Beiträge von pimpfi

    Wenn ich meinem Hund am Anfang der Fährtenarbeit zeige, worauf es ankommt, heißt das doch noch lang noch nicht, dass er dann echte Probleme später zeigt. Und wer sagt Dir, dass ein so aufgebauter Hund nicht das zeigt, was der Prüfer sehen will... langsam mag ich echt nicht mehr, entweder willst Du es nicht verstehen oder kannst es nicht :headbash: ... ich hab jetzt glaub schon mehrfach erwähnt, dass der aufbau nichts mit der späteren Prüfungsleistung zu tun hat. Akzeptier doch einfach mal, dass es mehrere Möglichkeiten im Aufbau geben kann, die alle nicht schlechter sein müssen.


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    Aber grade den Zusammenhang typisch menschliche Bodenverletzung = gleich sehr lohnend kann Hund doch selbstständig lernen.

    Und das geht eben nicht bei jedem Hund, da es durchaus Hunde gibt, die sich selbstständig selbst belohnen, indem Sie andere Fährten durchaus interessanter finden, als die des Menschen.

    Ich denke eher, du verstehst mich nicht, richtig ist doch, dass der hund es erst mal verknüpfen muss, welcher geruch sich für ihn lohnt und diese verknüpfung muss ich erst mal herstellen und dazu kann ich unter umständen auch ein wenig helfen, ohne dass ich später einen pausenlos fragenden hund habe. Nur mal als beispiel meinen hund, der ist ein mix aus der jagdhunderasse schlechthin, was fährten angeht. Aber würde ich ihn von anfang an selber arbeiten lassen, für ihn würden sich leckerchen weniger lohnen, als die selbstbefriedigung einer wildfährte nachzugehen. stell diesem hund käse hin und eine frische wildspur.... nu rate mal, für was er sich entscheiden würde ;-).... genau aus diesem grund muss ich eine lösung finden, dass sich eben doch die spur, wo der käse zum schluss wartet mehr lohnt ;-)

    Ich selber hab es noch nicht erlebt, dass der richter einen bei der fährtenprüfung zutextet, da es im endeffekt auch etwas mit Sauberkeit zu tun hat, den ein textender Richter wird kaum noch ordentlich bewerten können. Ich sag ja, auch wenn Du es nicht glaubst, Schnauzermädel, aber wir drehen uns hier im Kreis, du weichst von deiner Methode nicht ab und lässt auch keinen kleinen Weg für andere Methoden offen. Da sag ich nur, erwisch mal einen Hund, der nicht so ist, wie Du ihn dir vorstellst. ... dann wirst du vielleicht auch mal an die Grenzen deiner methode stoßen?

    also ich hab noch nie auf die Uhr geschaut, aber zwischen 5-10 min dürften etwa hinkommen. Meinen könnt ich mittlerweile glaub ne stunde ablegen und der würde nicht aufstehen :D

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    pimpfi
    Warum sollte ein Hund nachfragen, wenn er die Fährte grundsätzlich allein ausarbeitet und keine Unterstützung durch mich erfährt?
    Ich frage mal ganz provokant: Was habe ich mit der Fährtenarbeit des Hundes zu tun?

    wenn ein hund weiß, was du von ihm willst, arbeitet er auch die fährte allein aus, weiß er das aber nicht frage ich mich, wie du es dann machst? Und ganz provokant geantwortet, wenn Du nix mit der Fährtenarbeit des Hundes zu tun hättest, frag ich mich, warum Du überhaupt die Leine hälst ;-)... auch Fährtenarbeit findet im Mensch - Hund Team statt.

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    Egal wie ich einen Hund aufbaue, wenn ich ihm die Fährte zeige, dann wird er immer die Tendenz behalten bei Schwierigkeiten "nachzufragen".
    Aber 10m hinter dem Hund, auf Fährten die während der Liegezeit unter Gülle geraten sind oder in der Prüfung kann ich nicht helfen.
    Warum also den Hund nicht gleich so aufbauen, dass er selbstständig arbeitet und von seinem Menschen weder Hilfe moch Bestätigung erwartet ?

