Beiträge von pimpfi

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    Wäre es eigentlich schlimm wenn Du keine bestimmten Sportarten mit ihm machen könntest?

    Dürfte er bei Dir einfach Begleithund sein ( wenn sich herausstellen würde dass ihn das am glücklichsten macht)?

    Ich persönlich gehöre nicht zu den HH die meinen dass man jeden Hund mit Sport usw. beschäftigen muss.

    Mein Cooper läuft auch häufig einfach nur mit und ist zufrieden damit.

    Nein, schlimm wäre es absolut nicht, wenn ich dennoch sehe, dass er glücklich und ausgelassen ist, für die wirkliche Arbeit hab ich Karli und auch mit ihm mache ich nur das, was uns beiden spaß macht. Ich hab nur innerhalb der letzten drei Jahre seit ich ihn habe gelernt, wieviel spaß es machen kann, wenn man einen Hund artgerecht auslastet. Ich sehe soviele Kleinhundebesitzer, die nicht wirklich viel mit ihrem hund machen (in der eigenen Fam. nicht nur der Eddy) und da bekomm ich mittlerweile echt die Krise, weil ich denke, es ist ein Hund und kein Kuscheltier... ich hab in den letzten Jahren echt soviel wissen dazu bekommen. Wie Hunde ticken usw. ich möchte einfach einen kleinen Hund auch glücklich sehen, der spaß an der sache hat. Nur beschränkt sich mein Wissen gerade bei kleinen Hunden eher darauf, dass sie genauso Erziehung brauchen, wie die großen und ausgelastet sein müssen, spezielle erfahrung gerade mit kleinhunderassen hab ich noch nicht, deshalb bin ich auch für jeden input dankbar :-)

    Edit: Gab jetzt ein langes gespräch mit meiner schwägerin. Erst einmal war ich ehrlich gesagt ein wenig geschockt, da sie von mir für die Abgabe von Eddy 100 Euro haben möchte. Versteht mich nicht falsch, ich bin voll und ganz dafür, dass man eine Schutzgebühr für einen Hund verlangt, zudem hat er VDH Papiere, aber ich hab mich ja nicht drum gerissen, ihn zu nehmen... andererseits hilft es Eddy nicht weiter, wenn man sich auch noch um Geld streitet.

    Nun mal zu den Fakten: Sie hat selber eingesehen, dass der Hund die Verhaltensweisen sehr wahrscheinlich aufgrund mangelnder Auslastung und Erziehung zeigt, ist aber laut ihrer Aussage auch zeitlich gerade nicht in der Lage, dies zu ändern (versteh ich einerseits, andererseits hätte man sich das vor anschaffung überlegen sollen).

    Ich werde in einer Woche Urlaub haben, da bin ich dann eh vier Tage in meiner Heimat, wo auch Eddy lebt. Dort wird es ein erstes zusammentreffen mit Eddy und Karli geben. Laut aussage gab es bei Eddy jedoch bisher keine Probleme mit anderen Hunden (wobei er nur wenige kennengelernt hatte). Sollte dieses zusammentreffen gut verlaufen, nehm ich ihn mit zu mir. Dann wird weiter getestet, ob es auch hier in Karlis Revier ohne Probleme klappt. Ich gebe dem ganzen etwa 2 Wochen, wobei ich davon nur die erste Woche Urlaub habe, die zweite muss ich mir noch was einfallen lassen, aber das bekomme ich auch hin. Nach diesen zwei Wochen möchte ich hoffen, dass ich eine endgültige Entscheidung treffen kann in Hinblick darauf, ob Eddy hier bleibt oder nicht.

    Also erst mal, keine Angst, ich würde nie auf die Idee kommen, mit einem Chi auch nur ansatzweise SD zu machen.... ich schreib ja nicht umsonst, dass Karli nicht geeignet ist... der hätte zumindest schon annähernd die Größe ;-).

    An alle Chi Besitzer, hier ist etwas gefallen, woran ich widerum gefallen finden könnte, hat jemand mit seinem Chi schon mal irgendwas in richtung fährtenarbeit/ mantrail (nicht prüfungsabitioniert) getan? Dann wären zumindest die Sportarten, die ich mit Karli mache ähnlich, Karli wird auf Mantrail (wobei schon ernsthaft), Fährtenarbeit (auch prüfungsambitioniert) ausgebildet, hat die BH (das kann ich mit einem Chi auf jeden fall machen) und wir machen Agility.

    Dass es eine Herausforderung ist, ist mir klar, aber das wiederum macht mir eigentlich mut, da ich wirklich wenn dann einen Hund haben möchte, mit dem ich auch in gewisser weise arbeiten kann (oh jeh, vor zwei Jahren wußte ich noch gar nicht, was arbeiten mit Hund ist ;-)).

