Ich musste etwas nachdenken, aber diese psychische Gewalt konnte ich eine Zeitlang zwischen einem Hundehalter/Hundgespann hier sehen und empfand es als Zusehender schon sehr gewaltsam.
Es gab hier einen (habe ihn schon lange nicht mehr gesehen), der ist mit seinem Hund nicht Gassi gegangen sondern marschiert. Und das Feldwebel gleich an der kurzen Leine, der Hund (ein Rüde) durfte weder links noch recht gucken, nicht schnüffeln und keinen Millimeter vom Bein weichen. Und das immer. Wann immer ich die gesehen habe. Ohne Hund, mit Hund, von der Ferne und von Weitem.
Ich habe nie körperliche Gewalt gesehen. Also das der Hund nun geruckt wurde, geschlagen oder anderweitig getriezt. Aber der Hund war durch die ständigen Kommandos (Hier! Fuß! Aus! Hier! Fuß! Fuß) so gestresst, dass der unter dieser maßlosen Gewalt wirklich litt. Man sieht es ihm ja körpersprachlich an. Abgesehen davon, was ein solches Verhalten auch im Halter selbst auslöst, was dann den Hund auch beeinflusst.Ich fand dieses ganze Verhalten schlimmer, als den Hundehalter, der den Hund vielleicht mal ruckt, oder ihn körperlich ein wenig in die Spur bringt (und damit meine ich nicht verprügeln, sondern eben den kurzen Leinenruck, Maul zu halten, oder was weiß ich). Dieser Hund hatte Dauerstress.
Und nein, Ansprechen nutzte nichts.
Aber nun habe ich sie schon ewig nicht mehr gesehen.
Sowas finde ich auch schlimm, leider sind meine Schwiegereltern das perfekte Beispiel dafür wie Gewalt aussehen kann ,ihr Hund darf auch nur neben ihnen laufen, schnüffeln darf sie kaum oder gar nicht , Sie bekommt Kommandos ohne Ende und sobald sie was falsch macht, bekommt sie einen heftigen Leinenruck natürlich am Halsband oder sie wird angeschrien ,ich habe wirklich noch nie gesehen dass sie gelobt wurde und bei so was blutet mir wirklich dass Herz
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Ihr Hund ist wirklich die ganze Zeit gestresst, weil er Angst hat dass gleich die nächste Strafe kommt.
Ich finde sowieso traurig dass manchen Leuten es leichter fällt ihren zu bestrafen als zu loben :/ .