Beiträge von Gefühl

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    Normalerweise erkennt man einen Arbeitslabrador an seiner Arbeitsweise ;)

    Der Satz macht mich echt nachdenklich. ^^

    Einerseits habe ich folgende Fakten:
    - Ruby hat keine Papiere
    - Mutter hat Papiere vom VDH, sieht nach Showlinie aus
    - Vater hat keine Papiere, habe ich nur auf einem Foto gesehen und konnte es nicht wirklich zuordnen (und ob dies der Vater war, ist auch die nächste Frage)

    Ruby ist SEHR arbeits- und lernwillig. Wenn ich nicht wüsste, woher sie stammt, ich hätte sofort gesagt, sie kommt aus der Leistungszucht. Bei unserem (Laien-) Dummytraining macht sie eine ganz fantastische Figur. Das Apportieren liegt ihr im Blut, sie hat es von Klein auf gemacht und seit mehreren Wochen gibt sie auf Kommando den Dummy ganz sauber in die Hand usw. Sie hat richtig Spaß daran und möchte gefordert werden, was ich auch absolut gerne mache. Bin selbst überrascht darüber, wie sehr mich dieser Hund mitreißt. :D

    Aber zum Wesentlich des Threads nochmal:
    WENN ich mir ganz bewusst einen Labbi aus einer AL geholt hätte (wenn, dann wäre das nur ein FT Labbi gewesen), dann wäre ich von Anfang an anders an die Sache herangegangen.
    Aber bei mir ist es wie bei der TE, ich wusste und weiß es eben nicht genau. Also mache ich nun so viel mit meiner Ruby, wie ich denke, dass es das richtige Maß für sie wäre und bin im Moment auch sicher, dass ich das ganz gut mache.

    Hallo liebe TE,

    Ich hab nicht den ganzen Thread zu 100% gelesen, aber viele einzelne Beiträge und vor allem das Kernproblem erkannt. Und wir hatten letztes Jahr wirklich beinahe die gleiche Situation.

    Du kannst dir gerne meinen Thread von damals dazu anschauen, vielleicht gibt es da auch den ein oder anderen Tipp für dich. https://www.dogforum.de/bitte-hilfe-er…hr-t164845.html

    Wir haben nachher das Einverständnis der Vermieter gehabt, einen Hund auf Zeit bei uns einziehen zu lassen. Sprich: Sie erbarmten sich und haben uns ihr Ok gegeben für ein paar Monate, aber wir sollten uns so schnell wie möglich um eine neue Wohnung bemühen (die wir dann auch im Oktober beziehen konnten - und bei der wir noch beim ersten Kennenlernen mit den neuen Vermietern die Hundehaltung klargemacht haben und im Mietvertrag auch festgelegt haben!).

    Nie wieder wird es uns passieren, es nicht schriftlich geben zu lassen. In unserer allerersten Wohnung durften wir keine Hunde halten (Verboten laut Mietvertrag) und da ich auf der Suche bei der darauffolgenden (unserer letzten) Wohnung auf jeden Fall sichergehen wollte, dass Hunde erlaubt sind, habe ich den Vermieter gefragt und er meinte "Nicht zu groß und wenn er nichts kaputtmacht, kein Problem". Allerdings wurde drei Monate, bevor unsere Ruby einziehen sollte, das Haus inklusive der Wohnung, in der wir wohnten, an die Tochter des Vermieters und deren Ehemann vererbt!
    Laut Gesetz ist das, was vorher vereinbart wurde, danach immernoch wirksam. Leider konnte ich es nicht nachweisen, da wir das nur mündlich ausgemacht haben und ich auch nicht damit rechnete, dass so ein Fall eintritt (wer denkt an sowas schon?). Im Mietvertrag stand übrigens "Nach Absprache".

    Naja. Ich würde jedenfalls, so beschissen es auch ist, dir raten, dir eine neue Wohnung zu suchen. Zuerst einmal kannst du es natürlich auch so versuchen wie ich, mithilfe eines freundlichen Briefes auf all die Punkte des Vermieters eingehen und schreiben, welche Rasse ihr euch wünscht, was dafür spricht und dass ihr eine Haftpflichtversicherung abschließt usw.
    Ja, aber wie gesagt, ich denke, wenn er nicht einlenkt, wird es auf Dauer die beste Lösung, ihr seht euch nach einer neuen Wohnung um.

    PS: Das Urteil vom letzten Jahr ist für die Tonne! Damit kann doch eh niemand was anfangen, die Vermieter haben nach wie vor das Recht Hunde ohne wirklichen Grund (was erfundenes) zu verbieten, es darf nur nicht mehr klar im Mietvertrag stehen - was, wie ich finde, eigentlich noch dämlicher ist. ^^

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    Gefühl: evtl. reicht es schon aus, wenn du die Leine kürzer nimmst (weiß nicht wie lang eure Leine ist) - denn bei ner 2m Leine kriegt der Hund natürlich mehr Kraft, als bei ner 1m Leine zum Beispiel.

    Ich hab es bei Milla so geübt, dass ich auf ne Umorientierung warte. Ein winziges Leinelockern hat nicht gereicht, weil sonst von dir Beschriebenes eingetreten ist. Denn so müsste man auch weitergehen, wenn Hund gedanklich immer noch voll und ganz auf das Blatt konzentriert ist und durch Zufall lockert sich mininal die Leine. Ich hab immer auf die kurze Umorientierung gewartet und das dann ausgebaut dazu, dass sie ihre Position finden muss. Hier geht es erst weiter, wenn sie ganz zu mir kommt und neben mir steht.
    Da hättest du dann auch viel längere Reaktionszeiten.

    Entschuldige, das hab ich doch glatt übersehen. :ops:
    Ich führe Ruby sowieso nur an der halben Leine, sprich 1m. Dennoch scheine ich wohl einfach zu schwach oder der Hund zu stark zu sein (oder beides).

    Darf ich fragen, was "Kurze Umorientierung" bedeutet? Wenn ich es richtig auffasse, heißt das, wenn der Hund nicht mehr auf (in dem Beispiel) das Blatt achtet, sondern auf etwas anderes, oder? Ist es dann egal, ob auf mich (wo nämlich die Wahrscheinlichkeit gen Null gehen würde) oder was ganz anderes?

    Ich verstehe nämlich, was du meinst und würde es gerne so machen, nur weiß ich nie genau wie. ... oder worauf genau ich da warten muss bei Ruby.

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    Von Sadako
    Wenn du also zwei Hände brauchst um deinen Hund halten zu können, reicht es eigentlich in den richtigen Momenten zu klicken und dann in Ruhe nach dem Leckerli zu graben. Genau für sowas ist der Klicker ja so toll, weil er uns Menschen Zeit gibt.

    Also ich sehe das genauso. Nur, wie von Shakespeare schon gesagt wurde, so ist es auch bei meinem Hund leider oft der Fall, dass ich clickere, sie dann kurz aufschaut, aber der fremde Hund/das Kind/etc. einfach viel interessanter ist, also... wars das mit "Clicker gibt uns Zeit". Also ist dann einfach hinfällig. Im normalen Fall, wenn ich mit Ruby Leinenführigkeit ohne Ablenkung übe, klappt das wunderbar und sie wartet auch geduldig, bis ich das Leckerlie aus der Tasche gekramt habe. Aber ja... unter Ablenkung ist das Geräusch vom Clicker ganz schnell wieder vergessen. ^^

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    Du bist Mensch, solltest also "schlauer" sein!
    Wenn Du weißt, das da der Ruck kommt, kann man sich doch drauf einstellen und dann sollte sie halt nicht diesen "halben Schritt Erfolg " haben!

    Da kann und möchte ich gar nicht widersprechen.
    Leider ist es (für mich) nicht immer im Bereich des Möglichen, weil, ich glaube, kein Mensch immer zu 100% auf so etwas gefasst ist - oder jedenfalls ich nicht.

    Ich würd auch nie Ruby die Schuld dafür geben, dass wir im Training nur so kleine Fortschritte machen, ich weiß ja, dass das an mir liegt. Aber es ist echt immer ärgerlich, wenn sowas passiert. :/

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    Und das mit dem Mitziehen krieg ich auch nicht verhindert. Selbst wenn ich darauf gefasst bin. Bei den Enten hab ich schon gemerkt was er vorhatte aber die Wiese war naß und rutschig = keine Chance.

    Ja, das ist auch so 'ne Sache. Jetzt bei der Glätte gestern Abend z.B. war es auch wieder so ein Ding der Unmöglichkeit.
    Es fühlt sich gut an, wenn man verstanden wird. Ich danke euch!

