Beiträge von Gefühl

    Ich denke auch, dass du mit einem weiteren Labrador aus der selben Zucht, aus der Lina stammt, sehr zufrieden sein wirst. :)

    Da ich ja noch nicht weiß, wie Ruby sich so entwickelt, vor allem nachdem sie einmal (oder dann auch mehrmals) heiß war, will ich mich noch nicht festlegen, zu welcher "Sorte" sie gehört. Allerdings vermute ich schon, dass sie eher zu diesen aufgedrehten Dingern gehört. Jedenfalls hast du ja auch schon bemerkt, wie viel Feuer sie im Hintern hat und dass sie eigentlich nur ein Tempo kennt und das heißt: Rennen, rennen, rennen! :lol:

    Aber wer weiß, sie kann auch noch wesentlich ruhiger werden, wenn sie vielleicht erstmal etwas erwachsener im Kopf wird. ^^

    Dennoch wüsste ich, dass bei mir wohl kein Labrador mehr einziehen wird. Kann mich da cleo254 anschließen. Meine Vorstellung und meine Wünsche an einen Hund waren andere bzw. nicht so extreme. Natürlich ist Ruby dennoch meine Liebste, meine Tollste und meine Schönste und ich würde sie für nichts auf der Welt hergeben und ich bin auch sicher, dass es einen Grund gibt, wieso ich gerade SIE als "Aufgabe" bekommen habe.
    Und dennoch... bei mir wird mal eine sensiblere Rasse einziehen und sicherlich auch eine, die Fremde nicht sooooo hypersuperdupertoll findet, wie meine Labbi-Maus. ^^

    Ruby ist das, was ich mir gewünscht habe, nur zu sehr ins Extrem. ^^

    Aber wie gesagt, bei dir und der Züchterin habe ich auch ein gutes Gefühl! Kann aber deine Ängste dennoch nachvollziehen!

    Liebe TE, ich finde euer Programm wirklich schon klasse. Also, dass du so viel Unterschiedliches auch anbietest (von Tricksen bis hin zu Suchspielen - ich bin auch ein Fan davon), was ich meinte allerdings, waren eher Erkundungstouren. Also einfach raus ins Feld oder in den Wald (wobei man bei Letzterem den Hund ja nicht immer ableinen darf/sollte) und einfach mal laufen und die Welt entdecken lassen.

    Ich bereue es sehr, das nicht schon viel früher gemacht zu haben mit meiner Ruby. Sie ist, seitdem wir regelmäßig 2-3 Mal die Woche rausfahren, wesentlich ruhiger (und sie hatte diese "Anfälle" auch nicht den ganzen Tag, sondern halt ab und zu mal). Und wenn wir dann draußen unterwegs sind und sie wirklich mal rennen und springen kann, wie sie möchte... wow, das ist so ein schönes Gefühl, sage ich dir! Zu sehen, wie sie manchmal jeden Grashalm begutachtet oder in dem kleinen Bach herumplanscht...

    Ich hoffe, du verstehst es so, wie ich es meine (nett :) ). Bei dir lese ich zwar viele auch längere Spaziergänge, aber mir geht es darum, dass du auch mal die Erfahrung machen solltest, wie toll es für deinen Hund ist, ihn ohne Leine einfach laufen zu lassen (oder wie gesagt, mit einer Schleppleine, falls du diese Sicherheit brauchst aufgrund von Jagdverhalten o.ä.).

    Weiterhin wünsche ich dir aber ganz viel Freude mit dem Kleinen und wie gesagt, mir fehlt halt dieses "Erkunden" in deinen Schilderungen, ansonsten klingt euer Alltag für mich sehr positiv und vor allem hundefreundlich! :gut:

    Ich denke auch, dass ihr hier eher der Fall von "zu wenig Spannung, Spiel und Spaß" gegeben ist. Natürlich kann ich es nicht wirklich beurteilen und es kommt auch immer auf den Hund an.