    Ich habe heut abend noch ein Gespräch mit meiner Schwägerin, sollte sie ihn wirklich abgeben wollen, so möchte ich mir eine Testphase von ein bis zwei wochen einräumen, um zu sehen, wie vor allem Karli damit klar kommen würde und auch ich.

    So und nun noch das Bild:


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    Achso, Karli ist auch kein Hund, der gern im Regen läuft ;-)

    Erst mal vielen dank für eure antworten, besonders an roxy, da du mir recht viele infos schon mal über den chi gegeben hast. Ich werd mich gegen abend noch mal melden und dann näher drauf eingehen, dann lad ich auch ein foto hoch. Ich muss jetzt nur mal mit meinem großen auf den hupla, haben am sa bh prüfung.

    es ist übrigens ein langhaar mit vdh papieren.

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    Und ich denke ja mal, dass du mit Eddy bzw. einem Zweithund gerne etwas machen würdest, was den Hundesport angeht. Und ihn nicht nur als "Kuschelhund" haben möchtest!

    Genau das ist es, ich lebe nach dem Motto, jeder hund soll ausgelastet werden, ich könnte mir für eddy agility vorstellen, das wäre möglich, da ich es mit karli auch mache, aber mehr würde mir auch nicht einfallen.

    Mal ne andere Frage, kann so ein Chi von der auslastung (gassi gehen im wald) mit nem großen mithalten oder wäre man da doch eingeschränkter?

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    Wenn Du kleine Kobolde magst, die verschmust, gesellig, verspielt und einfach ein Sonnenschein sind, dann lass Dich auf das Abenteuer Chi sein...
    Sie schlüpfen allerdings gerne unter die Bettdecke und kuscheln sich ran...

    wie gesagt, irgendwie mag ich die kleine flitzepiepe ja schon, nur ist sie halt das genaue gegenteil von dem, was ich mir eigentlich vorgestellt habe.

    das mit unter die bettdecke schlüpfen wird ein problem, der platz is schon von karli besetzt :D

    Danke Roxy.... hihi, wäre dann ja fast ne gleiche Hundehaltergeschichte wie bei dir, Beagle Mix und Chi :D

    Nee, aber es ist schon richtig, aus Mitleid ihn nehmen bringt allen nichts. Ich denke ich dürfte auch schon rübergebracht haben, dass ich die derzeitige Haltung auch nicht befriedigende finde. Einerseits find ich die Flitzepiepe ja schon schön und ich wüßte, dass er hier ein Hundegerechtes zuhause bekommen würde. Bevor ich mich entscheide, müsste eh etwas grundlegendes geklärt werden, denn Karli hat jetzt eine Gassigeherin, wenn ich arbeiten bin, mit ihr müsste das natürlich auch abgeklärt werden, denn einen Hund, der 10h allein sein muss werde ich mir nicht halten.

    Wie gesagt, dass mit dem das kleine hunde nicht so lang aushalten, kann ich mir auch nicht so richtig vorstellen....

    Meine größte angst ist eigentlich, dass ich mit der situation dann nicht so richtig glücklich bin, weil die Gesamtsituation eigentlich gar nicht so zu meiner planung passen würde, aufgrund der oben genannten gründe.

    Hi,

    ich würde gern mal eure Meinung zu folgendem Thema haben, wie ihr handeln würdet, vielleicht bekomm ich dadurch einen klareren Kopf.

    Folgende Situation: meine Schwägerin hat einen Chiuahua (wat weiss ich, wie man den schreibt ;-)). Klein Eddy ist jetzt knapp ein Jahr alt, lebt bisher mit einer Dogge-Boxer Hündin zusammen. Nun wird Eddy recht pflücke und gestern bekam ich einen Anruf, ob ich jemanden kenne, der Eddy haben möchte.

    Hintergrund: Eddy fängt jetzt an, das kleine Mädel meines Bruders ( 1 1/4 Jahre) anzuspringen, zu besteigen und ihre Sachen zu markieren. Das wird meiner Schwägerin zuviel (über diverse Erziehungsmaßnahmen möcht ich jetzt mal nicht reden)...

    So, jetzt komme ich ins spiel. Ich selber fände es unwahrscheinlich blöd, wenn Eddy irgendwo hin kommt, wo man nicht weiß, wie es ihm ergeht.... im grunde genommen würde ich sofort sagen, sie soll ihn zu mir geben... so ne kleine Flitzepiepe bekomm ich auch noch durch... aber:

