Beiträge von pimpfi

    Halli Hallo,

    ich habe in der letzten Zeit von mehreren Seiten gehört, dass mein Karli (Labrador-Beagle Mix) evtl. gut für die Rettungshundarbeit geeignet ist. Karli hat den Charackter eines Labradors, jedoch den Jagdtrieb eines Beagles. Heut hab ich mich dann mal darüber mit meinem Trainer unterhalten, da er selber in einer Staffel aktiv ist, in die wir wenn dann auch eintreten würden. Er erklärte mir alles genau, auch den zeitlichen und finanziellen Aufwand, soweit so gut. Er meinte auch, dass Karli gut geeignet sein könnte, erst einmal wären die ersten zwei Monate eh auf Probe. Dann kamen wir zu dem Thema Jagdtrieb. Karli läuft so gut wie nie ohne Leine (wenn dann Schlepp). Jedoch müsste er bei den Rettungshunden zwangsläufig frei laufen. Mein Trainer ist der Meinung, dass er nicht ausbüxen würde, bzw. das Risiko nicht größer wäre, als wie bei den anderen Rassen (Schäferhund etc. ) weil er bei der Rettungshundearbeit eine Aufgabe hat. Ich selber denke auch, dass ich einfach dahingehnd mal meinen inneren Schweinehund besiegen müsste und meinem Hund mehr zutrauen müsste. Hat jemand von euch erfahrung, mit einem Hund bei den Rettungshunden, der doch einen gut ausgeprägten Jagdtrieb hat? Über Erfahrungen würde ich mich sehr freuen.

    Zitat

    Gestern sprach ich mit einer Frau am Telefon, die meinte dass ausgewachsene Hunde nichts für Anfänger wären. und dass Anfänger am besten mit Hündinnen zurechtkämen. Könnt ihr das unterschreiben?

    Definitiv nicht. Ich selber hab einen Welpen gehabt, du mußt bedenken, dass ein Welpe gerade in den ersten Monat sehr viel Arbeit bedeutet. Dass Hündinnen leichtführiger sind glaub ich nicht und könnte es auch mit einem Beispiel belegen. Ich habe einen Rüden, er ist zwar ein kleiner Chaot aber dennoch z.b. total verschmust.

    Hi,

    also ich kann Dir diesbezüglich mal meine Erfahrungen sagen. Ich stand genau vor dem gleichen Problem wie Du. Ich habe mir mit meinem damals 7 Monatigen Karli eine Gruppenstunde bei einer Hundetrainerin angeschaut, Karli konnte damals nur wenige Grundbefehle. Nach dieser Gruppenstunde meinte die Trainerin auch, ich bräuchte erst einmal Einzeltraining. Ich war leicht irritiert, da Karli in dem Sinne kein Problemhund ist. Also hab ich noch bei einer anderen Hundeschule angerufen, die mir empfohlen wurde. Diesem Trainer hab ich auch die Aussagen der anderen Trainerin erzählt und er meinte, dass Einzeltraining in meinem Fall völliger Blödsinn ist. Ich bin also dann das erste mal zum Gruppentraining dieses Trainers gegangen und ich kann sagen, ich bin heut noch dort und total begeistert. Auch wenn es Gruppentraining ist, nimmt der Trainer sich sehr viel Zeit für die individuellen Probleme jeden Halters. Ich zahle hier für 1,5 h 10 Euro. Ich persönlich finde es nicht zu viel, für das was geboten wird.

    Andererseits kann ich aus einer Erfahrung einer Freundin berichten, die mit Ihrer Hündin (Problemfall was andere Hunde angeht) zur mobilen Hundeschule gegangen ist. Dort hieß es auch, nach 10h ist der Hund der perfekte Begleithund und dass ganze für 400 Euro. Sina hat mittlerweile fast alle 10h hinter sich. Es sind Trainingsmethoden, die teilweise mit denen, mit den wir in der Huschu arbeiten identisch sind, teilweise jedoch auch nicht nach meinem Geschmack. Ich hab mich vor kurzem mit meiner Freundin unterhalten. Ihr Fazit war, der Trainer war zwar ansich nicht schlecht, aber Sina ist noch lang noch nicht der perfekte Begleithund.

    Wenn Du zum Gruppentraining gehst, dann achte auf jeden Fall darauf, dass die Gruppe nicht zuuu groß ist und der Trainer sich auch auf deine individuellen Probleme einstellen kann.

    Nee, wie gesagt, von der reintrag methode halt ich ja selber nix. Klar werd ich ihn machen lassen, aber wollt halt wissen, ob es vielleicht einen tip gibt, den ich noch nicht versucht hab.

    Das mit Kumpelhund haben wir auch schon versucht, Karli is dann so hinterhältig, dass er den anderen Hund das Stöckchen, Ball o.ä. holen lässt und es ihm am Ufer dann klaut.

    unforgettable: Du kennst das Spielchen doch schon, damals hat Karli der Jette doch auch alles geklaut, als sie wieder an Land war.... daran hat sich nix geändert ;) aber n Spaziergang können wir trotzdem mal wieder planen ;)

    Hallo Miteinander,

    wie einige wissen, is mein Karli ja ein Labbi-Beagle Mix. Bekanntlicherweise sind ja Labradore richtige Wasserraten. Karli is ansich auch eine Wasserratte. Soll heißen, er geht unwahrscheinlich gern ins Wasser, bleibt auch einige Zeit drinne stehen und planscht quasi. Nur mein Problem, (eigentlich ist es kein Problem, aber wäre schön, wenn man es ändern könnte) ist, dass Karli immer nur soweit rein geht, wie er stehen kann. Man sieht ihm sichtlich an, dass er einfach Angst hat, weiter rein zu gehen. Ich glaub er weiß einfach nicht, dass er schwimmen kann, obwohl er schon zweimal durch seine eigene Dusseligkeit in nen See gefallen ist, wo er schwimmen mußte.

    Wir haben schon einiges versucht..... Stöckchen rein werfen.... er würde gern hinter her, aber dann kommt wieder die berühmte Angst vorm schwimmen.

    Ich war auch schon selber im See drinne und hab mich quasi zum Affen gemacht.... er bleibt am Rand stehen.

    Hat jemand vielleicht einen total tollen tip für mich, wie ich diesen kleinen Dussel klar machen kann, dass er schwimmen kann?

    Mir hat mal jemand erzählt, man solle ihn soweit mit reintragen, dass er dann nicht mehr stehen kann. Mal abgesehen dass das bei 30 kg die sich beim hochheben wehren, weil sie denken, sie werden gleich abgestochen, nicht sonderlich leicht ist (was ich dennoch versuchen würde), mache ich mir sorgen, ob mein Hund diese Art von "ins kalte Wasser werfen" so toll finden würde.

    Für jeden Tip bin ich dankbar.

    Gruß Manu & Karlchen

    Ich wollte meinen Hund eigentlich Luca nennen, weil ich den Namen total schön fand. Aber als wir Karli geholt haben, reagierte er überhaupt nicht auf Luca.... mein Bruder fand Karli vom Aussehen so lustig, dass er Ihn immer Kalle genannt hat, aus Kalle ist dann Karli entstanden. Ich reg mich nur immer auf, wenn manche Bekannte immer noch nicht begriffen haben, dass der Hund KARLI und nicht Charly heißt :kopfwand:

    Ich hasse es, wenn Karli n Stock im Maul hat und dann wegrennt. Alles was mit Stöckchen spielen zu tun hat unterbinde ich. Klar kann man alles dramatisieren, aber Karli hat die Gabe, die Stöckchen so klein zu beißen, dass er es bisher 5x geschafft hat, sich die Dinger senkrecht in das Maul zu klemmen, quasi wie ne Maulsperre, das ging bisher zwar 5x gut, weil ich die Stöckchen immer raus bekommen hab, aber irgendwann geht es nicht mehr gut, deshalb unterbinde ich es.

    Diese schönen Narben erinnern mich an Max, den verstorbenen Hund meines Opas.

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    aber ihr wollt glaub nicht wissen, wie das aussah, bevor es genäht wurde.

    Von Karlchen ernte ich zur Zeit blaue Flecke, wenn er mal wieder zu doll spielt.