    Aber vielleicht probiert ihr es einfach mal aus und fahrt mal an einem Tag raus ins Freie, lasst den Jungspund ordentlich toben, erkunden und rennen was das Zeug hält (entweder frei oder an der Schleppleine). Und dann seht ihr ja, ob er abends immernoch so aufdreht.

    Bei uns war es nämlich ähnlich, wobei ich felsenfest davon überzeugt war, dass unser "Programm" vollkommen gereicht hat. Fakt war aber, dass unsere Hündin eben etwas mehr Action braucht und dann auch ausgeglichener ist. Mittlerweile dreht sie gar nicht mehr so auf zuhause, sie ist ganz lieb und ruhig. :)

    Mit all dem möchte ich natürlich wiederrum nicht sagen, dass ein Welpe/Junghund nicht auch Ruhe lernen soll. Wenn Ruhe angesagt ist, heißt das Ruhe und da gibt es kein Wenn und Aber. Wir haben unsere Kleine dann aus dem Zimmer geschickt für ein paar Minuten und dann kam sie immer wie ausgewechselt, total friedlich, wieder rein. (Wobei das natürlich nur eine Methode von vielen ist... manche sperren den Welpen in eine Box oder sie selbst verlassen das Zimmer und lassen den Kleinen abspacken usw.)
    Aber ich würde, wie gesagt, erstmal diese Möglichkeiten abdecken.

    So mach ich es jetzt auch, Srinele.
    Mir war es wirklich, sorry das zu sagen, zu anstrengend da IMMER drauf zu achten, dass sie 100pro ordentlich läuft. Wir haben einfach nicht die Möglichkeit ein paar Schritte zu gehen und sie dann laufen zu lassen. Bei uns sind 80% der Gassigänge eben in der Stadt/im Park an der Leine. :/

    Zitat


    Eig hätte mir schon am Anfang klar werden müssen, dass die nicht so wirklich nen Plan von dem haben, was die da machen! Denn sie haben Nepomuk noch nicht mal richtig gesehen, da wurde schon gesagt: "Der ist Dominant und Dominiert euch!" Dabei ist Nepomuk wirklich alles andere als Dominant, eher das gegenteil, aber das wird wahrscheinlich bei so manchem Hund als Standard aussage genommen...

    Das Gefühl habe ich auch! Wird mir nämlich auch gerne mal von selbsternannten Hundeprofis gesagt. Und Ruby ist auch alles andere als dominant. Sie ist zwar frech und auch selbstbewusst, aber sie weiß um ihre "Position", wenn ich das mal sagen darf. Dieses dämliche Dominanz-Geschwalle regt mich mittlerweile richtig auf. |)

    Irgendwie kommt mir das ziemlich bekannt vor...
    Meine Hündin dreht auch hoch, wenn ich sie so überschwänglich lobe. Und auch, dass sie draußen dicht macht und total wenig auf mich achtet, ist der Fall. Von Ziehen an der Leine ganz zu Schweigen... wobei wir da auch zwischenzeitlich Besserung hatten. Nun ja, wie ich es mir dachte, ist das eben eine längere Geschichte mit der Leinenfühigkeit und man muss wirklich durchhalten. ^^

    Wir waren bisher in zwei Hundeschulen und beide haben ähnliche Trainingsmethoden gehabt, wie von dir beschrieben.

    Dann habe ich mich umgehört bei anderen Hundehaltern hier im Ort, aber niemand konnte mir eine "bessere" Hundeschule empfehlen - wobei die meisten Leute hier genau solche Methoden gut finden und mich eher belächeln... vor allem, da ich ja einen Hund an der Leine habe, der "mich dominiert" und bei dem ich mal "härter durchgreifen" muss. (Haben die 'ne Ahnung...)

    Und ich frage mich auch immer, ob ich nicht zu anspruchsvoll bin. Aber ist es denn wirklich so schwer, an vernünftige Trainer zu kommen?

    Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand eine gute Hundeschule empfehlen könnte. Ich wohne in Nordhessen (Kreis Waldeck- Frankenberg). ;)

    Zitat

    Ich glaub mein Zwerg ist das einzige Mädel was hier noch nicht läufig war ,oder ?


