Beiträge von pimpfi

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    ich denke, sofern die Rangordnung wirklich geklärt is

    und ich denke genau hier ist das problem, manchmal denk ich schon, dass diese geklärt ist, aber es gibt auch situationen, wo ich merke, dass er sie immer wieder in frage stellt.

    Heut hat ich eine situation, die mich tierisch glücklich gemacht hat, karli ist ein Hund, der bei unsicherheit erst mal nach vorn geht und pöbelt.... heut sind wir an einer personengruppe vorbei, die für ihn unheimlich war, hab es gleich gemerkt, aber anstatt zu pöbeln ist er immer mehr an mich gewichen und auf einmal war er hinter mir, zwar immer mit dem blick zur gruppe, aber er hat mir erstmals in so einer situation gezeigt, dass er mir vertraut und er es nicht klären muss.... aber das kann natürlich bei der nächsten situation wieder anders sein.

    Noch mal zu dem Thema Bindung/Arbeitshund... Karli ist für mich keineswegs ein Sportgerät, aber ich versuche ihn bestmöglich Rassemäßig auszulasten und da wir seit langer zeit in einem Verein sind und man nach der BH natürlich auch weitere Ziele hat, versucht man auch an Prüfungen teilzunehmen. Derzeitiges Problem bei der Fährtenarbeit ist nicht die Fährte ansich, die arbeitet er wirklich total gut aus, sondern dass er sich bei den Gegenständen absichtlich (ich schreibe das so, weil es aus zuschauersicht so interpretiert wurde und das mehrfach) wegdreht, so nach dem motto .... düdelüdü... ich seh den Gegenstand nicht, dass ist mir jetzt zu blöd...

    Hi,

    ich hätte heut gern mal Erfahrungen zu folgendem Thema.

    Mein Großer ist heut genau 3 Jahre alt. Erziehungstechnisch haben wir im letzten Jahr für meine Begriffe einen großen Sprung gemacht, wie ich finde. Dennoch gibt es immer noch ein paar Problemchen, die zwar besser werden, aber dennoch gibt es Dinge, die mich immer wieder vor neue Herausforderungen bringen.

    Nun ist es so, dass mein Großer mit bei mir im Bett schläft. Bisher haben sich Hundesportler darüber mehr oder weniger lustig gemacht, womit ich keine Probleme hatte, mein Hundetrainer hat mir immer wieder mehr oder weniger klar gemacht, dass unsere Bindungsprobleme (dahingehend, dass Karli draußen nicht immer bei der Sache ist ... aber nicht schwerwiegend) auch damit zu tun haben, dass die Rudelführung immer wieder in Frage gestellt wird, da er im Bett schläft. Ich muss dazu sagen, dass er sich ohne probleme von Couch oder Bett runter befördern lässt, natürlich schläft er aber lieber darauf.

    Nun haben wir beim Fährten gerade ein kleines Problem und da kam die Sprache wieder auf das Thema Bett und Rudelführung, bzw. Teamarbeit. Mein Trainer hat mir inständig geraten, jetzt wirklich dafür zu sorgen, dass er nicht mehr mit im bett schläft.

    Meine Frage ist jetzt, gibt es erfahrungen eurerseits, dass sich die Bindung, Teamarbeit bei euch wirklich noch einmal gebessert hat, nachdem Ihr den Hund aus dem Bett befördert habt?

    Mich würde bevor ich irgendwelche tips gebe, vor allem mal interessieren, ob einigermaßen bekannt ist, welche rasse noch in dem Mix steckt... hab ja hier auch so einen Beagle-Mix und auch bei der arbeit mit ihm und der erziehung muss ich immer den anderen teil des mixes mit einbeziehen. Hast Du vielleicht ein Foto von Ihm?

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    pimpfi

    Schön dass du verallgemeinerst, da freut sich jeder Mensch, der mit seinem Hund anständig umgeht .