    Diese Homepage von denen ist ja fürchterlich. Unmengen an Rechtschreibfehlern und dann noch SOWAS:


    http://blackriver-hunde.de/index.php/de/das-sind-wir

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    Das ist ja wirklich für viele eine neverending Story. Also ich kann es auch nur wiederholen. Ich habe lange auf Anraten einer Trainerin gezerrt gemacht getan. Erst durch das Clickern wurde es besser und das innerhalb von wenigen Tagen!
    Nur habe ich das Problem, dass ich zuwenig Hände habe! Mein Hund wiegt 30 kg ich knapp 50 kg, d.h. ich brauche im Zweifelsfall einen echt stabilen Stand und beide Hände wenn er losprettert. Vorgestern hätte er mich fast in einen Ententeich gezerrt!!!
    Will heißen ich habe zum Clickern und Leckerchen verteilen nicht unbedigt eine Hand frei.
    Habe mir die Leine schon um den Bauch gewickelt. Danach hatte ich Bauchschmerzen weil ich total eingeschnürt war. Leine um die Schultern endete mit einem dermaßen Ruck dass ich im ersten Moment gedacht habe mit meinen Halswirbeln sei was nicht mehr ok und Kopfschmerzen für 2 Tage.

    Wie handhabt Ihr das denn? Habe mir schon überlegt einen Jogginggürtel zu besorgen.

    Ja, das ist auch immer mein Problem. Zwar wiegt Ruby nur 22kg, aber wenn sie so losdonnert, ruppt es mich auch schonmal fast um. |)

    Mit dem Clickern hab ich es trotzdem irgendwie hingekriegt, auch wenn es nicht ganz so leicht war. Mittlerweile bin ich peu á peu aber wieder zum "Stehen bleiben wenn sie zieht" gekommen. Ging irgendwie sehr schleichend, aber auch, weil ich es halt so zusammen mit dem Clickern gemacht habe.
    Also bei uns kommt es definitiv auch auf den Tag an. Manchmal ist Ruby einfach so wild drauf, dass sie mehr zieht und manchmal merke ich direkt beim ersten Gassigang morgens (wobei der eigentlich immer der schlimmste ist), dass sie heute etwas ruhiger und nicht so aufgeregt ist.

    Aber es liegt wirklich auch SEHR an meiner Stimmung. Und wenn so Momente kommen, wo uns jemand mit Hund entgegen kommt und sich da innerlich etwas in mir verändert, ändert sich auch schlagartig Ruby's Haltung. Ich glaube, weil ich mittlerweile auch auf ihr Verhalten "warte". In meinem Kopf ist also gespeichert "Hund kommt = Ruby verhält sich [...]" und das ist wohl diese doofe Wechselwirkung. Sobald ich SO denke, wird Ruby auch wieder nervös und rennt in die Leine und kriegt sich vor Aufregung nicht mehr ein.

    Aber dennoch: Ich bin konsequent und es wird kein Ziehen geduldet. Ich bleibe stehen, bis sie dafür sorgt, dass sich die Leine lockert.

    Nur mal eine Frage so nebenbei an euch:
    Überall steht ja zB geschrieben, dass man überhaupt nicht nachgeben sollte, wenn der Hund zieht und wirklich direkt stehenbleiben sollte und dafür sorgen muss, dass Hund nicht weiterkommt. Ruby ist so "schlau" (denke mal, dass das viele Hunde machen), wenn die sich ein Ziel ausgesucht hat, nehmen wir mal als Beispiel ein Blatt und sie möchte da ran. Dann zieht sie dorthin, ich bleibe stehen. Sie gibt kurz nach und prescht dann aber sofort los und kommt dann auch dran, weil durch diesen Ruck zieht sie mich kurzerhand einen halben Schritt nach vorne. DAS ist ja dann schon ein mega Erfolg für sie, richtig?

    Nur, WIE soll man so etwas verhindern? Denn ich vermute, dass vor allem diese Momente uns am Weiterkommen im Training hindern... Deshalb muss ich irgendwo doch immer wieder neu anfangen. Sie lernt ja quasi aus so Situationen, dass wenn sie doll genug zieht bzw. schnell genug ist, sie dann an ihr Ziel kommt. Nur ... wenn ich es richtig verstanden habe, soll man jaa nur stehen bleiben und den Hund nicht zurückziehen zu sich...? Würde ich letzteres tun, könnte sowas nicht mehr passieren. Aber das würde ja dann aufs Gleiche hinauskommen, weil ICH ja dann den Druck ausübe.