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    Ruby war auch noch nicht läufig mit ihren knapp 9 Monaten jetzt und wir haben hier auch keinerlei Anzeichen bisher gehabt... weder markieren, noch dass sie sich irgendwie anders verhält. Alles wie immer :D

    In diesem Punkt muss ich Bubuka recht geben, auch wenn ich die Art, wie sie ihre Meinung mitteilt, nicht als die beste sehe.

    Ich muss aber zugeben, dass mich ihre Beiträge (also das, was sie im Kern aussagen möchte) teilweise sogar beruhigt haben. Denn mein Hund war als Welpe (und auch jetzt als Junghund noch immer) wirklich sehr wild und hat auch gern überdreht. Warum mich das beruhigt hat, was Bubuka schrieb? Sie schrieb, es sei normales Welpenverhalten. Und das bedeutet: Weder ich, noch mein Hund haben ein Problem, sondern es ist einfach normal und ich muss mir nicht solche Gedanken machen, wie ich das "abstellen" oder mindern kann.

    Wenn ich dir einen guten Rat geben darf... :)
    Nimm es nicht zu schwer, versuche nicht alles perfekt zu machen. Das wird nicht funktionieren, das schaffen nichtmal die erfahrensten Hundemenschen. Also lass dir gesagt sein, fahre das Programm ruhig runter. Meine Meinung ist, dass einem immer so viel gesagt wird, dass man dies oder jenes mit seinem Welpen machen sollte, denn Prägephase hin und her und überhaupt ...
    Ganz ehrlich! Das, was zählt, ist die Bindung. Das habe ich anfangs wirklich versäumt, aufzubauen und habe es erst nach einigen Wochen gemerkt. Größte Veränderung von da an: Mehr kuscheln, mehr gemeinsam erleben (nicht mit dem Hund Sitz/Platz/Bleib üben, einfach nur zusammen sein) und den Körperkontakt zu haben! Meine Ruby kuschelt nicht so überaus gerne, aber sie liebt es, einfach nur "an mir dran" zu liegen. Sie legt nur mal eine Pfote auf mein Bein oder schiebt ihren Popo so zu mir.. :D Das ist total süß und toll und es stärkt die Bindung viel mehr, als wenn man den halben Tag mit Denkaufgaben oder anderen Reizen verbringt.

    Natürlich möchte ich mit all dem nicht sagen, dass du das falsch machst. Ich kenne dich ja nicht persönlich. Ich möchte einfach nur sagen, was bei mir falsch lief und ich würde dich gerne davor bewahren diesen Fehler zu machen. Natürlich darf und soll man ruhig auch Sitz/Platz/Bleib trainieren. Mir geht es nur darum, dass es wichtig ist zu wissen, dass der Hund dies auch noch genauso gut mit 4 Monaten + lernen kann. Die ersten Wochen - das habe ich einfach verpasst - sei mit deinem Welpen zusammen, spielt gemeinsam, kuschelt, erlebt etwas. Ohne zu viele Zwänge.

    Und wenn er so hochpusht: Ich hab meine Ruby ab einem bestimmten Zeitpunkt auch immer in einen anderen Raum gebracht. Mittlerweile weiß sie, dass, wenn ich Nein sage und sie ihr Verhalten nicht lässt, sie wieder "ausgeschlossen" wird. Sie hat es verknüpft und das Zusammenleben mit ihr ist jetzt wirklich toll, weil sie nur noch ganz selten so überdreht (eigentlich gar nicht mehr... wir haben jetzt andere Probleme .. draußen :D ).
    Das "Aussperren" findet hier im Forum, soweit ich weiß, nicht viele Anhänger. Darüber kannst du dir aber gerne selbst ein Bild machen. Bei uns haben andere Lösungen nicht funktioniert und ich bin froh, dass wir es darüber geschafft haben, dass unser Hund versteht, was wir von ihm wollen.