Beiträge von pimpfi

    Ich muss Bentley jetzt mal recht geben, hier werden Mutmaßungen gebracht, die keinen halt haben. Der Thread geht hier total in die Richtung Hundeplatz = Gewalt und das ist nicht richtig. Es gibt natürlich noch die Hundeplätze, wo nach alter Schule gearbeitet wird und wo man auch noch Stachel und Co. sieht, aber z.b. die Aussage zu geben, wenn Du da einen mit kettenwürger siehst, kannst Du gleich gehen ist meiner Meinung nach völlig Überzogen. Nur mal als Information: Ein Gliederhalsband ist in der PO spätestens nach der BH vorgeschrieben!

    Ich selber bin auf einem SV-Platz und ich bin sehr gern dort, wir arbeiten ordentlich mit unseren Hunden und es macht Spaß. Ich gehe aber auch weiterhin in die Hundeschule, wohl gemerkt der Trainer ist selbiger wie auf dem Platz. Warum mache ich das? Weil Hundeschulen und Vereine nicht gegeneinander arbeiten sollten, sondern miteinander. Hundeschulen sind für Alltagsprobleme gut und Hundeplätze sind für sportliche Ausbildungsziele zu gebrauchen, ersetzen aber in keinem Fall eine ordentliche Grunderziehung im Alltag.

    Es ist wirklich die frage, wie deine erwartungen an eine welpenspielstunde sind. geht es dir nur ums toben, wären 10 euro natürlich schon happig. geht es dir aber um die früherziehung und kompetenz im trainer, ist der preis durchaus berechtigt.

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    Es sei denn der Hund wälzt sich nie, frießt nie etwas fernab der Strasse und wird nie gestreichelt und geknutscht.

    das würde bedeuten, dass mind. 70% der Hunde verseucht sind, 70% der essensreste auf der erder, und die des Kotes....

    Karli wird nur entwurmt, wenn er auch würmer hat... basta

    In einem eingezäunten Gebiet trainieren ist eher schwierig, da hier der reiz nicht gegeben ist. Das einzige eingezäunte gebiet, was ich mit Karli habe ist der Hupla und dort macht er solche anzeigen nicht.

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    Machst du Fährtenarbeit und Mantrailing ??

    Hast du bei deinen "Arbeitseinsätzen" ein festes Ritual, ein spezielles Geschirr, ein Startkommando und ein deutliches Ende (Geschirr aus, Freigabe, etc.) ?

    Ich würde das ganz deutlich machen und entsprechend sähe die Absprache aus: Mit Geschirr, mit Ritual wird "gejagt", ohne wird nix verfolgt.

    Ja, ich mache mit ihm beides, wobei derzeit die fährtenarbeit überwiegt, wir aber irgendwann vorher mal mit mantrail begonnen haben.

    Karli bekommt bei seinen Arbeitseinsätzen geschirr und Kenndecke um. Wobei ich auch hier umstellen muss, dass dieses wirklich erst zu beginn des jeweiligen einsatzes angezogen wird und nicht schon auf den weg dorthin. Desweiteren soll als ritual halt auch noch die Schlepp jetzt gefestigt werden.

    Aportieren ist mit ihm derzeit so eine Sache, wobei ich das jetzt mal grundlegend aufbauen will, da es derzeit kein richtiges Apportieren ist, er also den Sinn noch nicht verstanden hat.

    Was auch richtig erkannt wurde, schon zu hause muss er gewisse rituale haben, da hat er bis vor zwei Wochen noch zu viel freiraum bekommen, was mir jetzt gerade was die Ernsthaftigkeit angeht ein wenig auf die Füße fällt. Vom Grund her ist er wirklich schon gut erzogen, aber eben der Freilauf muß einfach sicherer werden.

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    Ich würde mir nicht überlegen, wie ich mich interessanter machen kann, sondern wie ich von meinem Hund ernster genommen werde. Du solltest ja einen jederzeit ansprechbaren Hund haben, der dein Nein beim Wittern einer Fährte akzeptiert.

    Ich glaub staffy hat eigentlich das ausgesprochen um was es mir geht. Er soll merken, wenn ich es ernst meine.

    Übrigens, Fährtenarbeit machen wir, arbeiten auf die Fährtenhundprüfung hin, genau da hat uns aber jahrelanges an der schleppleine laufen einiges vom grund her versaut, weswegen karli eben nur noch bei der Fährtenarbeit bzw. beim mantrailing an der schlepp laufen soll. Auch hier ist der punkt, dass er merken soll, dass wir nur im team zum erfolg kommen (er sucht, macht aber manchmal sein ding).

    Zu dem Bleib: Vielleicht beschreib ich mal, was Karli bei einem Freilauf machen muss. Wir spielen im gewissen Rahmen. ich rufe ihn öfter ran, gebe ihn wieder frei, lasse ihn platz in entfernung machen, hole ihn dort ab. Bei den letzten Freigängen war gerade das Platz unser Notstopsignal, wobei ich es nicht ausschließlich in brenzligen situationen benutzt habe, denn dann würde er merken, dass es ausschliesslich in diesen Situationen kommt. In sagen wir mal 4 von 5 Fällen klappt das dann auch, nur der 5. Fall ist dann so einer wie heute, wo ich dann keinen einfluss mehr auf ihn hab.

    Hi,

    folgendes Problem: ihr kennt ja alle den schönen Jagdtrieb eines Beagles. Karli hat den ja nun mal leider auch geerbt. Nun stellt sich folgendes Problem für mich dar: Nach etlichem Training an der Schlepp ist er auch in wildreichem gebiet ableinbar, muss aber auf dem weg bleiben und darf sich nur im radius von 10 m von mir entfernen. Nun ist unser trainingsstand derzeit folgender: in der letzten zeit konnte ich ihn im ansatz des abdampfens stoppen, heißt entweder noch im anzeigen, dass es gleich los geht, oder aber er ist schon losgedampft, befand sich aber noch in sichtweite und war nach einer halben minute bei mir, damit könnte ich zwar leben, wäre aber noch nicht das non plus ultra. Wir machen recht viel, wenn er von der leine ist, da meine konzentration da nur karli gilt, gerade wegen dem jagdtrieb. Heute jedoch war er mal wieder richtig abgedampft, 2 1/2 h war er etwa weg gewesen und trotz vielen Pilzsammlern auch in der Zeit nicht gesehen. Bin dann zwischenzeitlich nach hause gelaufen um zu gucken, ob er dort ist, war er nicht. Ein guter Freund ist nach etwa 2 1/4h auch in den wald gegangen um suchen zu helfen, er hat karli dann in empfang genommen, scheinbar hatte er gerade den Heimweg angetreten.

    Für mich stellt sich aber jetzt eine Frage: Schleppleine werde ich aus verschiedenen Gründen nicht einsetzen können um an dem Problem zu arbeiten, aus diesem Grund muss ich natürlich weiterhin voller konzentration mit ihm laufen, was auch nicht das problem darstellt. Meine Vermutung ist aber, dass ich für Karli in solchen momenten, wo äußere Einflüsse wirken noch nciht interessant genug bin. Er hat z.b. auf dem Hupla ne menge spaß daran, mit einem Ball oder sonstigem zu spielen (ich mein jetzt so einen tauball, wo er bei mir bleiben muss zum spielen). In Wald und Flur jedoch ist dass total uninteressant für ihn. Mit normalen Leckerlis kann man ihn locken, aber auch hier ist der Grad des interessanten nicht sehr hoch. Hat jemand von euch erfahrungen gemacht, welches Spielzeug gerade draußen für den Hund das non plus ultra ist? Ich such derzeit vergeblich.... oder wie macht ihr euch bei einem Hund, bei dem es kurz vorm ausklicken ist noch interessant?

    Ich denke ganz so pauschalisieren kann man das auch gar nicht, es ist ja die Frage, warum der Hund sich nur in einem bestimmten Radius bewegen darf. Karli darf ohne leine z.b. auch nur auf dem weg bleiben, bzw. auch nur einen radius von max. zehn metern haben. Ich muss verbal und im notfall auch körperlich bei ihm noch eingreifen können. Er darf def. nicht ins unterholz, hingegen darf er an einer stelle im freilauf auch mal länger schnüffeln, da bei ihm da die gefahr des abhauens weniger gegeben ist, als wenn er im unterholz eine spur aufnimmt, die nimmt er nämlich so schnell auf, dass ich dann def. nicht mehr hinterher komme und wenn ich ihn nicht schon im ansatz stoppe, dann klickt es bei ihm aus... heut seit langem wieder passiert und vor allem war er heut am längsten weg, in der letzten zeit hatten wir wirklich gute arbeit geleistet und ich konnte ihn stoppen, heut ist es mir nicht gelungen. 2 1/2h war er weg und von keinem gesehen, total im Jagdwahn (spuren hinterher). Gefunden haben wir ihn erst, als er von selber wieder die Heimreise angetreten ist.
    Mein Fazit daraus ist aber nicht, dass er wieder an die Schlepp kommt (das bringt mir nicht viel), sondern dass ich einfach noch viel mehr dahingehend mit ihm trainieren muss und vor allem ich interessanter für ihn werden muss, damit es nicht mehr zu solchen situationen kommt.

    Ich kann nur aus eigener erfahrung berichten. Früher war ich auch der meinung, schleppleine ist doch genauso, wie freilauf. von dieser meinung bin ich mittlerweile weg.

    Vielleicht mal ein Denkansatz: zum einen merkt ein Hund, ob er eine leine am hb hat oder nicht... ergo reagiert er anders, als ohne leine. Ich habe auch folgendes Phänomän beobachtet, bzw. selber erfahren. Ist die Schleppleine am Hund dran, hat der Halter eine gewisse sicherheit, wo er noch auf den Hund einwirken kann. Diese Sicherheit führt aber gerade im Training auch manchmal dazu, dass man schludriger arbeitet, den Hund doch auch mal sein Ding machen lässt, denn die Schleppleine ist ja dran, man ruht sich auf der Sicherheit ein klein wenig aus.

    Ich habe Karli seit neuestem wieder komplett ohne schleppleine laufen (aber aus anderen Gründen) und ich merke an mir selber, dass ich in diesen Momenten viel konzentrierter arbeite, beim kleinsten ansatz abrufe und er viele dinge mit mir machen muss.

    Richtig, wichtig ist die Rahmenhöhe. Ich bin etwa genau so klein wie du und hab mir Rahmenhöhe 38 geholt, kommt dir erst mal vor wie ein Kinderrrad, aber passt wirklich wie angegossen. Zoll sollten übrigens 26 sein.

    Ansonsten kommt es natürlich auf deine Ansprüche an, was Du mit dem Fahrrad machen möchtest... nur Stadt fahren, Wald, doch ein wenig Downhill.... na ja und dann sollte man noch wissen, was du ungefähr ausgeben möchtest.