem Fall geht es wirklich darum, dass ein Profi mal eine analytische Einschätzung BEIDER Hunde und deren Beziehung untereinander vornimmt. Hier wäre Thomas Baumann z.B. ein echter Fachmann.

    Mich würde noch interessieren, ob die Hunde kastriert oder nicht kastriert sind?

    Der Tipp von der Trainerin, dass euer Ersthund auch immer als erstes alles bekommt/dran ist, muss nicht unbedingt förderlich sein.

    Wer zuerst und wer zuletzt, spielt im menschlichen Management erst mal keine Rolle, kann aber eine ungeklärte Beziehung unter den Hunden deutlich verschlimmern, wenn ihr zum Beispiel genau den falschen Hund so hervorhebt. Der erste ist nicht automatisch "Chef".

    Für eine franz. Bulldogge ist das Verhalten an sich nicht ungewöhnlich, wenn man sich den Ursprung der Rasse mal ansieht. Zudem diese Hunde ja kaum Mimik haben und somit solche Attacken vielleicht als unvermittelt auftreten, es aber womöglich gar nicht sind.

    Da gilt einfach abzuklären, ob es nicht doch Vorzeichen gibt, die ihr überseht.

    Wenn das nicht der Fall ist, ist wahrscheinlich davon auszugehen, dass der Hund von seiner Zuchtlinie/Genetik her nicht in Ordnung ist und evtl. eine idiopathische Aggression zeigt. Die kann man leider aber nicht genau diagnostizieren.

    Aber ihr beschreibt ja konkrete Situationen, in denen die Attacken passieren und womöglich gibt es doch einen Ursprung und aufgrund nicht vorhandener Mimik sieht es aus, als kämen die Attacken aus dem Nichts.

    Momentan würde ich die Hunde erst mal sichern, trennen, evtl. Maulkorb für die Bulldogge, falls möglich.

    Und dann einen erfahrenen Trainer drauf gucken lassen zwecks Beziehungsanalyse. Hier geht es erst mal nicht darum, irgendwelche Tricks zu lernen oder zu trainieren, sondern von Grund auf erst mal zu schauen, ob die beiden Hunde zusammen überhaupt eine Chance haben.

    Und erst dann, wenn man das weiß, kann man entscheiden ob Behalten oder Abgeben in Frage kommt.

    Ist wahrscheinlich eine Teacup-Version und damit sollte man besser die Finger davon lassen.

    Der Malteser an sich ist doch schon ein kleiner Hund. Da alles noch kleiner und kürzer zu züchten, geht mit Sicherheit auf Kosten der Gesundheit des Hundes. Und unter 2 kg - das ist im Alltag wirklich ein Problem. Mit so einem Minihund kann man gar nichts mehr machen - außer den vielleicht in einer Tasche rum zu tragen.

    Hier findest Du den Rassestandard vom VDH: http://www.vdh.de/welpen/mein-welpe/malteser

    Beim VDH findest Du auch seriöse Züchter.

    Erwünschtes Verhalten wird Belohnt, unerwünschtes ignoriert.

    Da mag schon der Fehler im System liegen. Unerwünschtes Verhalten kann ich nicht ignorieren, außer es handelt sich um aufmerksamkeitsheischendes Verhalten.
    Ansonsten wird Ignorieren als stille Zustimmung gewertet bzw. die Frage ist, ob der Hund überhaupt merkt, wenn sein Verhalten ignoriert wird.

    Erwünschtes Verhalten zu belohnen ist richtig und das sollte man auch so viel machen, wie möglich.

    Allerdings braucht der Hund genauso gut Grenzen gesetzt und es muss ihm vermittelt werden, was erlaubt ist und was nicht. Gerade durch kleine Konflikte/Diskussionen zwischen Mensch und Hund entsteht eine ernsthafte Beziehung. Ich kann meinen Status verdeutlichen und der Hund ist froh, wenn er geführt wird. Und dann habe ich eine gute Basis.

    Zum Grenzen setzen zählt nicht, wer zuerst durch die Tür geht und wer zuerst frisst und solche althergebrachten Geschichten. Das hat gar keine Auswirkung auf Beziehung.

