Beiträge von pimpfi

    Zitat

    Bei der Fährtensuche sucht der Hund ja eine Bodenverletzung,beim Mantrailing den Geruch eines bestimmten Menschen

    solche Aussagen finde ich immer besonders lustig, als ob der Hund wüßte, ah hier wird nach Bodenverletzung gesucht, hier muß ich fährten und im umkehrschluss.... ah hier Menschengeruch..... ich würde mal sagen bei beiden orientiert sich der Hund sowohl am Geruch des Menschen, als auch an den Bodenverletzungen.

    Ich mach mit Karli beides und wir haben mit trailen angefangen und bauen jetzt fährten auf, bisher gibt es kein Problem, nur weil wir beides gleichzeitig machen

    Ich brauch mal eure Meinung, heut beim stöbern bin ich auf folgende anzeige gestoßen:

    http://sachsen.kijiji.de/c-Tiere-Hunde-…QQAdIdZ94819913

    ich dachte, ich trau meinen Augen nicht, vorrangig nicht einmal der graußamkeit wozu Menschen fähig sind, sondern gerade auf dem zweiten Bild erkenne ich Karli wieder!!! Dann laß ich die Beschreibung, das Alter passt voll auf Karli, der Hund sieht abgesehen von den Entstellungen aus, wie Karli (ist meine Meinung)... ich habe die Pflegestelle angeschrieben, der jetzige Pflegepapa denkt, dass hier Rottweiler mitgemischt hat, ich glaub es nicht. Ich habe jetzt noch einmal geschrieben, ob er evtl. weiß, woher die Maus kommt.... mir wird schlecht, wenn ich dran denke, dass es wirklich ein Wurfgeschwisterchen von Karli sein könnte, der man so etwas angetan hat, zumahl ich weiß, dass es im Wurf 2 Hündinnen waren und außer Karli alle nur Braun/Schwarz in der Hauptfarbe waren.

    Ich häng jetzt mal ein Bild von Karli an und hätte gern eure Meinung, ob ihr auch in diesen beiden Hunden Ähnlichkeiten vom Aussehen enddeckt?

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    Also Karli ist zum Glück nicht streitlustig, sondern geht Streit soweit es möglich ist aus dem Weg.

    Wie kann man sich denn euer modifiziertes Mantrailing vorstellen?

    Zitat

    was mir gerade noch auffällt, hat Karli auch so eine Schlabberhaut?

    Also an den Schenkeln eher weniger, aber am Hals, da kann man die Haut in alle richtungen ziehen und er merkt es noch nicht einmal :D

    Ok, nun mal meine Meinung dazu: Ich sehe alles, den sogenannten richtigen Hundesport und den "Funsport" Wobei ich selber bei Agility noch einmal trennen würde.

    Ich bin in einem SV Verein, wo natürlich hauptsächlich Schutzdienst gemacht wird, die Hunde auf die BH vorbereitet werden, Fährte etc. Nun haben wir aber auch Hunde dabei, die für Schutzdienst z.b. nicht geeignet sind, meiner eingeschlossen. Für mich steht auf SV Seite die RH 1 im Vordergrund und es hat sehr viele Gründe, warum Agility bei mir nur unter "Fun" im Verein gilt.

    Ich mache Agility, einmal wöchentlich richtig mit einer Trainerin aus der Hundeschule. Hier geht es aber nicht darum, den Hund "Wettkampffertig" zu machen, sondern vielmehr geht es darum, die Hund-Mensch Beziehung zu stärken, die Sauberkeit heraus zu arbeiten und dass alles nicht in einer Geschwindigkeit, wo man selber nicht mehr weiß, wo man gerade läuft. Dieses Training macht mir richtig Spaß und bringt mich und Karli gerade in unserer Bindung sehr viel weiter. Zumahl hier auch wirklich seitens der Trainerin gute Lösungsansätze kommen, fals es Fehler gibt.

    Dann hab ich den vollen Gegensatz. Einmal in der Woche treffen sich einige aus dem Verein zum Agility. Zum einen kann man wirklich sagen, dass es nur Frauen sind. Zum anderen ist hier die s.g. Trainerin selber jemand, die ihre ersten beiden Hunde hat, auf Tunieren startet und genau so sieht dann auch das Training aus, es wird hauptsächlich auf Schnelligkeit trainiert, wenn ich Einwände habe, dass ich mit meinem etwas langsamer machen möchte, kommt mir der Satz entgegen : " Ja aber wenn du mal auf Tunieren starten möchtest".... ich möchte mit Karli nicht auf Tunieren starten und das ist auch bekannt. Mir geht es mehr um das gute Zusammenarbeiten. Deshalb sehe ich dieses Training auch wirklich mehr als Fun, wo ich einfach mein Ding durchsetze. Was mich persönlich einfach ärgert, ist dass es einige gibt, die Trainer sein möchten, aber außer ihren eigenen Hund die anderen Hunde nicht einschätzen können, denn auch im Agility ist nicht jeder Hund gleich.

    Da ich wie gesagt beide seiten kenne, vereinsmäßig und Hundeschulmäßig ist es für mich eher wirklich eine Funsportart.

    Zum Charackter:

    Also zum einen ist Karli sehr verspielt, ist ohne Leine sehr verträglich, geht Streit lieber aus dem Weg, jedoch auch, wenn ihm alles zu stressig wird, dann fängt er an, sein Ding zu machen (Bsp. eine Horde Junghunde tobt um ihn rum). Er ist sehr verschmust, in der Wohnung mittlerweile sehr ausgeglichen, braucht aber tägliche Bewegung und Kopfarbeit. Er hat einen starken Jagdtrieb, wobei ich mitlerweile herausgefunden hab, dass er in den meisten fällen neben seinem rüsseln dennoch mitbekommt, was ich mache, auch wenn es nicht so aussieht. Er ist agil und macht für Futter recht viel, aber nicht alles!

    Zum Wesen ansich: ich sag immer, er ist ein kleiner unsicherer Macho, wenn man ihn nihct kennt, könnte man manchmal denken, ich hab ein kleines aggressives Monster an der Leine, Leute, die für ihn bedrohlich aussehen, werden angepöpelt, lässt man die leine aber locker, dann bleibt er entweder pöbelnd 1m vor der Person stehen, oder er geht im endeffekt doch freudig hin. So, und nun der totale Gegensatz von diesem Verhalten: Karli wird als Besuchshund im Pflegeheim eingesetzt, dort sind einige alte Menschen, die er auf der Straße anpöbeln würde, im Pflegeheim lässt er sich von diesen ohne probleme sofort streicheln.

    Hundebegegnungen laufen ähnlich ab, wenn er an der kurzen Leine ist, pöbeln, wenn er nicht hin darf, sobald er aber hindarf ist er total sozial und fängt keinen Streit an, verteidigt sich nur, wenn der ander Hund stress macht.

    So, ich hoffe das langt für einen kleinen Einblick :-)

    Ach ja, Karli hat Spaß an Mantrailing, Agility, Fährten, UO und er wird als Besuchshund eingesetzt und geht als vorzeigehund auch in Kindergärten oder Grundschulen.