    Eddy hat nie gelernt, was Gassigehen wirklich ist, er hat ein Katzenklo. Laut Aussage von der Besitzerin müsste man jetzt aller zwei drei Stunden mit ihm raus, um ihn stubenrein zu bekommen und das würde sich auch nicht ändern, weil kleine Rassen nicht so lang aushalten können (ich kenn mich mit kleinen rassen nicht so aus, kann mir das aber nicht so richtig vorstellen).
    Ansich wollte ich immer einen zweithund, habe aber bisher aus verschiedenen Gründen (Kosten/ Zeit etc. ) drauf verzichtet, aber im Grunde genommen kann ich mir nicht vorstellen, mit so einem kleinen etwas anfangen zu können, seit ich karli habe, bin ich in den Hundesport verfallen. Mit Karli kann ich schon keinen SD machen, deshalb wäre mein nächster Hund ein Hund gewesen, mit dem man SD machen könnte....
    Der nächste Grund ist, ich kann mir nicht so richtig vorstellen, dass mein Hund glücklich mit der Situation wäre, er ist mit allem und jeden verträglich, aber ich habe eher das gefühl, dass er als Einzelhund glücklicher ist.

    So das sind jetzt im Grunde genommen alles Dinge, die gegen Eddy sprechen.... aber sollte es wirklich so weit kommen, komm ich mir irgendwie egoistisch gegenüber dem kleinen Wurm vor, ich steck da echt im Zwispalt....

    Stand irgendwer von euch schon einmal vor so einer Entscheidung? Und wie habt ihr im Endeffekt entschieden?

    Ich verstehe dich vollkommen, ich verurteile allerdings auch nicht die HH, die ihren Hund mal nicht abrufen können, dass soll vorkommen... aber wenn es wie bei dir beschrieben dauerzustand ist, dann finde ich das :zensur: ...

    Für mich zeugt so ne aussage, der lässt sich nicht erziehen von absoluter faulheit in der erziehung.

    aber das hilft dir jetzt in der problembehandlung nicht weiter. Was würde denn passieren, wenn der Windhund wieder einmal angeschossen kommen würde (vorrausgesetzt, jack rennt nicht meter weit erst hin)... und du dem windhund ne wurfkette entgegen werfen würdest? Das wäre jetzt so für mich die erste idee, ihn auf abstand zu halten.

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    Warum musst du einem Hund, der sich an anderen Fährten selbstbelohnend versuchen möchte, die gewünschte Fähre zeigen? Wird sie dadurch attraktiver?
    Sinnvoller ist es doch an dieser Stelle, wenn der Hund die selbstgewählte Falschfährte nicht suchen kann und nur über die richtige zur Bestätigung kommt.

    Ich lasse den Hund, der die Falschfährte im Sinn hat bestimmt nicht diese suchen :???:

    Und wenn ich den weg wähle, ihm hilfe zu stellen, indem ich ihn sanft auf die richtige führe, finde ich das nicht falsch.

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    Ich habe zur Zeit eher das Gefühl, dass du noch nicht viele Hunde zur Prüfunfungreife gebracht hast und jetzt nur von deinem Hund ausgehst.

    Muss man erst einen Hund zur Prüfungsreife gebracht haben, um ein wenig Ahnung vorzuweisen??? Ich denke nicht. ´

    Glaub mir, ich gehe bestimmt nicht nur von meinem Hund aus ;-)

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    Och Kinners, nu´ist aber gut! Erklärt lieber den Anfängern wie Ihr genau das Fährten anfangt, als Euch hier über die verschiedenen Methoden in die Haare zu kriegen. Jeder hat nunmal seinen eigenen Weg, der muss doch nicht zwangsläufig schlechter oder besser sein.

    Finnrotti, ich habe hier die ganze zeit versucht Hilfestellung zu geben. Was ich nur versuche, ist schnauzermädel klar zu machen, dass viele Wege nach Rom führen und es nun mal vom einzelnen Hund abhängig ist, wie er aufgebaut wird. Ich respektiere doch andere Methoden, nur im Prinzip kommen von Schnauzermädel immer wieder die gleichen Fragen/ Mutmaßungen zu meiner Methode... hab ja schon vorher gesagt, wir drehen uns hier im Kreis...

    Wenn ich meinem Hund am Anfang der Fährtenarbeit zeige, worauf es ankommt, heißt das doch noch lang noch nicht, dass er dann echte Probleme später zeigt. Und wer sagt Dir, dass ein so aufgebauter Hund nicht das zeigt, was der Prüfer sehen will... langsam mag ich echt nicht mehr, entweder willst Du es nicht verstehen oder kannst es nicht :headbash: ... ich hab jetzt glaub schon mehrfach erwähnt, dass der aufbau nichts mit der späteren Prüfungsleistung zu tun hat. Akzeptier doch einfach mal, dass es mehrere Möglichkeiten im Aufbau geben kann, die alle nicht schlechter sein müssen.


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    Aber grade den Zusammenhang typisch menschliche Bodenverletzung = gleich sehr lohnend kann Hund doch selbstständig lernen.

    Und das geht eben nicht bei jedem Hund, da es durchaus Hunde gibt, die sich selbstständig selbst belohnen, indem Sie andere Fährten durchaus interessanter finden, als die des Menschen.