    Sondern einfache Dinge, wie dem Hund auch mal etwas strikt verbieten, ihn in der Bewegung einzuschränken, in sein Körbchen zu schicken usw. und das halt alles situativ. Ihm also auch mal was abverlangen, selbst aktiv und nicht nur der Leckerchengeber sein.

    Bei einem Jagdhundetypus wäre es zudem sehr wichtig, eine entsprechend gute Frustrationstoleranz und Impulskontrolle einzuüben, damit er auch unter schwieriger Ablenkung (wie bei euch Hundebegegnungen) kontrollierbar bleibt.

    Im Konflikt "Hundebegegnunge" selbst kannst Du momentan erst mal wenig machen, am besten zeitweise einfach mal gar nichts. Auf der anderen Seite müsstest Du an anderer Stelle prohphylaktisch für solche Situationen ein Abbruchsignal, Orientierung an Dir, Leinenführigkeit, Frustrationstoleranz, Impulskontrolle usw. üben, um es später im schwersten Konflikt überhaupt anwenden zu können.

    Also quasi erst mal "trocken" gewisse Grundregeln üben und dann erst anwenden, wenn diese sicher funktionieren. Im Training muss die Ablenkung später mit eingebaut werden und auf verschiedenen Umgebungen verallgemeinert werden. Und est dann wird in einer kontrollierbaren Hundebegegnung weiter geübt.

    Ich denke, ohne eine entsprechend guten Trainer kommst Du hier gerade nicht weiter.

    Deine bisherigen Trainer waren scheinbar nicht entsprechend qualifiziert.

    Du brauchst jemanden, der erst mal ein grundlegendes Anamnesegespräch mit Dir führt und einen vernünftigen und praktikablen Trainingsplan erstellt und der nicht mit Dir direkt bei einer Hundebegegnunge übt. Das KANN nicht funktionieren.
    Ein Trainer, der erst mal an anderer Stelle und im leichter machbaren Bereich anfängt, der vielleicht zuhause etwas verändert, die grundlegend erklärt, wie Hunde lernen usw. würde ganz anders an die Sache ran gehen.

    Und meistens ist es tatsächlich so, dass der Ansatz bei Dir zuhause geändert werden muss. Das Verhalten draußen ist nur das Symptom, die Ursache liegt sehr wahrscheinlich im gesamten Umgang mit dem Hund. Und da muss ich ansetzen, wenn ich grundlegend etwas ändern will.

    Das Symptom zu behandeln bringt in den meisten Fällen keinen langfristigen Erfolg, wenn die Ursache nicht behoben wird. Kann sein, dass Du mit einer Hauruck-Methode das Symptom abstellen kannst, aber dann wirst Du an anderer Stelle wieder neue Probleme haben.

    Aber wie kommt es denn dass so eine Rasse dann überhaupt zugelassen wird, ich war immer so naiv zu denken, dass auf sowas auch geachtet wird

    Viele der auch heute noch gezüchteten Rassen gibt es ja schon sehr lange. Allerdings verändern sich diese auch.
    Hundezucht und vor allem auch der VDH ist ein riesengroßer Wirtschaftszweig der "Hundeindustrie".
    Und wie überall in der Wirtschaft, bestimmt die Nachfrage das Angebot.

    Kurznasige Rassen sind halt gerade in Mode und werden dann natürlich vermehrt "produziert".

    Gesundheit ist in vielen Fällen bei Rassehunden kein Hauptaspekt, hauptsächlich wird auf Optik und Rassestandard gezüchtet.

    Klar gibt es vorgeschriebene Untersuchungen bzw. Kriterien für die Zuchtzulassung, die ein Hund erfüllen muss. Diese sind aber von Rasse zu Rasse unterschiedlich.
    Und innerhalb einer Rasse, wo es vielleicht die "alten" Exemplare gar nicht mehr gibt bzw. der Rassestandard sich mit der Zeit stark verändert hat (und zwar danach, was dem Menschen gefällt), hat man dann eben auch nicht mehr viel Auswahl an Zuchttieren.

