Da kann ich mich nur anschließen! Wirklich toll, dass du die Tipps hier annimmst und dich auch selber nochmal erkundigt hast ![]()
Viel Erfolg bei der Züchtersuche!
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Ich hab mal eine ganz doofe Frage:
Morgen haben wir einen Termin beim Tierarzt zum Chippen (hatte ich total verpennt). Ist es denn ok mit einer läufigen Hündin dahin zu gehen oder ist die Hündin dann gestresster? Ich mein... bisher verhält sie sich nicht anders als sonst, außer dass sie sich halt untenrum viel putzt. Also ich denke, mit Höschen an, können wir doch da aufkreuzen? (Btw sind bei dem TA nie andere Tiere, da er nur Termine nach Vereinbarung macht - aber ich wusste zu dem Zeitpunkt noch nicht, dass sie jetzt läufig sein wird) ^^
Sorry für diese echt dämliche Frage. Wahrscheinlich kriege ich sowieso ein "Ja klar, geh doch hin" als Antwort. ![]()
Zitat
Gut zu wissen, dass es bei euch auch so funktioniert hat. Der Flur ist ohnehin ihr nächtlicher Schlafplatz, so dass sie sich eh immer innerhalb von ein paar Sekunden auf ihre Decke platzt und einschläft. Gestern abend zum Bsp. im Wohnzimmer wieder so praktiziert. Als sie dann reinkam hat sie kurz zu uns guten Tag gesagt, sich ihre Streicheleinheiten abgeholt und sich dann auf den Teppich gepflanzt und gepennt. Die Kennelzeiten sind ausschließlich nach dem Fressen und werden ohnehin immer weniger.
Ja, so hat es bei uns auch geklappt. Und ich denke, es ist etwas missverständlich für manche hier, weil ich es nicht mit beigeschrieben habe, aber ich habe meine Kleine auch nur 2-3 Minuten ausgesperrt, danach habe ich die Tür geöffnet und sie nicht beachtet. Meist trottete sie direkt auf ihren Platz und es war den Rest des Abends Ruhe.
Heute hat sie es einfach verstanden. Sie weiß, wenn ich Nein sage und sie macht trotzdem weiter, zieht das Konsequenzen nach sich - ergo macht sie es nicht mehr. Kann mich jedenfalls nicht erinnern, wann ich sie das letzte Mal aussperren musste (aus diesem Grund sowieso nicht mehr).
Gut, zum Kennel hab ich schon was gesagt. Mit dieser gezwungenen Ruhe im geschlossenen Kennel kann ich mich nicht anfreunden. Aber solange es sich im Rahmen bewegt und auch mit der Zeit ganz abgelegt wird, finde ich es noch "ok". ^^
Ach im Übrigen meine ich damit auch nicht die "dollen 5 Minuten" und ich glaube, die meint auch die TE nicht. Die kann man, meiner Meinung nach, schon deutlich unterscheiden von dem Verhalten, was Hund in der Situation an den Tag legt.
Bei uns war es einfach ein nach Aufmerksamkeit buhlender junger Hund, der es nicht ertragen konnte, jetzt mal nicht beachtet zu werden. So hat sie sich immer mehr hochgepusht. (So viel dann auch zum Ignorieren, unsere hat durch das Ignorieren gelernt, dass sie ja auch bellen kann
und dadurch dann meist Beachtung bekommt, da wir sie ja hier in 'ner Mietwohnung nicht einfach machen lassen können)
Jap. Sonst kann ich wirklich nur nochmal sagen: Du entwickelst ein Gefühl für deinen Kleinen, das erfordert eben Erfahrungen (positive und negative) und dann weißt du auch, auf was dein Hund gut reagiert... und mit der Zeit werdet ihr noch ein richtig gutes Team. :)
Ich finde, du hast eine super Einstellung! Informiert habe ich mich auch sehr, aber jeder Hund ist anders und man muss sich eben erst kennenlernen. Du wirst sehen, das geht so richtig schleichend ineinander über, dass du auf einmal intuitiv das richtige für deinen Hund tust. Ob das zur Ruhe bringen ist oder ihn für etwas zu begeistern oder oder oder. ^^
Ich wünsche dir alles Gute und noch ganz viel Spaß mit dem Kleinen!
EDIT und PS: Sorry, habe gerade nochmal geschaut, du hast ja auch eine Hündin. :datz: Ersetze alle männlichen Artikel und Worte durch weibliche bitte. ![]()
Und genauso wie Sadako geschrieben hat, hab ich es auch verstanden. Er soll uns Zeit verschaffen um nach der Belohnung zu greifen! Aber das tut er in unserem Fall eben nicht immer, weil Ruby zwar den Click hört, dann aber entweder nur ganz kurz schaut oder überhaupt nicht (aber sich zB eben das Ohr in meine Richtung bewegt.. wahrnehmen tut sie es logischerweise, aber andere Dinge bleiben interessanter).
Und danke wildsurf, der Beitrag war für mich auch nochmal sehr aufschlussreich! Deine Tipps sind ja auch ähnlich der Abbildungen von Sadako auf einer der ersten Seiten. Ich hatte mir gestern einen anderen Thread angeschaut (glaube "Junghunde") und da hat sie diese Links mit den Bildern auch nochmal gezeigt und irgendwie muss ich gestehen, ich war überrascht, wie viel ICH schon wieder vergessen habe.
Man liest einfach viel zu viel darüber und muss sich WIRKLICH mal auf eins konzentrieren und dabei bleiben! Ich hatte mich für Clickern und Stehenbleiben- Methode entschieden und Ruby läuft auch schon wesentlich besser als noch vor ein paar Wochen. Dennoch gibt es gute und schlechte Tage. Manchmal könnt ich wieder nur heulen, weil ich das Gefühl habe, wieder irgendwas falsch gemacht zu haben und wieder bei Null beginnen zu müssen - und dann ist am nächsten Tag wieder alles prima und es läuft wunderbar und ich denke mir, wieso hab ich mich wieder so runtergezogen? ^^
Aber wie schon oft gesagt, mein Hund merkt, wenn es mir nicht gut geht und dann macht sie (leider) alles schlimmer, weil sie dann hibbelig wird. Ich schrieb früher immer, mein Hund ist nicht sensibel. Aber das ist nicht wahr. Mein Hund ist sehr sensibel, aber sie zeigt das anders. Wo andere Hunde genauso betrübt sind, wie Frauchen wenn sie es mal ist, ist Ruby genau das Gegenteil. Sie hat dann wahrscheinlich das Gefühl, an dem Tag dann einfach mehr Verantwortung zu übernehmen, um es mir quasi leichter zu machen (aus ihrer Sicht). so kommt es mir jedenfalls vor. ^^
Naja. Jetzt ist sie läufig, ich werde jetzt aber nochmal versuchen kleinschrittiger zu arbeiten und nicht direkt so viel zu verlangen.
Danke, dass ihr hier immernoch darüber schreibt. Das lässt mich das Problem nicht unter den Teppich kehren, sondern ich muss reflektieren und sehe dann auch, was ich alles richtig und falsch mache. ![]()
ZitatMal anders beleuchtet:
Meine Schwiegermutter hat einige Wohnungen, die sie vermietet. Nach jahrelanger Erfahrung lehnt sie mittlerweile Mieter mit Hunden ab.
Warum? Sie ist überaus tierlieb und das ist der Grund ... Denn: erst hieß es: es ist ganz sicher immer jemand bei dem Hund oder kann ihn mitnehmen - doch ein paar Monate/Jahre später ist das arme Tier laufend alleine und heult die Welt zusammen, kommt kaum noch raus. Unerträglich für einen Tierfreund.
Kann ich total nachvollziehen, warum sie diese Ansicht hat und keine Mieter mit Hund mehr nehmen möchte. (Auch wenn ich dabei bleibe, dass man ja beispielsweise den alten Vermieter nach solchen Dingen fragen kann oder naja, es gibt noch andere Möglichkeiten, wie bereit gesagt)
Aber ich finde sowas auch schlimm und kann deine Schwiegermutter echt verstehen. Mir hat letztens auch eine Bekannte erzählt, dass unter ihr ein junges Paar lebt, die sich nun einen Dalmatinerwelpen geholt haben. Leider gehen sie total selten (und dann auch nur kurz) mit ihm raus und er wird auch öfter mal alleine gelassen und dann heult er richtig.
Und das würde mir auch in der Seele wehtun!
Schade ist einfach, dass es leider so viele miese Hunde(oder generell Haustier)halter gibt und man als vernünftiger Mensch dann so schlechte Chancen hat.
"Wir" sind seit heute auch läufig! Ich freu mich wie sonst was, obwohl mich zugleich tausend Fragen quälen. ![]()
"Nach müde kommt blöd" finde ich einen sehr guten Spruch, der bei meinem Welpen auch definitiv zutraf. Und warum mein Welpe nicht geschlafen hat, sondern aufdrehte, ich habe keine Ahnung. Sie musste jedenfalls lernen Ruhe zu halten und hat es nicht einfach so von alleine gemacht.
Und ich hab es genauso gemacht, wie die TE. Heute haben wir absolut keine Probleme mehr mit abendlichem Aufdrehen (wobei es bei uns zu jeder Tageszeit passieren konnte).
Ich finde den Tagesablauf alles in allem ok. Würde aber auch nicht zu viel trainieren. Diese gezwungene Ruhe im geschlossenen Kennel finde ich nicht gut (falls ich das so richtig verstanden habe?). Wie gesagt, haben wir es auch mithilfe von Ignorieren und in einen anderen Raum schicken oder selber gehen, hingekriegt, dass sie es dann auch verstanden hat und brav auf ihren Platz ging.
In einem anderen Thread hatte ich das vor Kurzem auch schonmal geschrieben. Falls ich es überlesen habe oder du es wirklich nicht machst: Geh bitte mit deinem Welpen/Junghund so oft es geht einfach nur raus zB ins freie Feld, lass ihn offline laufen und die Welt erkunden. Übe den Rückruf mit ihm, ggf. benutze eine Schleppleine.
Ich habe das im Welpenalter TOTAL verpasst. Ich hatte zu wenig Vertrauen in meine Hündin. Ich dachte, sie würde mir ausbüxen, wenn ich sie komplett ohne Leine laufen lasse. Mittlerweile läuft sie im Feld fast nur ohne Leine, weil sie zu 95% abrufbar ist. (Manchmal riecht etwas total gut oder sie sichtet 'nen Vogel, dann reagiert sie erst ein paar Sekunden später oder manchmal auch gar nicht, allerdings kommt das echt selten vor)
Und ich schiebe diese gute Bilanz auf das Abruftraining. :)
Und wenn ich sehe, wie meine "Kleine" so über Stock und Stein springt und einfach ihre Freiheit genießt, ist das auch ganz viel wert. Wenn sie mich überholt, drehe ich manchmal einfach "unvorhersehbar" um und gehe wieder in die andere Richtung. So lernt sie auf mich zu achten.
Ansonsten finde ich aber gut, dass du zu Welpenstunde gehst und andere Hunde triffst. Und "zu viel" finde ich persönlich es auch nicht.
Ich denke, es gibt viele Arten es richtig oder falsch zu machen. Entwickel einfach ein Gespür für deinen Hund (was du ja auch schon tust, wie man erkennen kann) und entscheide du, was am besten für ihn ist.
Und zu Bubuka: Manche Tipps sind wirklich sehr hilfreich für mich gewesen, andere wiederrum konnte ich gar nicht annehmen, weil einfach nicht jeder Hund gleich ist und ich für meinen glaube, dass das Aussperren etwas bewirkt und mein Hund es auch wirklich versteht (auch wenn manche hier das nicht glauben wollen.
Kommt her und seht es euch selbst an).
Hunde sind nicht blöd. Wieso sollten sie das nicht verknüpfen? Nach dem Motto: immer wenn ich DIESES Verhalten zeige, werd ich ausgesperrt... ergo verhalte ich mich nicht mehr so. Und bei uns funktioniert's. Vielleicht hätte es auch anders geklappt, das kann ich nicht sagen. Aber ich kann sagen, dass ich viel ausprobiert habe, was hier viele User wohl bezeugen können, da ich einigen ja schon ziemlich auf die Nerven mit dem Thema gegangen bin...
ZitatJetzt mal angenommen, Du hättest eine Wohnung, Deine sauer erarbeiteten Penunzen stecken als Kapital drin, das ist Deine Altersvorsorge, Du bist kein Immobilienhai
mit größerem Vermögen: würdest Du ausnahmslos einen Hund erlauben?
Das hab ich doch nicht geschrieben. "Ausnahmslos" sicherlich nicht. Ich schrieb ja "wirklich triftige Gründe", aber die sind für manche schon "weil Herr und Frau XY schon zwei Hasen haben, dürfen sie keinen Hund" (ich weiß, dass in diesem Fall die renovierte Wohnung der Hauptgrund ist!).
Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich einfach als Vermieter gerne zB einen Nachweis über die Haftpflicht hätte. Ich würde eben, sagen wir mal, gewisse Bedingungen stellen. Einfach, dass das, was im Falle eines Falles vom Hund zerstörtes Eigentum, ersetzt wird. Und wie gesagt, würde ich eventuell (wenn ich unsicher wäre im Sinne von Tiermessi) hineinschreiben, dass eben nur EIN Hund erlaubt ist. Wenn sich herausstellt, dass die Mieter sehr verantwortungsbewusst sind, kann man ja über weitere Hunde reden, aber am Anfang braucht man als Vermieter natürlich gewisse Sicherheiten, ich schrieb an keiner Stelle, dass ich das unverständlich finde.
Ich finde es nur einfach unmöglich, wenn von vornherein die Hundehaltung untersagt wird, ohne den Mieter zu kennen und sich dann irgendwelche Gründe ausgedacht werden. Vielleicht (oder sehr wahrscheinlich) habe ich etwas romantischere Vorstellungen, da ich nunmal kein Vermieter bin, sondern in der anderen Position bin und noch dazu selber "Opfer" war (wenn auch nicht ganz ohne eigene Mitschuld). Aber ich bin einfach der Meinung, dass eine frisch renovierte Wohnung nicht direkt ein Ausschlusskriterium sein muss. Es kommt auf die Menschen an, die diesen Hund halten. Es gibt auch Menschen, die ein neues Laminat ganz ohne Haustiere völlig demolieren können, einfach weil sie es nicht ordentlich pflegen oder sonst was.
Man kann Leuten nur vor den Kopf gucken, das ist wahr. Aber in diesem Fall hier... da haben wir eine Stellvertreterin, die die neuen Mieter schon lange kennt. Sie könnte ja zumindest schonmal einordnen in "verantwortungsbewusst" oder nicht und demensprechendes veranlassen (wenn sie die Rechte dazu hätte, die sie ja offenbar nicht hat).
Oder als Beispiel: Ich ziehe erneut um in eine neue Wohnung. Ein "Traumvermieter" wäre für mich dann folgender. Er informiert sich bei mir über meinen Hund und lernt ihn, wenn er will, kennen. Wenn er unsicher wäre, würde er mich fragen, ob er meine derzeitigen Vermieter fragen darf, wie die Nachbarn mit meinem Hund klarkamen, ob er viel bellt, ob die alte Wohnung Schäden davongetragen hat und wenn ja, wie ich es gehandhabt habe usw. Und jeder, der sich da nichts vorzuwerfen hat, würde (finde ich) sein Ok geben.
Wenn man erst gewillt ist, sich einen Hund anzuschaffen, würde ich vom Vermieter erwarten und es wäre vollkommen ok, wenn er meinetwegen jährlich /oder öfter/ einen Nachweis über die Haftpflicht haben möchte. Und dass man eben eine Klausel in den Mietvertrag setzt (kenne mich damit nicht aus und weiß nicht, ob das rechtens ist. Ich fände es aber ok), dass der Mieter am Eigentum des Vermieters, Schäden, die der Hund angerichtet hat, zu bezahlen hat.
... Alles in allem ist es ja aber auch ganz egal, was ich oder sonst jemand darüber denkt. Es macht sowieso jeder anders und wie gesagt: Wenn ein Vermieter keinen Hund in seiner Wohnung möchte, wird er das auch zu 99% durchkriegen... meine Meinung.
Du drehst mir ja die Worte im Mund rum. Ich finde es unfassbar, dass der Vermieter solche seltsamen Äußerungen von sich gibt. ICH finde es auch makaber, dass er schreibt, ob sie nicht lieber warten wollen, bis die Kaninchen tot sind. Aber da kann man ruhig anderer Meinung sein.
Ferner hab ich nie geschrieben, dass ich es nicht auch naiv finde, ohne wirkliche Erlaubnis davon auszugehen, einen Hund halten zu dürfen. Ich selbst war genauso naiv und mir wurde das in dem Moment dann auch bewusst, WIE naiv ich war.. an das Gute im Menschen zu glauben (in meinem Fall, nicht in diesem).
Und dennoch: Der Vermieter hat offenbar gar nix gegen einen Hund, sonst würde er ihn ja nach dem Ableben der Kaninchen nicht erlauben. Ich verstehe, dass er das Laminat und den Rest der Wohnung vor einem blutrünstigen Hund schützen will, aber ich bin und bleibe dabei, dass ich die Äußerungen von ihm nicht gutheiße und das darf ich hier jawohl schreiben, wenn ich das so empfinde.
