Beiträge von Nebula

    Eltern und Welpen sind beim nationalen Verband registriert. Die Züchterin züchtet aber definitiv nur als Hobby.

    Jeder Züchter züchtet als Hobby - damit lässt sich nämlich nicht viel verdienen, wenn man es richtig macht ;) Außer man hat natürlich 20 Hündinnen und Würfe am laufenden Band.

    Zur Frage:
    Es scheiden sich die Geister, was nun besser oder schlechter ist. Fakt ist, ein älterer Welpe ist körperlich und geistig schon reifer, kann wahrscheinlich schon etwas länger einhalten und hat das ein oder andere schon kennengelernt.
    Ich persönlich würde einen Welpen meiner Rasse (bei einem Kleinhund wieder was völlig anderes!) gerne mit spätestens 10 Wochen bei mir haben wollen. Dann hab ich allein die völlige Kontrolle darüber, was er wie kennenlernt und was nicht. Ich hab das einfach gern selbst in der Hand und freue mich, ihm die Welt zeigen zu dürfen.
    Wenn man dem Züchter allerdings vertraut und sicher ist, dass der einen guten Job macht, spricht da nix dagegen.

    Wir machen echt das totale Sparprogramm...

    Gestern zB. bin ich vormittags 10min mit Hund zu meiner Oma gelaufen (mit Lösen natürlich) und hab sie für ca. 1 Stunde besucht (Hund am dösen/schlafen), bin dann wieder 10min heimgelaufen (wieder lösen, Rüde halt) und dann erst wieder am Abend ne halbe Stunde ans Wasser gegangen und bisschen gespielt, dann gabs später noch Futter und kurz lösen, fertig.

    Der Tag vorher war 2-3x lösen über den Tag und abends um halb 10 ne halbe Stunde gassi mit beiden Hunden (=flitzen).

    Die sind voll zufrieden, bei der Hitze wollen die gar nicht unbedingt mehr.

    alle schreien immer nach erfahrenen Deckrüden - und dann wundert man sich darüber, dass immer die selben eingesetzt werden :roll:

    Vor allem das Wesen beeinflusst die Mutter maßgeblich, wenn die schon keine Basis mitbringt, hauts der Rüde auch nicht raus.

    Also dieser Unterschied "Zuchttier" und "Liebhabertier" kenne ich persönlich nur aus der Katzenszene ;)
    Beim Hund kostet normal jeder Welpe gleich, außer einer hat zum Abgabezeitpunkt nachweisbare/sichtbare Mängel.
    Ich weiß nicht um welche Rasse es sich handelt, aber je nach dem wie verbreitet dort HD/ED ist, kann es wirklich sinnvoll sein das auch für den eigenen "Gebrauch" untersuchen zu lassen. Wenn man dabei dem Züchter noch helfen kann die Qualität seiner Verpaarung besser abschätzen zu können, um so besser.

    Wir haben damals für HD+ED 250€ bezahlt. Der Hund war 15min in Narkose, die Bilder kriegt man danach zu sehen und der Arzt kann einem direkt sagen, wie seine Einschätzung ist, in der Regel werden die Bilder aber zu einem Rassegutachter weitergeleitet, der dann die offizielle Auswertung vornimmt.
    Die Bilder kriegt man dann mit, bei uns war es auf CD.

    Vorverkaufsrecht behalten sich viele Züchter vor, bevor der Hund zum Wanderpokal wird vermitteln sie ihn lieber selbst.
    Man muss allerdings dazu sagen, dass viele Klauseln gar nicht rechtskräftig sind.

    Allerdings kommt mit 1600€ schon viel vor, je nach Rasse kann das aber auch total im Rahmen sein.

    Du darfst mit jedem Hund züchten, so fern er die Zuchtzulassung besteht. Mein Welpe kam damals als Familienhund zu uns und weil er sich gut entwickelte hab ich mit ihm die Zuchtzulassung gemacht. Er darf nun decken. Das kannst du mit dem Hund machen, er ist ja deiner.

    Bei mir gab es noch die Klausel, dass man bei einem geplanten Deckakt Rücksprache mit ihr (der Züchterin) halten soll. Damit man den Rüden eben nicht auf Nachbars Lumpi hopsen lässt ;) Ob das aber rechtlich stand halten würde, wage ich zu bezweifeln.

    Bei meiner Züchterin haben alle Welpen damals 1000€ gekostet, ohne Röntgen (meine Rasse hat kaum HD-Probleme). Bis 1500€ wäre ich gegangen, alles drüber wäre in unserem Fall überteuert.

    hmm ich denke wenn der Züchter schon ein paar Würfe hatte ist er ein bisschen routinierter und man hat als Käufer anhand der evtl. vorhandenen Dokumentation der Würfe ein besseres Bild davon wie sie aufwachsen.

    Würde für mich allerdings keinen A-Wurf ausschließen wenn sonst alles passt. Casanova war ein C-Wurf und Livi ein O-Wurf, mir wäre der erste Züchter trotzdem lieber und gravierende Unterschiede sehe ich da auch nicht.

    Hm, wir waren in einer guten Spielstunde. Hab auch heute nix zu meckern, würde dort wieder hingehen - es waren mehrere Trainer da, es wurde Verhalten aufgezeigt, eingegriffen, erklärt wie man Spiel von Nicht-Spiel unterscheidet, Körpersprache lesen und zwischendrin kleine Übungen gemacht wie Abruf, "nein", usw. alles positiv und ohne Druck aufgebaut.
    Man konnte konkrete Fragen stellen, zB. zur Stubenreinheit oder zum Umgang mit Hitze (war auch Sommer damals) oder wie bei uns bezüglich Autofahren, es wurde nach Größe/Alter oder auch Charakter getrennt und trotzdem gab es auch mal eine gemischte Gruppe mit extra Termin, wo man natürlich freiwillig hin konnte, also kein Kleinhundhalter wurde dazu gezwungen, seinen Zwerg zu den Großen zu setzen. Und Mobben wurde selbstverständlich unterbunden und aufgezeigt, WARUM da jetzt eingegriffen werden sollte.

    Wir waren eben erst hergezogen und bekamen unseren ersten Hund, man kennt keinen und ist unsicher in Sachen Hundeverhalten, da war diese Möglichkeit Gold Wert. Beim "gassi" gehen (wenn man das so bei einem Welpen nennen kann) waren die meisten sowieso unverträglich die wir so getroffen haben oder absolute Trampel, die ihn eh nur über den Haufen gebolzt haben, das bringt dann erst recht nix.

    Ich mein ist ja schön, wenn man mit Hunden aufgewachsen ist und die ganze Familie gut sozialisierte Hunde hat oder man selbst einen großen Freundeskreis mit HH besitzt, aber das kann halt nicht jeder von sich behaupten. Ich hab so nur gute Erfahrungen sammeln können :ka: