Beiträge von Gefühl

    Ich bin momentan auch auf der Suche nach einem neuen Sofa. Ist echt nicht so einfach. -.-

    Heute haben wir uns noch mit ein paar Ziegenleckerlies eingedeckt (alles 100% Ziege wegen der Ausschlussdiät), vorsichtshalber (falls es was nützt) nochmal für zwei Tage in die Kühltruhe und dann kann sie Samstag endlich mal wieder was zu knabbern haben. Aber muss sagen, das Barf verträgt sie sehr gut. Manchmal macht es mir nur etwas Sorge, dass sie SO wenig Output hat.

    Meine würden schwächere gern mobben im Jagdspiel, werden aber auch sehr schnell selbst gemobbt von schwereren anderen Hunden

    So ist Iloy auch. Selbst die größte Schissbux und ein Opferhund durch und durch. Aber wenn sie dann mal der Überlegenere ist, ja DANN mutiert sie zur Mobberin. :ugly: Hundelogik. Aber ja, als Halterin bin ich da in der Verantwortung das zu erkennen und zu unterbinden.

    Vor 2 Jahren wusstest Du noch nicht mal, wie man Windhund schreibt.

    Abgesehen davon, dass ich es unangebracht finde so persönlich zu werden: In 2 Jahren kann man meiner Meinung nach durchaus einiges an Wissen aufbauen.


    Ich danke euch allen sehr für den Input. In Zukunft werde ich weiter hier mitlesen um mir weiterhin ein Bild von den Whippets oder ggf. anderen Windhundrassen zu machen und dann falls ich mich dazu entscheide, werde ich euch dran teilhaben lassen.

    Ein paar Dinge haben mich sehr zum Nachdenken angeregt und da ich es ja eh nicht eilig habe, kann ich noch in Ruhe weiter recherchieren und vor allem - wie damals beim Dalmatiner - mir noch ein paar lebende Exemplare anschauen um zu gucken ob es wirklich "matcht". :3

    Ich find das echt schwierig dieses Thema, ganz ernsthaft. Da komm ich total in einen Gewissenskonflikt...

    Geht mir auch so.

    Und ich verstehe pinkelpirscher s Sicht auch. Wir haben Nachbarn, die haben einen Hund aus Griechenland übernommen und der wird (kein Scherz) 4x die Woche in die Hundeschule geschleppt und Frauchen wundert sich schon, warum der keinen Bock auf Autofahren hat. Herrchen ist morgens allein mit dem Hund und dieser ist wohl sichtlich froh seine Ruhe zu haben und nicht wie sonst gefühlt 24/7 irgendwas leisten zu müssen.

    Ich kenne ja nun auch die Arbeit im Tierheim und habe dadurch auch für mich tatsächlich festgestellt, dass manche (!) Hunde für mich persönlich (!) tatsächlich glücklicher im Tierheim sind als in beispielsweise einer wie oben geschilderten Familie. Natürlich gibt es aber auch nicht nur Schwarz und Weiß, ist klar. Aber viele der Hunde, die quasi nix anderes als TH kennen, wirken dort auch nicht traurig, sondern sie werden ebenso umsorgt, leben oftmals mit ihren Hundekumpeln zusammen und kommen auch täglich in ein Freilaufgehege mit Spielmöglichkeiten (+ die täglichen Gassigänge). Und gerade bei bestimmten Rassen (Herdenschutzhunde oder Schäferhundrassen) sehe ich auch nicht, dass die in so einer 2 Zimmerwohnung ohne Garten im 2. Stock happy wären. Womöglich noch als Einzelhund, wo sie es doch nur zu Zweit oder mit mehreren kennen usw.

    Und gewiss kann man nicht die Welt retten, aber Tierschutzarbeit finde ich dennoch extrem wichtig und lieber einemHund helfen als keinem.

    Gefühl

    Wir haben gerade wieder unseren Besuchswhippet da. Pinkelpirschers Beschreibung trifft ziemlich gut auf sie zu. Zur Spielsituation kann ich nur sagen, dass mein Hund gar nicht mehr mit der Whippetine rennen möchte, weil er sich nicht mobben lassen will. Und das heißt schon was bei ihm, da er sonst eher andersrum sehr schlecht nein sagen kann zu einer Rennspielaufforderung und auch durchaus selbst eher aufdringlich und gut im Grenzen überschreiten sein kann. Das ist bei ihm nun nicht schlimm. Er hat ein dickeres Fell als deine Iloy so scheint mir und geht seinen eigenen Hobbies nach im Freilauf, lässt sie einfach abblitzen, und zu Hause sind die zwei sehr süß miteinander. Draußen kommen die zwei mit ihren Interessen und Ideen für einen gelungenen Spaziergang nicht zusammen.

    Ok, ich hatte mich schon ein bisschen gefragt, ob das nicht vielleicht eher bei Fremdhunden passieren würde mit dem Mobben und die Hunde aus dem eigenen Haushalt da nicht so behandelt werden, aber da es ja die natürliche Spielart der Windhunde zu sein scheint, müsste ich also damit definitiv rechnen. Muss ich auf jeden Fall noch drüber nachdenken, denn da müsste ich meine Iloy auf jeden Fall vor schützen, weil sie das gar nicht ab kann und sofort Panik bekommt. Danke also fürs Teilen!

    Wofür braucht jemand einen Windhund, wenn nicht erwünscht ist, was sie ausmacht und sie einen Gutteil ihres Wesens nicht ausleben dürfen - nur den praktischen, bequemen?

    Wohl wahr. Ist ja bei allen Rassen so. Und fast überall wird das, was unbequem ist, möglichst abtrainiert, wenn man Ottonormalhundehalter ist. Aber Freilauf an sich wär hier auf jeden Fall, nach den hier genannten Definitionen möglich. Hab eben auch spaßeshalber mal nach eingezäunten Flächen geschaut und sogar was gefunden.

    Kein Wild ist immer so eine Sache... Ich habe hier Hundehalter die schwören das es hier garkein Wild gibt. Kommt halt immer drauf an wie jagdlich ambitioniert der Hund ist ob mans als Besitzer merkt oder nicht.

    Guter Punkt. Ich hab jetzt den zweiten nur mäßig jagdlich ambitionierten Hund, also wer weiß wie aussagekräftig meine Erfahrungen wirklich sind. Aber da Whippets ja eher Sichtjäger sein sollen und ich durchaus auf meine Umgebung achte beim Gassi, glaub ich, was Kaninchen, Rehe, Füchse und Co angeht, sind wir relativ gut dran. Was Spuren angeht, könnt ichs halt nicht sagen. Ruby hat auch mal ne Witterung aufgenommen, war aber soweit abrufbar, solange sie keinem Kackhaufengeruch hinterher ist. Da wars leider meist rum. :lepra:

    Es muss nicht täglich sein, aber ein glücklicher Whippet braucht es halt schon. Wenn du sogar täglich Freilauf mittags bieten kannst ist das ja ideal.

    Das wäre so.

    Vielleicht muss ich euch doch mal besuchen kommen. :lol: Dann kann ich Hami persönlich kennenlernen. :herzen1:

    Frage: Kann mein Training das bei ihm unterbewusst verstärken?

    Ich persönlich finde es genau richtig wie du es machst. Gerade unter Rüden gibt es solche Probleme ja leider häufiger, aber selbst bei meiner Ruby gab es so 2-3 Hunde, die konnte sie einfach nicht ab. Manchmal ist es ne Wechselwirkung, weil die anderen Hunde dann fixieren o.ä. Das verstärkt natürlich das Problem beim eigenen Hund ggf. Aber den Bogen laufen, weitergehen, finde ich persönlich die richtige Art und Weise. Kommt aber sicher auf den Hundetyp an. Wenn es aber wirklich nur bei ein paar wenigen Kandidaten so ist, würde ich mit der Schiene so weiterfahren.

    Die kleine freche Pippa ist nun in der zweiten Läufigkeit <3 Seit etwa zwei Tagen verliert sie auch hie und da ein paar Blutstropfen; verhaltensmäßig habe ich ihr seit etwa ein - 1,5/2 Wochen angemerkt, dass sie wieder läufig werden könnte, da sie sich vor allem Rüden gegenüber etwas flirty, aber gleichzeitig auch fiddelig, verhielt.

    Warum find ich diese Beschreibung so niedlich? :cuinlove: Kann ich mir irgendwie total gut vorstellen bei Pippa! Ich wünsche euch eine entspannte zweite Läufigkeit! Iloy hat es ja im Dezember hinter sich gehabt und ich fand, da gab es nochmal echt nen Entwicklungsschub.