Beiträge von Angilucky2201

    Ich finde es unfair dem Hund gegenüber, wenn er als quicklebendiger Welpe zu älteren, gesundheitlich eingeschränkten Leuten kommt.

    Das ist doch kein Leben für einen jungen Hund.

    Also, es ist nicht, so, dass der Hund überhaupt keinen Auslauf bekommt. Meine Eltern haben mehrere Parks in der Nähe, wo der Hund sich austoben kann. Ja, meine Eltern müssten sich mal ab und zu auf eine Bank setzen, aber das dürfte doch kein Problem sein .

    Meine Eltern können ja auch noch Auto fahren, also so eingeschränkt sind sie nicht, nur sie können halt keine riesen Strecken mehr laufen, sondern laufen halt gemütlich, und meine Mutter bräuchte für größere Strecken ihren Rollator, aber meine Mutter möchte sofort am Rückruf arbeiten, es ist ihr sehr wichtig, dass der Hund auch mal ohne Leine laufen kann und nicht am Rollator laufen muss, wenn sie länger unterwegs sind.

    Und da es viele kleine Hunde auch dort gibt, werden sich bestimmt auch ein paar Spielkameraden finden, mit denen er sich dann austoben kann.

    Das Bücken ist natürlich wirklich eine Sache, an die meine Eltern denken müssen.

    Gerade als Welpe werden sie ihn oft tragen müssen, und mein Vater kann sich nicht mehr so gut bücken.

    Sie wollen ja auch gerne eine Hündin, und die sind ja noch etwas kleiner.

    Ich werde da echt nochmal fragen, ob sie sich darüber auch Gedanken gemacht haben, man unterschätzt sowas ja gerne.

    Der Havaneser steht bei meinen Eltern nun ganz oben auf der Liste. Sie finden, dass er sich am passendsten anhört.

    Aber die anderen Rassen wollen sie sich trotzdem auch noch anschauen.

    Ist der Tibet Terrier eigentlich so ähnlich wie ein Havaneser? Könnte der evtl. auch passen?

    Meine Eltern fanden den Zwergspitz auch noch toll, aber ich glaube, der passt nicht so wegen des Wach- und Schutztriebs, oder?

    Ein bisschen wäre kein Problem, nur sollte es nicht zu extrem, sein, weil meine Eltern ab und zu Besuch bekommen.

    Und verträglich sind die auch nicht gerade, oder ?

    Bis jetzt steht auf der Liste

    Havaneser

    Malteser

    Bolonka

    Und Coton de Tulear.

    Wollen sich meine Eltern alle mal anschauen.

    Das Alter spielt eigentlich keine Rolle,sondern die Mobilität. Und die ist nun einmal stark eingeschränkt. Wie soll der Welpe sauber werden? Da müssen deine Eltern mehrmals täglich flugs die Treppen hinunter laufen, und das über mehrere Wochen, wenn es schlecht läuft.

    Ich kann den Wunsch nach einem Hund nachvollziehen, aber nicht den nach einem Welpen. Die Beratungsresistenz deiner Eltern kann ich an der Stelle nicht nachvollziehen. Nicht jeder Wunsch kann oder sollte erfüllt werden.

    Es muss ja auch kein Hund aus dem Auslandstierschutz sein, einfach mal im Tierheim nachfragen.

    Ja, ich weiß, was du meinst. Bei einem Welpen müsste man natürlich schnell sein, meine Mutter sagt aber immer, sie schafft das schon. Sie ist da leider auch echt dickköpfig.

    Ich möchte auch nicht bestreiten, dass sie es überhaupt nicht hinbekommen, aber ich könnte mir schon vorstellen, dass es anstrengend wird.

    Meine Mutter kann die Treppe auch normal laufen, aber für größere Strecken braucht sie den Rollator als Unterstützung, weil ihre Beine dann anfangen zu kribbeln.

    Durch die gesundheitlichen Probleme wirken sie etwas älter, aber meine Eltern sind noch mobil.

    Ein Hund könnte ihnen auch helfen, noch mobiler zu werden. Meinen Eltern fehlt echt etwas Bewegung.

    Das hört sich ja super an :)

    Also, den Malteser werde ich meinen Eltern auch mal vorschlagen.

    Meine Eltern sind beide 56 Jahre alt .

    Ich sage meinen Eltern auch immer wieder, dass ein Welpe echt anstrengend werden kann, aber sie sagen, dass sie es schaffen werden. Meine Mutter möchte noch mal einen Hund großziehen. Sie hatten ja schon mal einen Welpen, aber das ist natürlich schon einige Zeit her, also wissen sie, dass die Zeit anstrengend sein wird.

    Aber ich werde trotzdem nochmal mit ihnen reden.

    Ich finde die Aussage schwierig, dass meine Eltern keinen Hund nehmen sollten.

    Ja, mein Vater und meine Mutter haben natürlich ihre gesundheitlichen Einschränkungen, aber es ist nicht so, dass sie gar nicht mehr laufen können.

    Meine Mutter kann problemlos drei Mal am Tag mit dem Hund spazieren gehen – sie schafft nur keine zwei Stunden am Stück mehr, ohne eine Pause einzulegen.

    Bei meinem Vater ist es etwas tagesabhängig: An guten Tagen kann er ebenfalls mit dem Hund laufen, allerdings auch keine zwei Stunden am Stück.

    Meine Eltern sind also durchaus noch mobil. Der Hund könnte sie jederzeit begleiten – sei es beim Spaziergang durch die Stadt, beim Besuch von Familie oder Bekannten. In meiner Familie haben viele selbst Hunde oder einen Garten, in dem sich der Hund austoben könnte.

    Außerdem kennt meine Mutter mehrere Personen, die bei Bedarf auch mal für ein paar Stunden auf den Hund aufpassen würden.

    Sie möchte unbedingt am Rückruf arbeiten, damit der Hund sich im Park frei bewegen und austoben kann.

    Eine Bekannte meiner Mutter wohnt sogar direkt gegenüber und hat selbst zwei kleine Hunde. Das heißt, meine Mutter könnte sich mit ihr zum Spazierengehen verabreden – vielleicht verstehen sich die Hunde ja gut und können gemeinsam spielen.

    Meine Mutter weiß auch, dass der Hund geistige Beschäftigung braucht, und würde ihn selbstverständlich auch zu Hause auslasten.

    Sie haben zudem einen Balkon, auf dem der Hund sich jederzeit aufhalten und entspannen kann.

    Eine Katze kommt für meine Eltern nicht infrage, da mein Vater eine Allergie hat.

    Alter ist keine Krankheit und ich schätze alte Menschen unglaublich, aber bei einem bereits derart fortgeschrittenen Mobilitätsverlust wäre ich sehr vorsichtig Planungen für die nächsten 10-15 Jahre anzustellen.

    Ich sage nicht, das geht nicht, aber ihr braucht einen bombenfesten Plan B. Ein Familienangehöriger muss garantiert einspringen können. Ihr seid einen Sturz, einen Herzinfarkt, eine Lungenentzündung von der großen Katastrophe entfernt. Auch wenn das nur einen Elternteil betrifft, das wirft alles durcheinander...

    Und klar, junge Menschen brauchen auch einen Plan B.

    Da gebe ich dir recht, es ist ja auch immer so eine Sache, ob die Hunde sich verstehen. Ich habe ja selber auch 2 Hunde und Amy ist ja unverträglich, weshalb ich, solange sie da ist, nicht einfach den Hund nehmen könnte. Gut, Amy ist jetzt schon 15, aber sie kann ja trotzdem noch einige Jahre leben, und ich weiß auch noch nicht, was danach kommt. Wenn es machbar ist, würde ich den Hund natürlich jederzeit aufnehmen, aber man weiß ja nie was alles so kommt.

    Wer jetzt schon auf einen Rollator angewiesen ist bzw nur kleine Runden laufen kann, wie aktiv und beweglich wird man dann in wirklich realistischer Einschätzung in 10, 15 Jahren sein?

    Dazu kommt, daß Welpen und Junghunde aller Rassen aktiv sind und vor jugendlicher Energie strotzen, auch die kleinen Wuschelhunde.

    Ich sehe hier auch eher einen bereits erwachsenen Hund im mittleren Alter.

    Die Sorge habe ich natürlich auch:/ da meine Eltern gesundheitlich ja nicht mehr so gut dastehen.

    Ich kann den Wunsch nach einem Welpen natürlich auch verstehen.

    Meine Eltern sagen immer, dass der Hund so auch ihren Alltag sofort mitbekommt und sich anpassen kann.

    Aber so ein kleiner Hund kann natürlich locker 14-15 Jahre leben, und wer weiß, wie es dann bei meinen Eltern aussieht.

    Ich oder meine Schwester könnten ihn evtl nehmen, wenn es gar nicht mehr geht, aber 100 Prozent kann ich da nicht geben.