ZitatIch hab nicht wirklich Ahnung von der Rettungshundearbeit, aber meines Wissens nach geht es da um die Nasenleistung des Hundes. Der Hund wird eingesetzt um in der Flächen- bzw. Trümmersuche zu stöbern und menschlichen Geruch aufzuspüren. Er muss das selbstständig tun, eine Passion zum stöbern mitbringen und sich trotzdem vom HF leiten lassen.
Durchaus vergleichbar mit der Stöberarbeit im Jagdeinsatz...und somit meiner Meinung nach eine durchaus adäquate Ersatzbeschäftigung!
Welche Rassen sollen dazu denn besser geeignet sein?
Björn, ich versuch das mal zu beantworten. Erst einmal meine Meinung: es ist nicht grundsätzlich so, dass alle jagdhundrassen nicht für die RH Arbeit geeignet sind, Viszlas z.b. können gute RH-Hunde sein. Vom Grundprinzip, was die Nasenleistung angeht, hast Du auch recht, aber ich kann aus eigener Erfahrung sagen, hast du einen richtigen Jäger, wird es sehr schwer sein, ihn von seiner richtigen Passion abzubringen. Genau das ist auch unser Problem, was uns beim trailen immer wieder auf die Füsse fällt. Der Hund ist auf seinem Trail, kreuzt hierbei unter umständen eine Wildfährte... schwup springt er auf diese über, hier mußt Du deinen Hund schon sehr gut lesen können, um dies zu erkennen, oder aber dich selber mit fährtenlesen auseinandergesetzt haben (was leider die wenigsten machen). Was ich damit sagen will, die Nasenleistung ist leider nicht alles und meiner meinung nach gibt es für richtige Jagdhunde keine wirkliche Ersatzbefriedigung, dass ihnen die Jagdfährte schnuppe wäre.