Meine ehemalige Vermieterin hatte eine Hundephobie. Das war ihr "triftiger Einzelfallentscheidungsgrund". Und ich danke ihr sehr, dass ich Ruby trotzdessen für ein paar Wochen dort haben durfte. Warum das doch "so einfach" ging? Sie hatte KEINE Phobie. Sie hat es nur gesagt, weil sie Angst um die Wohnung hatte, die eh schon mehr als eine Bruchbude war. Das Parkett konnte schon nicht mehr kaputter sein. Und ich bin, als Ruby bei uns einzogen ist, mehrmals im Treppenhaus DIREKT an ihr vorbeigegangen und sie zeigte null Regung. Ich habe immer höflich gefragt, ob ich kurz warten solle oder so, weil das Treppenhaus ja doch recht eng war. Nö. Auch als sie klingelte und Hund an der Tür stand und ich sie festhielt, war Frau Vermieterin völlig unbeeindruckt... auch als Ruby größer (und "bedrohlicher") wurde. Es war ein Vorwandt, um bloß ein hundefreies Haus zu behalten.
Aber so ist es eben. Es wird "im Einzelfall" entschieden und man hat die A- Karte. Das und nichts anderes meinte ich! (Und jaaa, ich weiß, dass es auch vermieter gibt, die wirklich triftige Gründe haben, weshalb ein Hund nicht einziehen soll oder eben Angst haben, dass aus einem nachher fünfzehn werden, aber dann soll man das doch bitte einfach im Mietvertrag festhalten)
Ich finde nicht, dass man sich ausnahmslos auf die Seite des Vermieters stellen kann, ebenso nicht auf die der TE. Aber wie gesagt, das letzte Wort hat nunmal einfach der Vermieter, auch wenn der Mieter noch so ein toller Hundehalter wäre - und das finde ICH einfach ungerecht.
Ich würde auch warten, bis die Kaninchen nicht mehr sind. (Auch, wenn ich die Einstellung des Vermieters echt unfassbar finde...)
Aber das zeigt ihm, dass ihr kompromissbereit seid. Und falls er Angst hat, dass ihr Tiermessis oder sowas seid, habt ihr ihm damit auch bewiesen, dass es nicht so ist.
Verstehen, tue ich solche Vermieter absolut nicht. Aber leider, und das musste ich in meinem Fall ja auch schmerzlich feststellen, haben Vermieter "die Macht". Klar, kann man dagegen angehen usw., aber wenn man Gerichtsverfahren oder irgendnen Stress vermeiden will, ist man als Mieter der Gearschte. (Entschuldigt den Ausdruck)
Ich kann verstehen, dass Vermieter Angst um ihre Wohnungen haben. Aber dann sollen sie es doch so machen, wie die Vermieter meiner neuen Wohnung. In unserem Mietvertrag steht drin "Die Haltung eines Hundes ist erlaubt". Somit wäre sichergestellt, dass ich keine X weiteren Hunde aufnehmen darf. Und wenn euer Vermieter was gegen "Mehrtierhaltung" hätte (falls es das Wort gibt), kann er doch sowas reinschreiben? ... Obwohl, wenn ich es mir überlege, ich denke, sowas dürfte er nicht in den Vertrag reinschreiben. Immerhin (soweit ich weiß) darf man doch Kleintiere halten bis zum Geht-nicht-mehr, oder? Da gibt es ja keine Begrenzung von wegen, nur X Hasen, X Meerschweinchen, Hamster, Katzen (gehören auch dazu?) etc.
Aber ja... ich würde es so machen und warten.
Man muss Vermieter nicht immer verstehen, aber man muss sich leider oft ihrem Willen beugen. Und ihr seid, so leid es mir tut, zu einem gewissen Teil auch selber Schuld. Genauso wie wir es in der letzten Wohnung waren, wir hätten es uns auch schriftlich geben lassen sollen...
Aber solche Dinge vergisst man nicht und so einen Fehler würde man nicht zweimal begehen.
Deine Optionen sind nun..
- warten und darauf hoffen, dass, wenn die Karnickel tot sind, der Vermieter einem Hund zustimmt
- nochmal mit dem Vermieter reden und auf seine Einsicht hoffen - was aber auch zum Gegenteil führen kann
(- umziehen und beim nächsten Mal vor dem Unterschreiben des Mietvertrages alles dingfest machen und dann schriftlich festhalten)