    Hm.. ich hoffe, man kann es verstehen. ^^
    Es ist ja nicht so, dass ich solche Situationen nie verhindern kann. Aber es kommt eben ab und zu vor, dass sie erst total "ruhig" nur guckt und auf einmal prescht sie los und ich hops erstmal kurz mit. :/

    Einfach scheiße, sowas.
    Wahrscheinlich gebt ihr mir jetzt den Tipp sie irgendwie abzulenken und ranzurufen, oder? ... :D Das Problem ist, dass sie sich so schlecht ansprechen lässt an der Leine, weil ALLES interessant ist, nur ich bin es nicht. ^^"

    Und noch was an Shakespeare:
    Ich hab ja den Tipp mit der Leberwurst aus der Tube bekommen! ... Könnte ich mir auch mal wieder mitnehmen! :D

    Hallo Törtchen,
    bei uns ist es zwar absolut unsicher aus welcher Linie Ruby stammt - falls man bei ihr überhaupt von einer Linie sprechen kann (sie kommt vom "Vermehrer"). Aber da sie einen sehr schlanken Körperbau hat und ein richtiges Energiebündel ist und sich auch fürs Apportieren absolut geboren fühlt :D könnte man von ihr glatt behaupten, dass sie ein AL- Labbi ist.

    Dass sie verdammt viel Power hat, ist also schonmal ein Fakt. Und da ich hier im Umfeld auch überwiegend eher "wuchtige" Showlabbis sehe, kommt sie mir natürlich deutlich "extremer" vor, als wenn ich vielleicht mehr von ihrer Sorte treffen würde. :D
    Wobei ich auch denke, dass die Leute, die ich mit diesen Hunden treffe, eher wenig bis keine Ahnung von einem Labrador haben. Die Mehrzahl sagten diese typischen "Toller Familienhund-" Floskeln und selten sprach mal jemand von Dummyarbeit oder Schwimmen gehen usw., was ja für einen Labbi (i.d.R.) das Größte ist.

    Ok, das mag jetzt klingen, als wenn ich toootal viel mit meiner Kleinen mache. Und so ist es ja nun auch wieder nicht. Ich hatte nämlich vorher auch eher an den gemütlichen Familienlabbi gedacht, den man so neben sich herlaufen hat und mit dem man zwar ab und zu auch mal apportiert und ihn geistig fordert, aber jetzt nicht täglich rausfährt und "auslasten" muss.
    Naja, und nun ist es so, dass ich sagen würde, ich mache mehr als der Normalo-Hundehalter (falls es den gibt, für mich ist es der, der mir hier täglich begegnet, wie vorhin schon angedeutet ^^), aber auch längst nicht so viel, wie einige der User hier im Forum.

    Ich weiß nicht recht, wie ich auf deine Eingangsfrage antworten soll, da ich deinen Alltag mit deinem Hund ja nicht kenne. :) Aber ich denke, das richtige Maß zu finden, dürfte nicht soooo schwer sein. Jedenfalls kann ich es bei Ruby sehr gut erkennen, wenn sie zu wenig Action hatte und Hummeln im Hintern hat ^^ oder wenn sie einfach nur den ganzen Tag (wie heute) daliegt und in Ruhe gelassen werden will. Da merke ich dann, dass ich heute zB nicht mit ihr rausfahre ins Feld und sie geistig oder körperlich fordere. Zum Glück sieht man das bei ihr wirklich sehr gut, schon morgens, wenn wir die erste kleine Runde gegangen sind.

    Übrigens hab ich auch kein wirkliches Programm, was ich jetzt abspiele. Es kommt meist ganz spontan. Auf Spaziergängen machen wir Leckerlie- Suchspiele oder ich nehm den Futterdummy mit, lege ihn aus, lasse sie warten oder werfe ihn und sie gibt ihn dann in die Hand usw. Manchmal nehm ich auch gar nichts weiter mit, außer den Leckerlies (die müssen immer mit ;) ) und ich übe mit ihr Fuß oder den Rückruf oder gestern, als Schnee lag, hab ich ihr immer kleine Schneebälle zugeworfen, die sie mit dem Maul "gefangen" hat. Das fand sie megalustig (und ich auch)! :-D
    Drinnen sind dann Zerr- und Suchspiele (gerne auch Personen) oder auch der Futterdummy wieder sehr gefragt. Außerdem haben wir ein Intelligenzspielzeug, nen Kong ... Spielzeuge, die sie nicht immer haben darf, sprich was besonderes sind.
    Aber das klingt jetzt alles sehr nach "viel" und dabei ist es das echt nicht.

    Alles in allem würde ich sagen, dass Ruby einerseits total viel Energie hat und regelmäßig frei laufen muss, am besten über Felder und Wiesen preschen im Sausewind. ^^ Aber genauso kann sie auch ruhig, lieb, kuschelig und entspannt sein und einfach mal einen kompletten Tag nur verpennen.

    Aber ich denke, wenn ich oder irgendjemand sich bewusst für einen Labbi aus Arbeitslinien entscheidet, hat das sicherlich schon den Hintergrund, dass derjenige in den Dummysport gehen will oder so. Das Zuchtziel ist ja einfach ein anderes als bei der Showlinie.

    Sorry für den langen Text! ^^"

    Ich kann deinen Wunsch wirklich absolut nachvollziehen und ich habe auch schon mehrere Jahre mit mir gehadert, bin aber immer wieder davon weg, weil ich eben Vollzeit arbeitete.

    Letzten Sommer war es dann endlich so weit und unsere Labradorhündin durfte und konnte einziehen. Meine Vorstellungen an die Zeit, wenn ich wieder in die Schule (FOS) und ins Praktikum gehen würde, waren ganz klar: Bis dahin (ich hatte sechs Wochen Sommerferien) klappt das.
    Und es klappte auch tatsächlich! ...Nur - und das ist mir sooo wichtig zu sagen - für MICH war es ein Unding. Mir brach es Tag für Tag das Herz, wenn ich meine Ruby in ihr Zimmer"sperren" musste (sie konnte nicht in der ganzen Wohnung rumlaufen, sie hatte eine Vorliebe u.a. für Tapeten) und sie für mehrere Stunden alleine lassen musste. Wobei mein Mann meist zuhause war, aber er hat sich halt nicht gekümmert, weil das meine Aufgabe war und ist (hatten wir vorher alles so geregelt, weil der Hund ja vor allem mein Wunsch war).

    Was ich sagen möchte, ist, dass ein Hund vielleicht nicht unbedingt Probleme mit langem Alleine sein haben muss - wobei ich denke, dass viele Halter, die es so handhaben, sich das nur ein- bzw. schönreden, dass ihr Hund das so gut kann - aber ICH SELBER hatte schlussendlich ein Problem damit. Und nach Feierabend habe ich sofort alle Hebel in Bewegung gesetzt und bin mit Ruby los. Dabei war sie allerhöchstens 6 Stunden alleine, und das, wie gesagt, auch nicht täglich... aber dieses miese Gefühl morgens... und wenn ich denke, ich würde sogar noch länger arbeiten, bis zu 9 oder 10 Stunden. Nein, das würde ich definitiv niemals einem Hund antun.

    Mittlerweile bin ich übrigens arbeitslos - daher schreib ich in der Vergangenheitsform. ^^

    Oh entschuldigung, dann vergiss einfach, was ich geschrieben habe. :ops:
    Bei mir ist es halt so gewesen, dass ich anfangs zu unsicher war und Angst hatte, dass Ruby weglaufen würde, wenn ich sie "einfach so" ohne Leine laufen lasse. Dabei gibt es echt nichts Schöneres!

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    man, das ist echt schwierig als Ersthundbesitzerin, man hört so viel unterschiedliches und man will ja alles richtig machen und machts dann doch falsch :headbash:

    Das ist wirklich wahr.
    Und ich habe das Gefühl, man kann sich einerseits natürlich zu wenig, aber man kann sich definitiv auch zu viel informieren. Und dann sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr und will alles perfekt machen - was unmöglich ist. :D
    Aber auch wir Ersthunde(oder bei mir Welpen)besitzer lernen dazu und wenn dann wieder ein Hund oder Welpe einzieht, wissen wir schonmal welche Fehler wir nicht machen werden (wobei dieser Hund dann auch wieder anders sein wird und man andere Fehler macht). :tropf:

    Das klingt doch wirklich sehr gut, so, als würde es gerade richtig gut passen mit der Nachwuchshündin, die dir sowieso schon so gefallen hat!

    Ich mein... natürlich würde ich mich bei dir bei egal welcher Rasse freuen, Welpen sind ja sowieso alle süß! :D Aber zwei Labbis find ich schon toll zusammen... *träum*