@Aoleon Tja, dann guggen halt alle Rütter und CM, das ist sicher besser
Und das verteufeln von HuSchus kann ich gleich gar nicht verstehen, ich war damals auch in einer und die war prima, ich hab einige Vereine besucht und die waren im großen und ganzen auch in Ordnung. Die meisten die ich kenne teilen ähnliche Erfahrungen, sicher gibt es auch üble, aber hier wo ich wohne sind das sicher nicht die Mehrheit. Die meisten arbeiten positiv und legen Wert darauf, dass es vor allem dem Hund Spaß macht, so wie es sein soll. Ich würde jedem Anfänger zu dazu raten, allerdings die Kriterien für eine gute ans Herz legen.
Ich krieg hier allmählich immer mehr das Gefühl, dass hier enfach wütend "früher war alles besser!" rausgehauen wird
So eine kannte ich auch, die wollte in unserer HuSchu nicht mit Leckerli arbeiten, weil das hätte sie früher auch nicht, sowieso ist Sitz und Platz total albern weil sie ja keinen Zirkushund haben möchte. Ich lese hier ein paar Parallelen heraus, der Ton ist ganz ähnlich ![]()
Warum soll man kein Pony in den Garten stellen?
Ein ruhiges Tier, dass sich einfach abschnüffeln lässt und dann ignoriert wird, ist ja nun wirklich kein Drama oder kriegen die Welpen dann ein Trauma, weil der Reiz zuviel auf einmal ist ?
Und sie MÜSSEN es sicher nicht kennenlernen, aber warum nicht? Ich seh da immer noch nix schlechtes dran
Man muss das als Welpenkäufer ja nicht unterstützen, wenn man das nicht will aber dann doch ander Leute bitte die Einstellung lassen. Genauso wie ein Züchter mit Minimalismus kein schlechter ist, ist doch nicht jeder, der mehr Aufwand betreibt automatisch schlecht oder züchtet keine wesensfesten Hunde?!
Btw. war das Nachbars Pony ausm eigenen Garten. Der Aufwand hält sich also in Grenzen. Es ist eine Gelegenheit, die man nutzen oder lassen kann - ich würds ihnen wohl auch zeigen, einfach, weil mich die Reaktion interessiert ![]()
Bezüglich Keime:
Ja, da gibts Züchter, die das unheimlich eng sehen. Teilweise strenger, als so manche Mutter mit Säugling. Meine Züchterin war auch so, das fand ich damals nicht so gut (also bei 6 Wochen alten Welpen - frisch geboren ist das natürlich was anderes). Andere widerum lassen sogar Besuchshunde zu, die ja erst recht für Hunde gefährliche Keime reinschleppen, so lange sie nicht vorher aufm HuPla oder einer Ausstellung waren ist das ok
Also wieder eine Glaubensfrage. Zu steril mag ichs persönlich nicht.
Warum wird aus einer schlechten Erfahrung ein Drama?
Weil die Menschen das Drama machen? Oder weil die Hunde es nicht aushalten mal ein bisschen Drama zu haben? Beides?
Denn das ist wieder etwas wo ich nur sagen kann: Ein gut gezogener Welpe geht aus der "Katastrophe" allein den Wurf zu verlassen und in die neue Welt gehen ohne irgendwelche Schäden raus.Ich persönlich hatte noch keinen Hund für den das Abholen in irgendeiner Form negativ war.
Ja, manche vertragen das Fahren nicht und kotzen. Ja, manche jaulen zum Steinerweichen. Und andere verpennen die Fahrt, manche wollen spielen, aber keinem, nicht einem einzigen ist das Abholen irgendwie als dauerhafte Verknüpfung geblieben.
Die einzige die bei Abgabe unseres Wurfes gelitten hat wie Sau war ich!
Wieso muss man sich egt für alles rechtfertigen? Im ernst jetzt.
Ich hab einfach keine Lust mehr auf einen spuckenden, sabbernden, jaulenden und unter Stress stehenden Hund, der mir in seiner Aufregung die kompletten Arme zerkratzt, weil er über mich drüber in den Kofferraum hopsen will, nur weil ers als Welpe nicht kennengelernt hat. Punkt. Ich weiß, dass die meisten das auch ohne Training schaffen, aber unser Welpe damals halt nicht. Der hatte die erste Autofahrt einfach totale Panik vor den vorbeifahrenden Autos, war komplett überfordert mit der Menge an Reizen (Lkws, laute Motorräder, vorbeirauschende Autos) wollte im Auto rumturnen und hat gejault und mehrmals gespuckt. Seit dem war genau DIESES Auto für ihn scheiße und ich kanns sogar verstehen. Und ja, er mag das Auto heute noch nicht besonders, da muss er aber halt nun durch. Und nein, das kommt nicht, weil WIR Drama gemacht haben
Und es wäre ganz einfach vermeidbar gewesen, hätte er das beim Züchter und mit Rückhalt seiner Geschwister bereits kennengelernt. Ich weiß nämlich, dass das schon mit minimalen Aufwand funktioniert, ich sehe es bei anderen befreundeten Züchtern. Man muss sicher nicht jeden Tag eine Stunde wohin fahren, aber einmal die Woche ein paar Meter fahren reicht vollkommen. Und nochmal: Da muss mir wirklich nicht jeder zustimmen, denn das ist mein persönliches Kriterium auf Grund unserer Erfahrungen. Wer nur entspannte Welpen im Auto hatte wird das nicht verstehen können und da sicher auch nicht Wert drauf legen, und das muss er auch nicht.
ZitatDenn das ist wieder etwas wo ich nur sagen kann: Ein gut gezogener Welpe geht aus der "Katastrophe" allein den Wurf zu verlassen und in die neue Welt gehen ohne irgendwelche Schäden raus.
Ja, und wie gesagt, alle andern haben dann halt Pech, ne. Schon komisch, dass es in dem Wurf 3 mit Autoproblemen gab und die andern 5 waren entspannt im Auto. Ist natürlich alles nur Genetik und überhaupt nicht individuell ![]()
Aoleon, deine Gesamtaussage ist einfach, dass man bloß beim richtigen Züchter kaufen muss, der nur so viel macht, wie du es für richtig hälst, dann wird das schon. Und das ist mir zu einfach.