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    Wir haben im Ort noch einen anderen SV Verein, hier sind die Hunde reine Sportgeräte, oftmals haben Hunde mit 2 Jahren bereits die SchH3, da weiß man, wie dort gearbeitet wird. In diesem Verein geht es def. um Selbstproffilierung und vor allem auch um sehr viel Geld. Sobald ich mir nur noch einen Hund halte, der als reines Sportgerät dient, sehe ich keine Bindung mehr darin.

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    ich kenne besagten verein und weiss wie dort gearbeitet wird und von daher erlaube ich mir diese aussage auf besagten Verein!

    Wer lesen kann ist klar im Vorteil, lies mal bitte alle fett markierten wörter. danach überlege bitte, ob ich verallgemeiner!

    Ich habe nie geschrieben, dass alle hunde, die bereits mit zwei Jahren die SchH3 haben tot gearbeitet sind.... ob ich es für einen Hund richtig halte ist die zweite Frage, dass muß jeder selbst entscheiden. Aber meine Aussage bezog sich auf diesen Verein... aber wahrscheinlich findest Du es da auch noch richtig, wenn man in der UO genau sieht, dass diese Hunde nicht mit sanfter dei dei methode ausgebildet wurden... und nein in diesem Verein finden nicht die meisten Prüfungen auf Vereinsinternen Gelände statt, sondern auf anderen Plätzen, weil die Halte es eben zeitlich gar nicht schaffen würden und dementsprechend haben die Hunde in der Prüfung auch andere Helfer, mit denen sie vorher vielleicht 2-3 mal gearbeitet haben.

    Und dass man einen Hund schon im Welpenalter an SD gewöhnen kann, so viel weiß ich auch, wird bei unserem Verein nicht anders gemacht.

    Aber Schnauzermädel, hier etwas OT: Ich weiß nicht was Du an mir gefressen hast, aber wenn Du etwas auszusetzen hast, dann lies dir bitte erst mal meine beiträge richtig durch. Hier wurde die Frage gestellt, wann es nach eigener Meinung noch Hundesport ist und wo es aufhört.

    weil gerade schäferhunde oftmals noch gar nicht reif dazu sind, vom kopf her. Und nein Schnauzermädel, ich habe keine lust schon wieder endlose diskussionen darüber zu diskutieren, wie welcher hund gearbeitet wird, ich kenne besagten verein und weiss wie dort gearbeitet wird und von daher erlaube ich mir diese aussage auf besagten Verein! Man sollte bei der ganzen sache mal bedenken, dass man erst ab 15 Monaten überhaupt eine BH laufen kann... um mit 2 Jahren schon die SchH3 zu haben, muss man Idialist sein, bzw. seine eigenen Ziele vor den Hund stellen!

    Ich beantworte jetzt mal deine eigentliche Frage: Wo macht Hundesport Sinn und wo hört es auf:

    Also für mich macht Hundesport sinn, wenn ich sehe, dass es eine arbeit ist, die meinen Hund und mir spass machen, wo wir weiter kommen, ohne dass mit zwang gearbeitet werden muss und solang ich noch so vernünftig denken kann, dass wenn mein Hund krank, nicht mehr fähig ist, diesen sport aufszuführen, ich auch darauf verzichten kann.

    Wir haben im Ort noch einen anderen SV Verein, hier sind die Hunde reine Sportgeräte, oftmals haben Hunde mit 2 Jahren bereits die SchH3, da weiß man, wie dort gearbeitet wird. In diesem Verein geht es def. um Selbstproffilierung und vor allem auch um sehr viel Geld. Sobald ich mir nur noch einen Hund halte, der als reines Sportgerät dient, sehe ich keine Bindung mehr darin.

    Hast du vor, fährtenarbeit nur just for fun zu machen, oder wäre in richtung prüfung gehen auch eine option für dich? wir gehen derzeit etwa 2x die woche fährten, aber alle auf prüfung aufbauend, allerdings in freital