    Aus meiner Sicht, müsste man sich eigentlich von solchen Rassen verabschieden oder Rückzüchtungsprojekte angehen, wenn man diese, falls überhaupt möglich, wieder gesund kriegen will. Wenn aber kein entsprechend gutes Genmateriale mehr verfügbar ist....


    Bei einer franz. Bulldogge muss man sich einfach bewusst machen, dass man genau diesen Markt an kranken Tieren unterstützt und entsprechend Geld zurück legen für Gaumensegelverkürzung usw.
    Und zusätzlich hat man IMMER das Risiko, dass jede Narkose bei kurznasigen Hunde extrem riskant ist und es gibt viele Tierärzte, die solche OPs gar nicht anbieten bzw. sich nicht zutrauen.

    Grundsätzlich kann man sagen, dass jede Rasse, die stark in Mode gekommen ist, danach komplett kaputt gezüchtet ist.

    Guck Dir die Berner Sennenhunde (die Lebenserwartung ist stark herabgesetzt, die Gesundheit sehr fragwürdig und die Charaktere total weit weg von dem, wie sie eigentlich sein sollten), die Golden Retriever (Wesensschwächen, HD, ED, sogar gehäuft Fälle idiopathischer Aggression) und auch die Labrador Retriever an. Da noch einen halbwegs guten Züchter zu finden, ist schon echt schwierig, obwohl es nach wie vor viele Züchter gibt.

    Und gerade beim Labrador sieht man, wie stark diese Rasse sich verändert hat. Wenn man sich mal in England diese Hunde ansieht, sieht man einen himmelweiten Unterschied zu den "Showschlachtschiffen", die hier bei uns hauptsächlich gezüchtet werden.
    Aber diese Schlachtschiffe mit Senkrücken und Hängebauch gewinnen halt auch die Ausstellungen und werden ergo zur Zucht eingesetzt.
    Und solange der Käufer diese Markt bedient, wird sich da auch nichts ändern.

    Rassehundzucht sollte man immer kritisch beäugen. Nicht alles, wo VDH drauf steht, bürgt automatisch für Qualität. Schwarze Schafe gibt es überall und man muss schon sehr genau hinsehen, wem man da sein Vertrauen schenkt (und am Ende auch sein Geld).

    Von einer qualzüchtigen Moderasse wie der Bulldogge würde ich auf jeden Fall deutlich Abstand nehmen und dieses Angebot boykottieren.

    Ist eine franz. Bulldogge jetzt schon im Gespräch? Habe ich irgendwie verpasst.

    Abgesehen von den gesundheitlichen Aspekten (Qualzucht, egal woher), sind das echte Bollerköppe, die zwar sicher gut was abkönnen, die aber aus meiner Sicht auch zu penetranten und nervigen Verhalten neigen.

    Ich finde die nicht so einfach zu erziehen, weil sie sich wenig annehmen und immer mit dem Kopf durch die Wand wollen.

    Ist zwar ein kleiner Hund, aber dennoch mit viel Kraft und Power. Muss man mögen.

    Wenn es um die passende Rasse geht, gibt es sicher noch deutlich besser geeignete Alternative, wenn man bei der Gruppe der Gesellschafthunde guckt.

    Alle anderen Gruppen beinhalten größtenteils (ehemalige) Arbeitshunde und die kommen eher nicht in Frage, wenn ein Hund in der Familie einfach nur so mit laufen soll.

    Ich denke nach wie vor, dass es Sinn macht, sich einen seriösen Tierschutzverein auszusuchen und sich bezüglich des passenden Hundes Vorschläge machen zu lassen und dann mal weiter zu schauen.

    Wir haben halt ein paar bedenken bei Hunden aus dem TTierschutz. So zbsp das man was wir so bisher Im Internet gelesen hat, oft nicht die Möglichkeit hat den Hund groß kennenzulernen. Man muss sich also auf die Einschätzung der Tierschützer verlassen und die haben ja aber leider auch oft nicht so viel Zeit für die einzelnen Hunde? Dann haben die ja oft auch keine schöne Vergangenheit und sind sicherlich traumatisiert, hat man dann nicht genauso viel zu tun wie mit einem Welpen? Und unsere größtes Problem, wir wären grundsätzlich bereit auch ein Stück zu fahren um den Hund dann abzuholen aber 200-300 km sind da schon die Grenze... Denn nach dem Flug mag ich den Hund nicht noch quer durch Deutschland fahren. Lassen sich die Vereine dann auch darauf ein den Hund zu einem bestimmten Flughafen zu bringen?
    Vlt hast du ja ein paar Erfahrungen mit TTierschutzhunden und kannst uns unsere Sorgen nehmen?