    :???: Mein Hund fragt bei mir ganz und gar nicht nach :???:

    Im übrigen ist es doch genauso eine Hilfe, wenn ich es über Leckerli´s aufbaue... auch hier kann es dann vorkommen, dass der ein oder andere Hund nachfragt, wenn er nicht mehr weiter weiss. Wenn ein Hund Prüfungsreif ist, sollte sich der Aspekt der Nachfrage des Hundes gar nicht mehr stellen, da er dann in seiner Sache so gefestigt ist, dass er eben nicht mehr nachfragen muss ;)

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    Warum zeigt ihr euren Hunde, was sie selbst viel besser riechen?
    Wenn es später mal schwierig wird, steht ihr auch nicht daneben und helft .

    weil nicht jeder Hund gleich aufgebaut werden kann... schnauzermädel, wir drehen uns hier im kreis, du hast deine ansicht vom aufbau einer fährte und ich meine. Jeder muss doch für seinen Hund die beste Version heraus finden.

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    Noch nicht, aber man hat ja auch hier so seine Kreise und eine Freundin von mir ist in der "Szene" ganz bewandert, isch kenn ja nur Rottis...

    ich kann ja samstag mal berichten, wie es gelaufen ist... nach dem heutigen training sieht es eher wackelig aus....

    Aber mal cooles OT: hab heut von einem totalen SV Freak gesagt bekommen, dass mein Hund ja total cool ist und total toll arbeitet und man sieht, dass er ohne zwang so aufgebaut wurde (total freudig läuft)... und das von nem Hundesportler, der von Mischlingen eigentlich nix hält.... und über zwang arbeitet.... boah, das geht runter wie öl.... hat der mir doch tatsächlich geld für meinen Hund geboten... aber der is einfach unbezahlbar :D

    Also wenn Unvernunft siegen würde, hätte ich schon lange einen zweiten, da ich gern einen Hund hätte, mit dem ich auch Schutzdienst machen könnte, da aber gerade hier nur wenige Rassen in Frage kämen, siegt doch die Vernunft.

    Zum einen glaub ich nicht, dass karli glücklich wird, wenn noch ein zweiter mit einziehen würde, er mag zwar spielen mit anderen und ist absolut verträglich, aber trotzdem ist er ein kleines Einzelkind, dass Frauchens Aufmerksamkeit benötigt.

    Der nächste Aspekt ist das finanzielle und hier kommt auch noch Aspekt nummer 3 zum tragen. Nicht nur die Tierarztkosten und laufenden Futterkosten würden sich evtl. verdoppeln, sondern da ich auch Single bin und dazu Vollzeit arbeite, hab ich für Karli eine Gassibetreuung, die erstens auch bezahlt werden muß und zweitens ich es ihr nicht zumuten würde, mit einem mal zwei hunde von mir zu betreuen.

    Punkt nummer drei: Karli hat ebenfalls eine gute Jagdleidenschaft, wenn ich dann mit zwei Hunden gehen würde, würde zwangsläufig einer in der Ausbildung zurückstecken und das möchte ich nicht.

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    Leider klappt das fährten nicht so richtig mit meinem Hundi, er schnüffelt eigentlich immer dran vorbei, obwohl ich angefangen habe mit seinen Lieblingsleckerli.

    Wie lange fährtest Du denn schon, wenn Ihr gerade erst angefangen habt, kannst du keine Wunder erwarten. Und wieviel Leine gibst du ihm? Gerade am Anfang würde ich nicht viel Leine geben, eben um den Hund wieder auf die richtige Fährte zu bringen.

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    Ich habe dann mal was anderes probiert. Habe ihn sitzen lassen, dass Leckerli in die Wiese gelegt, so dass er es sehen konnte und bin zu ihm hin und hab gesagt "such". Er hat auch mit viel Spaß wie ein Wilder losgeschnüffelt und gesucht, hat aber das Leckerli nicht ohne meine Unterstützung gefunden. Woran liegt den das? Er sucht gerne und findet es aber schwer, sehr schwer sogar

    das kann an vielen Sachen liegen, genau wie bei der fährte, vielleicht sind umgebungsgerüche für ihn noch interessanter. Das zweite auch hier, du versuchst ihm damit gerade stöbern bei zu bringen, aber auch hier muß es der Hund erst mal lernen, was Du von ihm willst. Also gerade am Anfang, Leckerli werfen, hund ein wenig suchen lassen und dabei helfen zum Erfolg zu kommen.