    Es gibt immer die Möglichkeit, sich passende Hunde auf Pflegestellen anzusehen, die vielleicht sogar schon so ähnlich leben wie er es bei euch tun wird. Die Pflegestellen können einen beraten und bei der Suche nach dem richtigen Hund helfen.

    Nicht jeder Tierschutzhund ist traumatisiert, ein Verein würde einer Anfängerfamilie einen solchen Hund auch nicht geben.

    In deutschen Tierheimen sitzen eher die Hunde, wo die ehemaligen Besitzer sich total überfordert haben, entweder weil der Welpe dann doch schnell zu anstregend wurde oder die Hundeanschafftung unüberlegt angegangen wurde oder weil sich die Lebensituation geändert hat oder oder oder.

    Ein Welpe ist wirklich eine Herausforderung und für die meisten Anfänger aus meiner Sicht meistend deutlich ungeeigneter als ein gut ausgesuchter fertiger Hund.

    georgous darf ich fragen wieso du sagst ein Kind darf nicht bevor es 14 ist allein mit dem Hund ne runde gehen? Wir planen ja einen kleinen Hund aufzunehmen und ich sehe hier viele sogar wesentlich jüngere Kinder mit dem Hund gehen. Ich würde sie jetzt nicht mit 6 allein gehen lassen, aber in 1-2 Jahren wenn sie geübt genug im Umgang mit dem Wusel ist, sehe ich da zumindest bei meiner Großen kein Problem?

    Das hat mit der Größe des Hundes nichts zu tun, sondern ist pro Bundesland gesetzlich geregelt. Und es ist immer eine Frage der Versicherung für den Fall der Fälle, das was passiert.

    Aber auch unabhängig davon kann ein kleines Kind sehr schnell in Situationen geraten, die es nicht handhaben kann. Man trifft ja draußen auch andere Leute/Hunde und Du glaubst gar nicht, wie schwer es einem da als Erwachsener teilweise schon fällt, gewisse Situationen zu managen, egal wie nett der eigene Hund ist.

    Ich finde schon, dass ein Hund passen könnte, wenn ihr euch der Mehrarbeit deutlich bewusst seid.

    Allerdings würde ich von einem Welpen abraten, sondern lieber im Tierschutz schauen, ob da ein passender Hund dabei ist.
    Bei einem "fertigen" Hund kann man direkt sehen, wie er tickt und das macht die Sache einfacher.

    Klar sagt man immer, den Welpen können wir so erziehen, wie wir es wollen und der wächst mit in der Familie auf, ABER ein Welpe macht bis zum erwachsen sein sehr viel Arbeit, sie entwickeln sich so schnell, dass es als Hundeanfänger nicht einfach ist, erzieherisch entsprechend zu reagieren.

    Und kleine Hunde und kleine Kinder sind meistens eine schlechte Kombi. Welpen haben spitze Zähne, erfahren ihre Umwelt auch erst mal mit diesen und machen viel Quatsch - vor allem in einem trubeligen Haushalt mit Kindern. Da wird ein Welpe schlecht zur Ruhe kommen können.

    Spazieren gehen dürfen Deine Kinder noch nicht mit dem Hund, das geht erst ab 14. Abgesehen davon, dass Kinder nicht gut überschauen können, wenn sie draußen mit dem Hund in irgendeine blöde Situation geraten. Von daher also niemals Kinder mit dem Hund alleine raus lassen.

    Bezüglich Kurzhaar-Hund: klar ist das Fell pflegeleichter, aber es haart auch stetig. Man hat also viele kleine kurze Haare überall rum fliegen und in den Klamotten pieken.